Not my president

28. Dezember 2016 um 01:10

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Mein aktuelles Kabarettprogramm, mit dem ich derzeit auf Tour bin, trägt den Titel: „Menschliche Intelligenz“. Untertitel: „Oder wie blöd kann man sein?“ Und spätestens seit dem Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in den USA wäre zumindest diese Frage jetzt geklärt. Ich jedenfalls bin übrigens nicht unzufrieden, denn ein US-Präsident Donald Trump bedeutet immerhin vier goldene Jahre fürs deutsche Kabarett.

Fakebook

30. Oktober 2016 um 01:03

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Neulich habe ich auf meiner Facebook-Seite ein Statement erhalten. Da schrieb mir jemand: „Du dummes arrogantes Dreckschwein, du bist so eine verlogene Stasi-Sau!“

Und darunter schrieb ein anderer: „Genau.“

Da wusste ich, warum man das „soziale Netzwerke“ nennt. Früher hatte jedes Dorf einen Depp. Facebook heißt, dass die sich jetzt miteinander unterhalten können.

Ich meine, dass ich ein dummes, arrogantes Dreckschwein bin – OK.

Eine verlogene Sau? Ja, gut – von mir aus auch das. Aber dass ich bei der Stasi war, das wusste ich ja gar nicht. Als die Mauer fiel, war ich gerade volljährig. Da muss mich die Stasi ja angeheuert haben, als ich noch in der Pubertät war. Um DDR-Bürger auszuspitzeln. Von Gelsenkirchen aus. Da kann man mal sehen, wie perfide diese Stasi doch gewesen ist.

Ruck n’ Roll

31. August 2016 um 12:13

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Bundespräsident Roman Herzog sagte mal, es muss ein Ruck durchs Land gehen. Und jetzt haben wir ihn. Einen Rechtsruck. Und dann kommen wieder die Experten an und fragen sich: Wo kommt er denn eigentlich so plötzlich her, dieser Rechtsruck?

Der gute alte Drecksack Kapitalismus

29. Juni 2016 um 06:52

Drecksack-KapitalismusIst es nicht irre, wie sich in letzter Zeit die Konflikte überschlagen? Bürgerkrieg in Syrien, Flüchtlinge in Deutschland, islamistischer Terror in Europa, musikalischer Terror mit Xavier Naidoo. Und das irrste an all diesen Problemen ist die völlig irre Ursachenforschung. Was wird da nicht alles als Grund herangezogen – und das naheliegendste geradezu betriebsblind übersehen.

Hauptsache geschleppt

4. Mai 2016 um 00:40

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Wenn man bedenkt, dass einem Flüchtling so ungewiss gar nicht ist, was ihn in Deutschland von Ressentiments bis hin zu Brandanschlägen erwartet, sollte allein die Tatsache, dass er trotzdem kommt, Hinweis genug sein, wie schlecht es ihm erst in seiner Heimat gehen muss.

HG Butzko: Ein paar Worte zur Drogenpolitik…

2. März 2016 um 23:01

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Würden Captain Kirk und Mr Spock heutzutage in Berlin landen und einen Blick auf die Drogenpolitik der deutschen Bundesregierung werfen, ihr Funkspruch ans Mutterschiff Enterprise anschließend würde lauten:

„Es gibt keine menschliche Intelligenz auf diesem Planeten.“

Zugegeben, einen klaren Blick auf den Drogenkonsum in unserem Lande zu bekommen, ist für einen deutschen Bundestagsabgeordneten nicht so einfach. Kaum steht er morgens auf, muss er erst mal eine Zigarette rauchen, und zwar zwischen den beiden Tassen Kaffee, mit je drei Stück Zucker drin. Was man halt so alles braucht, um den Restalkohol vom Vorabend zu kompensieren.

Dass er selber dabei ein Drogenkonsument ist, stellt er gar nicht mal in Abrede.