Opa’s grüner Daumen

1. März 2017 um 10:53

Indoorgrow Zuhause ist mittlerweile absolut keine Rarität mehr, ganz im Gegenteil. Doch nicht jeder hat einen interessanten Background, der indirekt sogar fast 80 Jahre zurück liegt. Zeit seines Lebens verbrachte Shame, der Gärtner, seine Urlaube in Spanien bei seinen Großeltern. Neben Sommer, Sonne und Strand gab es dort auch diesen ganz besonderen Freund. Als Homegrower versorgte er unseren Gärtner in seinen Ferien mit süßen, fruchtig-herben und wahrhaftig sonnengereiften Knospen. Wozu das in Kombination mit seiner Vergangenheit führte – lest selbst.

Ernte gut – alles gut – Nur das Verbot stört noch.

28. Dezember 2016 um 04:45

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Torben* hat als Cannabispatient eine Ausnahmegenehmigung zum Erwerb von Medizinal-Hanfblüten in der Apotheke. Würde er die benötigte Menge kaufen, beliefen sich die monatlichen Kosten seiner Medizin auf weit über 1.500 Euro, die nicht erstattet werden. Über seine Krankheit an sich redet er nicht gerne, das sei seine Privatsache, erzählt er mir bei meinem dritten Besuch innerhalb von zwei Jahren. Dafür redet der Mittfünfziger gerne über seine illegale Zucht, die ihn seit Jahren mit Medizin versorgt.

Indoor 101-Zehn zentrale Fragen zum Anbau drinnen

30. Oktober 2016 um 02:07

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Indoor-Grower, besonders Anfänger auf diesem Gebiet, stehen vor einem Berg von Fragen sowie einer großen Vielfalt von Anbaumöglichkeiten. Zehn zentrale Fragen und Antworten sollen etwas Licht in den Kultivierungs-Dschungel bringen.

Auf Umwegen zur passenden Therapie

30. Oktober 2016 um 02:04

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Andreas*, der HIV-Patient, den ich schon mehrmals interviewt habe, hatte bei unserem letzten Gespräch Besuch. Rafael* nahm rege an unserem Erfahrungsaustausch über Grow-Techniken Teil und schien aus eigener Erfahrung zu plaudern. Da ich immer auf der Suche nach begeisterten Kleingärtnern bin, habe ich Rafael gefragt, ob er mir nicht irgendwann einmal seine Buds präsentieren will. Nach einigem Zögern hat er eingewilligt, schließlich sei er nicht so gut wie sein Lehrmeister Andreas, der ihm das Growen von der Pike auf beigebracht habe.

Grüner Growen

30. Oktober 2016 um 01:22

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Ein Thema, das häufig einen Grund zur Sorge für viele Heim(lich)gärtner darstellt, ist die Umweltbelastung durch den Indoor-Anbau. Das liegt vielleicht daran, dass uns die Bedeutung der Hanfpflanze für eine gesunde Umwelt und die prekäre Lage unseres Heimatplaneten immer bewusster wird.  Aber wie kann man Growräume umweltfreundlicher gestalten? Ich möchte euch drei einfache Methoden aufzeigen wie man einen nachhaltigeren Indoor-Anbau gestalten kann.

Top 5 Diesel-Sorten-Grüner Treibstoff für Cannabisfreunde

1. September 2016 um 00:31

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Es gibt Kerle, die es lieben, in der Autowerkstatt zu stehen und den intensiven Geruch von Schmieröl, Benzin & Co. zu inhalieren, während sie darauf warten, dass ihr Auto nach dem TÜV wieder von der Hebebühne runterkommt. Und auch der Automechaniker selbst dürfte in der Regel die Gerüche gern haben, die ihn bei seiner Arbeit umgeben. Aber man muss nicht unbedingt ein Auto-affiner Typ sein, um eine Vorliebe für den Geruch von Benzin zu haben, es gibt ganz normale menschliche Nasen beiderlei Geschlechts, die darauf genauso stehen wie etwa auf den Geruch von frisch gemahlenem Kaffee. Unter den Cannabis-Konsumenten gibt es indessen noch sehr viel mehr Menschen, die auf ein penetrantes Benzinaroma abfahren, zumindest wenn es um den Duft ihres Lieblingskrauts geht.

Energiesparen ist reine Kraftsache

1. September 2016 um 00:06

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Ich hatte Gabriel* schon vergangenes Jahr besucht und über seinen „In-Outdoor Kombi-Grow“ berichtet. Der etwas unkonventionelle Heim(lich)gärtner hat auch dieses Jahr die ersten warmen Tage genutzt, um seinen kleinen Indoor-Grow mit echtem Sonnenlicht aufzupeppen. Der Lebenskünstler aus Süddeutschland wohnt seit 20 Jahren in einer norddeutschen Großstadt und bezeichnet sich selbst als einen der zahlreichen „Prohibtionsflüchtlinge“, die aus Bayern oder Baden-Württemberg geflüchtet sind, weil ihnen ihre Vorliebe für verbotene Pflanzen dort zum Verhängnis wurde. Für mich, als Berliner Grow-Reporter und langjähriger Growshop-Mitarbeiter, stammen im Norden mittlerweile gefühlte 40-50% aller Growenden, die ihrer Heimat aus Selbstschutz-Gründen den Rücken gekehrt haben, aus südlichen Gefilden.

„Mein Arzt weiß, was ich hier tue“

29. Juni 2016 um 08:09

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Auch für Cannabis-Patienten ist der Anbau ihrer Medizin illegal – keine Frage. Trotz des positiven Urteils des Bundesverwaltungsgerichts im April 2016 dürfen auch anerkannte Cannabis-Patienten kein Gras anbauen, wenn sie sich die teure Medizin nicht leisten können. Derzeit liegen dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über 130 Anträge auf Eigenanbau vor, von denen nichtmal der von Michael F. bislang genehmigt wurde. Doch sein Antrag muss laut Bundesverwaltungsgericht bald genehmigt werden. Die Indikationen der anderen Antragsteller reichen von Krebs, chronischen Schmerzen und AIDS über ADHS bis hin zu Morbus Crohn- oder Glaukom-Patienten, um nur einige zu nennen. Trotz der regelmäßigen Niederlagen vor Gericht hat es das Bundesgesundheitsministerium bis heute versäumt, Cannabis-Patienten eine Alternative zu Bedrocan-Blüten anzubieten, was dazu führt, dass immer mehr Menschen ihre Medizin einfach selbst anbauen.

Original Amnesia – Eine Legende wird weiblich

29. Juni 2016 um 08:05

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Es wird mal wieder Zeit, an dieser Stelle über eine der ganz großen Legenden unter den Cannabissorten zu berichten. Einen Strain, der eine glanzvolle Karriere als eine der erfolgreichsten Coffeeshop-Sorten aller Zeiten hingelegt hat und mit zahllosen Preisen überhäuft worden ist. Einen Strain, der auch 20 Jahre nach seinem Erscheinen Mitte der 90er Jahre Grower und Smoker gleichermaßen fasziniert und sich ungebrochener Beliebtheit erfreut. Einen Strain, der unglaublich oft kopiert bzw. nachgebaut wurde und dessen populärer Name teilweise auch für völlig andere Genetik missbraucht wurde: Die Rede ist von der Haze-Hybride Amnesia.

My Weed Berlin: „Jeder sollte es so machen wie wir“

29. Juni 2016 um 07:59

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Auch in Deutschland schließen sich immer öfter Gleichgesinnte zusammen, um ihr Rauchkraut zu kultivieren. Frei nach dem Motto „Geteilte Arbeit – geteilter Ertrag“ kooperiert man beim Anbau und wird so im Prinzip zu einem kleinen Cannabis Social Club. Wir möchten Euch nun so einen „CSC“ aus Berlin vorstellen, der aktuell aus drei Mitgliedern besteht, die allesamt zu einem Gespräch über ihren kleinen Club bereit waren. Aus verständlichen Gründen nennen wir sie hier nicht bei ihren echten Namen.