Die kleine Raucherecke

2. März 2016 um 23:55

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Beat ist Schweizer und hatte jahrelang auf seinem Balkon Cannabis angepflanzt. Jedes Jahr fünf Pflanzen in großen Töpfen. Von der Straße aus waren sie nicht einsehbar und den Nachbarn war es egal, in der Schweiz waren ein paar Outdoor-Pflänzchen seit den 1990er Jahren ein gewohnter Anblick, an dem sich nicht einmal Polizisten gestört haben. Doch die Zeiten des Augen-Zu-Drückens in Sachen Hanfanbau sind auch in der Schweiz passé. Im Sommer 2013 standen zwei Polizisten vor Beats Tür und haben behauptet, sie hätten einen Hinweis aus der Nachbarschaft erhalten. Ob es wirklich die Nachbarn waren oder lediglich der narkotische Geruch der Blüten, hat Beat bis heute nie herausgefunden. Danach waren die Pflanzen weg und Beat um ein paar Franken ärmer.

Schweiz 2014: Von draußen nach drinnen

27. Oktober 2014 um 10:17

Noch vor zehn Jahren war die Schweiz ein echtes Hanfparadies mit mittlerweile legendären ‚Duftsäckli-Lädli‘ und blühenden Hanffeldern wohin das Auge blickte. Doch nach Ablehnung der Hanf-Initiative und der Revision des Schweizer Betäubungsmittelgesetzes ist von der einstigen Hanf-Herrlichkeit nicht mehr viel übrig geblieben.

Alpine Seeds: Multi Testgrow mit OG.Kush und Sweet Tooth 3 BX1

8. Januar 2012 um 03:33

Wir haben in der Vergangenheit schon das ein oder andere Mal über Alpine-Seeds und ihre Strains berichtet.

Heute wollen wir die zwei neuen Sorten des in Spanien ansässigen schweizer Breeder Kollektivs vorstellen und unter die Lupe nehmen. Beim ersten neuen Release handelt es sich um eine reguläre OG.Kush Version, die durch verschiedene Kreuzungen, eine Menge Inzucht und weitere Selektionen als IBL angeboten wird. Der zweite neue Strain ist eine Sweet Tooth #3 Variante, welche auf der Grundgenetik der erfolgreichen und gleichnamigen „Spice of Life“ Sorte basiert.

Schweizer Sondermeldung

1. Dezember 2008 um 15:49

Schweiz: Was kommt nach dem „Nein“?

Nach der Ablehnung der „Hanf-Initiative“ jetzt Bussensystem statt Strafverfolgung?

Am 30. November 2008 wurde die Hanf-Initiative vom Schweizer Volk mit 63,2 zu 35,0 Prozent der Stimmen abgelehnt. Wer nun aber glaubt, die Hanfdiskussion sei damit beendet, liegt falsch. Gerade nach der Ablehnung der Initiative ist eine Lösung der noch immer ungeklärten Problematik umso dringlicher. Denn für einen Neuanfang in Sachen Hanf lässt auch das revidierte Betäubungsmittelgesetz Spielraum, über das ebenfalls am selben Tag abgestimmt wurde. Dieses Gesetz wurde mit einer großen Mehrheit von zwei Dritteln angenommen.