Coffeeshops vs. Cannabis Social Clubs

4. März 2015 um 13:12

CSCs-vs.-CoffeeshopsCannabis muss reguliert werden. Aber wie? Derzeit gibt es zwei oft genannte Lösungsvorschläge: Die Szene macht sich bundesweit für Cannabis Social Clubs stark, während Piraten sowie Bündnis-Grüne und Die Linke immer öfter Vorstöße wagen, bei denen es um Coffeeshop-Modellprojekte geht. Am weitesten sind da momentan die Stadt Frankfurt/Main und der Berliner Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain, wo verschiedenste Fachleute gerade mit der Ausarbeitung eines Antrags für ein solches Projekt bei der Bundesopiumstelle beschäftigt sind. Zwei Ansätze, ein Ziel: Die Regulierung des Cannabismarkts unter strengen Jugendschutzaspekten. Doch welches ist das bessere Modell?

Hanfpflanzen brauchen viel frische Luft

1. Januar 2015 um 01:15

Auf dem Rückweg von der diesjährigen Cultiva habe ich kurz vor der tschechischen Grenze noch einen kleinen Zwischenstopp eingelegt, um mir ein paar legendäre Wiener Strains in voller Blüte anzuschauen. Mein Gastgeber Theo* ist ein sehr erfahrener Grower, der mir in der Vösendorfer Glaspyramide schon im vergangenen Jahr von der kleinen Grow-Kammer erzählt hatte, die er als Hauptverantwortlicher zusammen mit seinen Mitbewohnern zur Versorgung der kleinen Wohngemeinschaft betreibt. Leider waren die Ladys im letzten Jahr zur Zeit der Wiener Hanfmesse noch im Wachstum. Wachsende Hanfpflanzen gibt es in Wien und Umgebung aber genug, weshalb wir uns entschieden haben, die Dokumentation seines Indoor-Gartens um zwölf Monate zu verschieben.

Ein Cannabispatient in „Good Old Germany“

27. Oktober 2014 um 10:25

Phil kommt ursprünglich aus den USA, wohnt aber seit einer ganzen Weile in Deutschland. Er leidet schon seit vielen Jahren an einer seltenen Magenkrebsart, die ihm die Nahrungsaufnahme extrem erschwert. In seiner Heimat wohnt er mittlerweile in einem der 23 Bundesstaaten, die medizinisches Cannabis legalisiert haben, weshalb er dort über eine ärztliche Empfehlung für medizinisches Cannabis verfügt. Doch auch das ist in den USA teuer, und so baut Phil seine Medizinalhanfblüten in den Weiten des Wilden Westens unter Sonnenlicht an, wenn er sich gerade in den USA aufhält. Seine Abstecher über den Großen Teich sind in den vergangenen Jahren jedoch immer seltener geworden, denn er braucht neben seiner Gartenmedizin auch schulmedizinische Betreuung. Die wiederum ist in den USA teuer für einen Menschen mit geringem Einkommen. Phil ist mittlerweile fast 60 und hatte bereits einen guten Teil seines kleinen Vermögens für Ärzte ausgegeben, bis das Geld immer knapper wurde.

Schweiz 2014: Von draußen nach drinnen

27. Oktober 2014 um 10:17

Noch vor zehn Jahren war die Schweiz ein echtes Hanfparadies mit mittlerweile legendären ‚Duftsäckli-Lädli‘ und blühenden Hanffeldern wohin das Auge blickte. Doch nach Ablehnung der Hanf-Initiative und der Revision des Schweizer Betäubungsmittelgesetzes ist von der einstigen Hanf-Herrlichkeit nicht mehr viel übrig geblieben.

Nicht aller Anfang ist leicht

29. August 2014 um 14:18

Theo* ist ein typischer „Durchschnittskiffer“, der sich zum Feierabend gerne ein oder zwei Tüten gönnt, jedoch nicht ohne regelmäßige Kiffpausen von mehreren Wochen einzulegen. Doch als ich ihn Anfang des Jahres auf einer „Legalize“-Veranstaltung in Österreich getroffen habe, hatte er gerade eine vierwöchige Abstinenzphase hinter sowie seine erste Indoor-Ernte vor sich. Beim gemütlichen Beisammensein wurde ich dann gebeten, mal einen Blick auf die zehn kleinen Pflanzen zu werfen, denen Theo vor über zwei Monaten im Keller seines Einfamilienhauses Asyl gewährte, weil ihm der Schwarzmarkt im Laufe der letzten Jahre zu schlecht und zu heikel geworden war. Denn, so erzählt mir der Mittdreißiger, er sei jetzt fast am Ende der Blütezeit angelangt und es sähe gar nicht so toll aus wie in den Berichten vom thcene Magazinoder den Fotos, die man im Netz so findet. Also habe ich mich nach dem Treffen zusammen mit dem Neueinsteiger auf den Weg gemacht, um der Ursache seines Problems auf den Grund zu gehen.

Bonanza – eine kleine aber feine Farm

29. August 2014 um 13:36

Während meines letzten Wien-Besuches, über den ich in der vergangenen Ausgabe berichtet habe, musste ich zwischen Growshop-Besuch und Hanfwandertag unbedingt noch einen alten Bekannten besuchen.

Es grünt so grün in… Wien!

3. Juli 2014 um 10:02

Neben der alljährlich stattfindenden Cultiva bietet Wien jedes Jahr im Mai noch ein zweites Hanf-Event der Extraklasse. Der im Rahmen des Global Marijuana Marches (GMM) abgehaltene Hanfwandertag hat sich im Laufe der Jahre zur größten Hanfdemo im deutschsprachigen Raum entwickelt und konnte seine Erfolgsgeschichte 2014 fortsetzen. Wir nutzten die Gelegenheit die Wiener Hanfszene aus nächster Nähe kennenzulernen.

Jetzt wird´s „Critical“!

3. Juli 2014 um 07:25

In der Tschechischen Republik scheint für Grower die Sonne nicht mehr ganz so hell wie in den vergangenen Jahren, wurden doch Ende 2013 zahlreiche Shops durchsucht und einige, bei deren Mitarbeitern oder Inhabern Gras gefunden wurde, sogar komplett geschlossen. Wer in der Tschechischen Republik noch einen Growshop betreiben möchte, verzichtet seitdem auf den Verkauf von Samen, Anbauliteratur und Hanfzeitschriften (wie dieser hier). So sieht es das nicht mal neue Gesetz zur „Verhinderung der Verbreitung von Polytoxikomanie“ vor, das seitens des Innenministeriums und der Polizei seit Ende 2013 anders interpretiert wird als noch in den vergangenen Jahren.

„Ich brauche kein Gramm pro Watt“

1. Mai 2014 um 23:51

Torben* ist ein seit vielen Jahren erfahrener Grower, der mir im Laufe der Zeit so einige Tipps und Tricks verraten hat, die auch vielen thcene-Lesern im Laufe der letzten Jahre zugute gekommen sind. Ich besuche Torben regelmäßig in seiner Junggesellenwohnung, von der eines der beiden Zimmer zwei Homeboxen mit grünblättrigen Untermieterinnen beherbergt. Auch dieses Mal freue ich mich wieder auf die  Sortenvielfalt, denn mein Freund mit dem grünen Daumen steht auf seltene Variationen und alte Klassiker und möchte auf keinen Fall „Mainstream-Strains“ züchten.

Cannabis Tour de Force auf den Kanaren

6. März 2014 um 06:54

Nicht nur Colorado und Washington zeigen, dass ein verantwortungsvoller und kontrollierter Umgang mit Cannabis möglich ist. Immer mehr Genusskiffer und Medizinalhanf-User in Spanien schließen sich zu sogenannten „Cannabis Social Clubs“ zusammen und versorgen sich so mit selbst gezogenen Hanfblüten, um sie anschliessend in chilliger Atmosphäre zu geniessen. Warme Temperaturen und ein paar Tage am Meer vor Augen, zögerte ich nicht in den Flieger zu steigen um mir die blühende Hanfszene der kanarischen Inseln aus nächster Nähe anzusehen.