Jetzt wird´s „Critical“!

3. Juli 2014 um 07:25

In der Tschechischen Republik scheint für Grower die Sonne nicht mehr ganz so hell wie in den vergangenen Jahren, wurden doch Ende 2013 zahlreiche Shops durchsucht und einige, bei deren Mitarbeitern oder Inhabern Gras gefunden wurde, sogar komplett geschlossen. Wer in der Tschechischen Republik noch einen Growshop betreiben möchte, verzichtet seitdem auf den Verkauf von Samen, Anbauliteratur und Hanfzeitschriften (wie dieser hier). So sieht es das nicht mal neue Gesetz zur „Verhinderung der Verbreitung von Polytoxikomanie“ vor, das seitens des Innenministeriums und der Polizei seit Ende 2013 anders interpretiert wird als noch in den vergangenen Jahren.

Einer der hellsten Sterne am Cannabis-Himmel

2. Mai 2014 um 00:12

Sensi Star, eine Mostly Indica-Hybride, erschien 1995 auf der Bildfläche, ein Jahr nachdem Luc seine Seed Bank Paradise Seeds gegründet und sich mit seinem damals noch kleinen, aber feinen Sortiment bereits einen guten Namen gemacht hatte.

„Ich brauche kein Gramm pro Watt“

1. Mai 2014 um 23:51

Torben* ist ein seit vielen Jahren erfahrener Grower, der mir im Laufe der Zeit so einige Tipps und Tricks verraten hat, die auch vielen thcene-Lesern im Laufe der letzten Jahre zugute gekommen sind. Ich besuche Torben regelmäßig in seiner Junggesellenwohnung, von der eines der beiden Zimmer zwei Homeboxen mit grünblättrigen Untermieterinnen beherbergt. Auch dieses Mal freue ich mich wieder auf die  Sortenvielfalt, denn mein Freund mit dem grünen Daumen steht auf seltene Variationen und alte Klassiker und möchte auf keinen Fall „Mainstream-Strains“ züchten.

„Eins für uns, eins zum Testen und eins für die Sonderwünsche“

2. Januar 2014 um 09:15

Auf dem Rückweg von der Wiener Cultiva nach Berlin führt der kürzeste Weg durch die Tschechische Republik und ich möchte die Gunst der Stunde nutzen,  um ein paar alte Bekannte in der Gegend von Budweis zu besuchen. Am Dreiländereck, nur eiGrowingn paar Steinwürfe von der bayerischen Grenze entfernt, wohnen Lukas und Jana in einem alten Bauernhaus am Rande eines kleinen, verschlafenen Ortes. Nach dem Abendessen und zwei kräftigen White Skunk-Tüten möchten mir die beiden Mittdreißiger ihre Kellerräume zeigen, die ich vor ungefähr drei Jahren schon einmal besucht hatte.

Von Zero to Hero!

7. November 2013 um 08:03

Heute werde ich einmal nicht direkt von einem Besuch aus einem illegalisierten Hanfgarten berichten. Nicht, weil es aus den Indoorgärten dieser Welt nichts mehr zu berichten gäbe, sondern weil der Garten in Form eines anonymen Briefes zu mir gekommen ist. Jan* hat mir eine Art kleines Tagebuch geschickt, das mit einem ersten Gedanken an einen Heimlich-Garten beginnt und mit der Verkostung seiner selbstgezogenen Buds endet. (*Name von der Redaktion geändert)

Growing 2.0:Teilen statt neu kaufen

5. September 2013 um 02:41

Homegrowing ist unter Hanfliebhabern – anders als noch vor zehn Jahren – ein Massenphänomen geworden. Bevor Gras in Europa massiv gestreckt wurde, gab es nicht viele Selbstversorger, die sich ihre Hanfblüten im eigenen Heim(lich)-Garten unter künstlichem Licht gezüchtet haben. Wer sich vor der Mitte des letzten Jahrzehnts mit der Indoorzucht von Hanf beschäftigte, war entweder ein Cannasseur, ein Weed-Freak, voll drauf oder am kommerziellen Vertrieb seines gärtnerischen Erfolges interessiert. Oder wohnte in den Niederlanden.

Bargeldloser Hanfkreislauf

4. Juli 2013 um 06:17

Ich habe Steckfried vergangenes Jahr bei einem Besuch im Growshop des Vertrauens kennengelernt, wo er sich vor meinen Augen gerade fünf GewächshäuserSteckis und Stecklingstabletts für fast 300 Pflanzen gekauft hatte. Meine Bemerkung, dafür bräuchte er aber eine große Box, hat er damals mit einem Lächeln und „zwei Quadratmeter, nur Steckis“ beantwortet. Das folgende Gespräch über seinen Nachwuchs war dann so anregend, dass mich Steckfried vor ein paar Wochen zum Ort des Geschehens – der gut versteckt in einer ehemaligen Abstellkammer seines kleinen Häuschens liegt – eingeladen hat.

Family Business

30. April 2013 um 06:53

Viele Eltern reagieren immer noch absolut irrational, wenn sie mitbekommen, dass Töchterchen oder Sohnemann zur abendlichen Entspannung auch gerne mal einen durchziehen. Anders jedoch als noch vor 20 Jahren gibt es heutzutage auch eine Menge Mütter oder Väter, die die Aufklärung in Sachen Cannabis aufgrund eigener, positiver Erfahrungen selbst in die Hand nehmen oder ihrem Nachwuchs einfach mal zuhören, wenn es um die Gefahren von Hanf, die Vorzüge gegenüber dem Alkoholrausch und die Geschichte des Hanfverbots geht.

Anfängerglück – Wenig Ahnung, viel Ertrag

5. Januar 2013 um 22:30

02 anfaengerglueck_201301Ich lernte Elke* auf der Cannatrade 2012 in Zürich kennen, als ich den Kollegen von exzessiv.tv meinen Routinebesuch an ihrem Messestand abstattete. Dort ging es gerade um ihr kleines Growzelt, das sie sich wenige Monate zuvor in Form eines Komplettsets zugelegt hatte. Elke war gerade dabei, ihren ersten Durchgang mit blühenden Hanfpflanzen zu beenden und hatte tausend und eine Frage an die zahlreich anzutreffenden Experten auf der Schweizer Hanfmesse. Ich bot ihr an, auf dem Rückweg nach Norddeutschland einen kurzen Abstecher zu machen, um mir ihr Projekt einmal persönlich anzuschauen und meine Einschätzung des bisher Ergärtnerten abzugeben.

Wenn schon keine weiße Weste, dann wenigstens weiße Zelte

5. Januar 2013 um 19:49

06 weisse-weste_201301Zu Anfang des Jahrtausends, als die ersten Indoor-Zelte in Form der mittlerweile legendären Homebox den Markt eroberten, stand es außer Frage, dass eine weiße Innenbeschichtung die bestmögliche Reflexion des vorhandenen Lichts bietet. Die Indoor-Welt entwickelte sich in den Folgejahren rasant, und so gab es mit einem Mal zahlreiche Hersteller der beliebten Indoor-Zelte. Einige gingen dazu über, ihre Zelte mit einer silbernen Innenbeschichtung auszustatten und diese zum Teil sogar als Mylar zu deklarieren. Seitdem ist die Growerwelt in zwei Fraktionen gespalten.