Von Zero to Hero!

7. November 2013 um 08:03

Heute werde ich einmal nicht direkt von einem Besuch aus einem illegalisierten Hanfgarten berichten. Nicht, weil es aus den Indoorgärten dieser Welt nichts mehr zu berichten gäbe, sondern weil der Garten in Form eines anonymen Briefes zu mir gekommen ist. Jan* hat mir eine Art kleines Tagebuch geschickt, das mit einem ersten Gedanken an einen Heimlich-Garten beginnt und mit der Verkostung seiner selbstgezogenen Buds endet. (*Name von der Redaktion geändert)

Methoden zur Fermentierung von Cannabisblüten

5. September 2013 um 02:35

Ein typisches Szenario im Frühherbst: Die Outdoor-Ernte ist vollzogen und das Pflanzenmaterial in die eigenen vier Wände verbracht worden, der Grower X Fermentation blickt zufrieden auf einen stattlichen Ertrag an frisch geernteten Blüten, die sich noch an den Zweigen der Pflanzen befinden. Diese waren an ihrem Outdoor-Platz zwecks besserer Transportfähigkeit zunächst nur grob zerlegt worden.

Pflanzenriesen – groß, größer, am größten!

5. September 2013 um 01:06

Die meisten Hobbygärtner und Hanfblüten-Selbstversorger geben sich meist damit zufrieden, gerade mal so viel Cannabis anzupflanzen, wie sie für den  eigenen, oft geringen Bedarf benötigen. Anderen, oft denjenigen, die schon etwas Erfahrung beim Growing gesammelt haben, ist das aber nicht genug und sie träumen von größeren Pflanzen und Erträgen. Beim Anbau unter freiem Himmel kann Cannabis hoch hinaus wachsen.

Die Mutanten kommen!

4. Juli 2013 um 06:39

Fast jeder, der sich schon länger mit der Kultivierung von Cannabis beschäftigt, wird schon mal mit ihnen konfrontiert worden sein – Mutanten, gendefekte Mutationen Cannabispflanzen, deren Wachstum stark von der Norm abweicht.

Mutationen sind die Folge spontan auftretender Veränderungen der Erbsubstanz. Diese werden durch die Veränderung der Basensequenz eines Gens (Genmutation), eines Chromosoms (Chromosomenmutation) oder der Vervielfachung des Chromosomensatzes einer Zelle (Polyploidie) verursacht. Bereits die Veränderung nur eines Basenpaares kann tiefgreifende Konsequenzen haben: Eine falsche Basensequenz kann zum Einbau einer falschen Aminosäure bei der Proteinsynthese führen, sodass die Funktion des jeweiligen Enzyms bzw. Gens eingeschränkt oder total gehemmt sein kann. Da bei Mutationen das Erbgut verändert wird, werden Mutationen häufig auch auf die Nachkommen der jeweiligen Pflanze vererbt. Mutationen können spontan auftreten (Spontan-Mutation), z. B. durch Fehler bei der identischen Replikation der DNS, oder aber als Folge äußerer Umwelteinflüsse, z. B. durch die Einwirkung radioaktiver Strahlung, UV-Strahlung oder chemischer Gifte (induzierte Mutation). Von einer Mutation zu unterscheiden ist die Modifikation. Diese findet statt, wenn Umwelteinflüsse zu einer Veränderung des Phänotyps, nicht jedoch des Genotyps, führen. Die Modifikation betrifft also nur die äußere Erscheinung der Pflanze und bewirkt keine Veränderung des Erbguts, sie ist nichts anderes als die konkrete Ausformung einer Pflanze an einem bestimmten Standort. Demzufolge werden Modifikationen auch nicht vererbt.

Text & Fotos: Green Born Identity – G.B.I.

Mehr dazu könnt Ihr in Ausgabe 4/2013 der Thcene lesen.

Bargeldloser Hanfkreislauf

4. Juli 2013 um 06:17

Ich habe Steckfried vergangenes Jahr bei einem Besuch im Growshop des Vertrauens kennengelernt, wo er sich vor meinen Augen gerade fünf GewächshäuserSteckis und Stecklingstabletts für fast 300 Pflanzen gekauft hatte. Meine Bemerkung, dafür bräuchte er aber eine große Box, hat er damals mit einem Lächeln und „zwei Quadratmeter, nur Steckis“ beantwortet. Das folgende Gespräch über seinen Nachwuchs war dann so anregend, dass mich Steckfried vor ein paar Wochen zum Ort des Geschehens – der gut versteckt in einer ehemaligen Abstellkammer seines kleinen Häuschens liegt – eingeladen hat.

Family Business

30. April 2013 um 06:53

Viele Eltern reagieren immer noch absolut irrational, wenn sie mitbekommen, dass Töchterchen oder Sohnemann zur abendlichen Entspannung auch gerne mal einen durchziehen. Anders jedoch als noch vor 20 Jahren gibt es heutzutage auch eine Menge Mütter oder Väter, die die Aufklärung in Sachen Cannabis aufgrund eigener, positiver Erfahrungen selbst in die Hand nehmen oder ihrem Nachwuchs einfach mal zuhören, wenn es um die Gefahren von Hanf, die Vorzüge gegenüber dem Alkoholrausch und die Geschichte des Hanfverbots geht.

Growing in Balkonien

7. März 2013 um 05:08

Text und Photos: Green Born Identity – G.B.I.

Nur wenige Leute verfügen über einen eigenen, von niemand anderem einsehbaren Garten, in dem sie in der Freiluftsaison stressfrei ihre Hanfpflanzen anbauen können. Ein Balkon ist dagegen schon bei wesentlich mehr Growern vorhanden. Dieses Special zeigt, worauf beim Balkon-Anbau besonders zu achten ist.

Earth Seeds – Im Bund mit der Natur

15. Juni 2012 um 13:06

Mit den ersten warmen Frühlingstagen beginnt für viele Grower die Freilandsaison. Wir haben zwei Experten auf dem Gebiet Freilandanbau, den Breeder GT und Robin von Earth-Seeds über ihre Outdoorsorten Sudden Flower und First-Sativa befragt. Über die Freilandqualitäten der Sudden Flower berichtete Thcene schon vor drei Jahren (Siehe Ausgabe 03/2009), damals stand Breeder GT kurz vor dem Release der Genetik. Die First-Sativa tauchte zu diesem Zeitpunkt erstmalig als Bonusseed von Samenversendern auf. Inzwischen haben beide Sorten einen festen Platz auf dem Samenmarkt eingenommen, ihre Freilandqualitäten sind in diversen Hanf-Foren dokumentiert. Da beide Breeder ständig an qualitativ hochwertigen Freilandsorten arbeiten, gründeten sie kurzerhand eine Kooperation unter dem Label Earth-Seeds, um zukünftig gemeinsam ihre Genetiken auf dem Markt anzubieten.

Ultra Genetics – Highter in die Zukunft

10. Juni 2012 um 13:03

MendoGrapeKush-7_webSamenbanken und immer neue Strains schießen (nach wie vor) wie Pilze aus dem Boden. War der Cannabissamen- und Sortenmarkt vor wenigen Jahren noch recht übersichtlich, sieht man das Hanffeld heutzutage kaum noch vor lauter Sativa-, Indica-, Autoflowering-, Kush-, Haze- und Skunk-Kreuzungen. Allerdings ist nicht alles, was da keimt, wächst und gedeiht am Ende der von den Samenbanken versprochene ultimative Superstrain mit hohen Erträgen, großartigem Aroma und umwerfendem Wirkungsspektrum. Gut, dass es da immer noch gewissenhafte Breeder gibt, die sich die Mühe machen, ihre ganz persönlichen Lieblingssorten sorgfältig zu entwickeln und ausreifen zu lassen, bevor sie die Strains in kleinem Umfang produzieren und das Saatgut mit der Community teilen, damit die Hanfartenvielfalt und stabile Genetiken auch in Zukunft erhalten bleiben. Gute Beispiele für diese „Boutique Breeder“ sind in den letzen Jahren u.a. Mandala Seeds, Joint Doctor, Alpine Seeds, Mallorca Seeds und nun Ultra Genetics aus England. Wir sprachen mit Poppa Large von Ultra Genetics.