Der Zwittergefahr vorbeugen

30. Dezember 2015 um 04:22

Das Phänomen, dass es von einem Lebewesen nicht nur weibliche und männliche, sondern auch zwittrige (hermaphroditische) Exemplare gibt, ist in Flora und Fauna häufig vorzufinden, und sogar beim Menschen kommt es in seltenen Fällen vor. Die Cannabispflanze ist zwar von Natur aus grundsätzlich zweihäusig, d. h. die Pflanzen sind entweder nur männlich oder weiblich, es können aber auch einhäusige (= zwittrige) Exemplare auftreten. Bei manchen Hanfsorten ist die Einhäusigkeit durch selektive Zucht auch fest verankert, so z.B. bei bestimmten Fasersorten.

Cannabis Global

30. Dezember 2015 um 04:11

Die professionelle Zucht von Cannabis ist ein ungewöhnlicher Beruf. Als Breeder ist man zum einen darauf bedacht klassische original Hanfsorten und deren Genetik zu bewahren, zum anderen bemüht man sich aber auch, ganz gezielt neue Strains mit aufregenden Eigenschaften zu züchten. Oft erzielt man die besten Ergebnisse mit einer Mischung aus original Genetiken und modernen Kreuzungen. Die positive Entwicklung in der Drogenpolitik hat dazu geführt, dass die Breeder der Samenbanken mittlerweile Zugriff auf genetische Schätze aus aller Welt haben.

Blüten statt Tropfen

30. Dezember 2015 um 03:46

Oli* ist Cannabis-Patient in Österreich. Eigentlich bekommt er Dronabinol, also THC in Tropfenform. Weshalb, so sagt er, sei seine Privatsache, er rede nicht gerne über seine Krankheit. Worüber er aber gerne redet, ist die unerträgliche Situation in Österreich, wo der Staat zwar echtes Gras zur Dronabinol-Herstellung anbauen lässt, die Cannabispatienten aber nicht mal eine Ausnahmegenehmigung für eine Therapie mit den in Wien angepflanzten Blüten erhalten können. Was in Deutschland schon seit 2009 möglich ist, ist im eigentlich Hanf-freundlichen Österreich auch 2016 noch nicht legal.

Future Clone – Top-Stecklinge zu fairen Preisen

28. Oktober 2015 um 10:57

Future-CloneIn einer früheren Ausgabe (4/13) der thcene berichteten wir bereits über „Das Abenteuer eines Lebens“ – des Lebens von Roman Meidlinger, der in Österreich und in der Slowakei große Hanfplantagen betrieb, bis das illegale Geschäft durch die Gier eines Einzelnen aufflog. Zuvor konnte Roman aber viele Erfahrungen sammeln und lernen, was alles dazugehört, wenn man viele Cannabispflanzen gleichzeitig kultivieren will. Die größte Anlage, die er konzipierte und konstruierte, bestand aus 360 Blühlampen und weiteren 40 Lampen für Mütter und Stecklinge – dafür wurden bis zu drei Stromaggregate benötigt. Etwa alle 10 Tage wurden 900 neue Stecklinge gesetzt und einer der 10 Blühräume abgeerntet – so wurde viel Geld verdient, doch Romans Familie litt unter seiner illegalen Vollbeschäftigung. Nach seiner Verhaftung Ende 2006 entschloss sich Roman, fortan nur noch legalen Geschäften nachzugehen, ohne sich ganz von seiner „Lieblingsblume“ verabschieden zu müssen. Er gründete Future Grow und etablierte sich im Wiener Raum als einer der großen lokalen Player – nun legt er nach und gründet mit Future Clone noch eine weitere Firma. Wir wollten wissen warum und sprachen mit Roman über seine neue Firma und seine geschäftlichen Ziele für die Zukunft.

Wiener Hanfdamen im Aktenschrank

28. Oktober 2015 um 10:41

WienerHanfDamenDer Bedarf nach der hinter dem Alkohol meist gebrauchten, psychoaktiven Substanz wächst ständig. Weil der Cannabis-Anbau  in den meisten Gegenden der Welt aber seit 1961 illegal ist, kommen Technik und Innovationen nicht aus Wissenschaft und Forschung, sondern aus dem Verborgenen. Seit Jahren wird immer weniger aus klassischen Anbauländern wie Marokko, Afghanistan oder Kolumbien nach Europa geschmuggelt. Der europäische Cannabis-Schwarzmarkt blüht unter Kunstlicht. Viele bauen Gras für den Eigenbedarf an. Einige auch aus medizinischen Gründen, andere produzieren für den Schwarzmarkt. Das benötigte Know-how und die Technik sind ungeachtet der Motivation identisch, verboten ist es ohnehin. Auch für Carlos*, der bis vor wenigen Monaten nicht mal eine Yucca-Palme sein Eigen nennen konnte, war der Weg vom Greenhorn zum grünen Daumen nur die logische Konsequenz von Streckmitteln und überteuertem Weed.

Qualitätssteigerung der Blütenstände

28. Oktober 2015 um 10:30

BlütenständeUm die Qualität der Blütenstände zu steigern, haben sich die Düngerfirmen Unmengen an Zusatzstoffen ausgedacht. Viele  Leute vertrauen auf diese meist extrem teuren Zusätze. Oft aber bringen die Stoffe nicht viel oder sind sogar hoch gefährlich. Heim(lich) gärtner verwandeln somit ihr gutes, selbst angepflanztes Gras in ein gefährliches, halbsynthetisches Produkt. Dabei lässt sich auch durch kleine und einfache Tricks die Qualität der Harze, Öle und der Aromen steigern.

LED: Die Zukunft ist jetzt!

28. Oktober 2015 um 10:16

LEDDie Tage werden kürzer, dunkler und kälter: Wieder einmal hat die Indoor-Saison begonnen. Die meisten werden – wie jedes  Jahr – wieder ihre altgedienten HID- (MH- und/oder HPS-) Lampen aus dem Keller holen, um damit in der guten Stube auch die nächste Generation ihrer geliebten grünen Gewächse zu beleuchten. Die vegetative Aufzucht der Sämlinge oder Stecklinge werden sie dabei womöglich auch mit fluoreszierenden Röhren oder CFL-Leuchten durchführen, zumindest in der Frühphase. Soweit das bewährte und weitverbreitete Standard-Szenario.

Über 30 Grad wird es heikel

28. Oktober 2015 um 10:10

30-GradMein letzter Wien-Besuch hat mich nach der Stippvisite bei Carlos* auch wieder zu Sebastian* geführt, den ich vor ziemlich  genau einem Jahr (siehe Ausgabe 05/2014: Bonanza – eine kleine, aber feine Farm) schon einmal besucht hatte. Sebastian baut in einer Bonanza-Box auf knapp 0,4 m2 Cannabis an und empfängt mich bei meinem insgesamt dritten Besuch im siebten Bezirk schon wie einen alten Bekannten.

Schädlingsbefall – Was tun?

28. Oktober 2015 um 09:51

SchädlingsbekämpfungJeder Hobbygärtner hat sie sehr wahrscheinlich schon einmal kennengelernt: Ungebetene Gäste, sogenannte Schädlinge, die  sich auf einer Pflanze einnisten und dieser – sofern sie nicht rechtzeitig erkannt und beseitigt werden – einen großen Schaden zufügen können. Beispielsweise indem sie die Blätter und Stängel aussaugen, das Wurzelwerk verletzen oder gleich ganze Blätter wegfressen. Daher ist es enorm wichtig, dass der Gärtner dazu in der Lage ist, Schädlinge frühzeitig zu erkennen und zu bestimmen. Denn nur so ist es möglich, passgenaue und im vorliegenden Artikel beschriebene Handlungsschritte vorzunehmen. Ansonsten, wenn die Schädlinge nicht erkannt und effektiv – aber pflanzenschonend – beseitigt werden, droht das Projekt zu scheitern.

Akorn: Der Comeback-Killer

2. September 2015 um 08:39

Es gibt Sorten, die kommen und bleiben jahrzehntelang. Andere Sorten wiederum kommen und gehen, vom Markt gespült AKorn_TH-Seeds durch die Flutwelle an neuen Sorten, die jedes Jahr über den Globus schwappt. Und dann gibt es einige wenige Sorten, die kommen und gehen – kehren aber irgendwann auch wieder zurück: Die Comebacker. Eine solche Sorte ist Akorn von T.H. Seeds.