Night Queen – Die Rückkehr der Königin

1. August 2012 um 14:34

Bereits vor dreißig Jahren, in der Frühzeit seiner Züchterkarriere, kreierte Dutch Passion-Gründer Henk van Dalen 1982 Night Queen, eine breitblättrige Afghani Indica-Sorte mit hervorragenden Outdoor-Eigenschaften. Der erste Dutch Passion-Katalog von 1987 berichtete, dass Night Queen aufgrund ihres stark ausgeprägten Körper-Highs sehr beliebt bei „Hardcore-Stonern“ gewesen sei. 1997 wurde sie züchterisch etwas überarbeitet, aber einige Jahre danach teilte sie dennoch das Schicksal manch anderer alteingesessenen Ursorte und musste neu auf den Markt gekommenen Sorten weichen, da ihre Verkaufszahlen zu stark zurückgegangen waren. Night Queen, die Königin der Nacht, trat von der Bildfläche ab. Diese Demission wurde von Dutch Passion mit großem Bedauern vollzogen, da man von Night Queens Qualitäten auch im neuen Jahrtausend noch voll überzeugt war und sie zwanzig Jahre lang als besondere Liebhaber-Sorte gehegt und gepflegt hatte. 

Allkush – Alles Kush, oder was?

10. Juli 2012 um 01:19

allkush023_copyright-by-gbi-2011_smallAllkush ist eine der neuen feminisierten Sorten von Paradise Seeds. Alles Kush, oder was? Nimmt man es genetisch wörtlich, nicht – denn Allkush ist eine Mostly Indica-Sorte mit einem ca. 25%igen Sativa-Anteil. Sie wurde aus einer Afghani Indica und einer Mostly Sativa-Sorte aus Südostasien gekreuzt. Allkush hieß früher übrigens Sheherazade und gehört damit zu den alteingesessenen, seit langer Zeit bewährten Ur-Sorten von Paradise Seeds.

60 Day Wonder – Beschleunigte William’s Wonder

12. Mai 2012 um 14:37

60-day-wonder_copyright-by-gbi-2012_5_webWährend viele von ihnen noch an gewissen Kinderkrankheiten leiden, sind Autoflowering-Sorten nach wie vor das ganz große Ding in der internationalen Breeder-Szene, und es gibt einen aktuellen Trend, alte klassische Sorten als Autoflowering-Version neu herauszubringen. Für ein solches Züchtungsprojekt hat DNA Genetics eine amerikanische Sortenlegende ausgewählt: Die berühmte William’s Wonder.

Serious Seeds: AK-47 regulär versus feminisiert

10. Mai 2012 um 12:09

ak-47_reg002b_copyright-by-gbi-2012_webIn der Sortenwelt besonders potenter Cannabissorten gibt es eine Reihe von Klassikern, die schon seit sehr langer Zeit im Umlauf sind und Grower wie Smoker mit ihrer superben Qualität nachhaltig faszinieren und so den Status einer Legende erreicht haben. AK-47 von Serious Seeds ist ohne Zweifel ein solch herausragender Evergreen. Für Simon, den Inhaber und Breeder von Serious Seeds, war die Entdeckung des einzigartigen AK-47-Sortenprofils einer jener höchst seltenen „Lucky Punches“, ein Glückstreffer also, von dem ein jeder Cannabiszüchter träumt. Nachdem er Tausende experimenteller Pflanzen verschiedener Zuchtlinien getestet hatte, erreichte Simon 1992 schließlich mit AK-47 sein Ziel, eine hochwertige Sativa/Indica-Sorte mit durchgängig bestechenden Eigenschaften und hohem Wiedererkennungswert zu züchten – die legendäre Sorte AK-47 war geboren. Während Simon den genauen Stammbaum von AK-47 bis heute als ein wohlgehütetes Geheimnis bewahrt hat, legte er doch immerhin offen, dass sie aus Colombian, Mexican, Thai und Afghani kreiert wurde, was zu einer 65:35 Sativa/Indica-Hybride mit dominanten Sativa-Attributen führte.

S.A.G.E.: Die Rückkehr der Königin

6. April 2012 um 18:52

sage_copyright-by-gbi-2011-5_klein“Wenn Du es liebst, Gras zu rauchen, baue S.A.G.E. an!“ – sagte der berühmte Cannabis-Wissenschaftler Robert Connell Clarke über S.A.G.E. vor zwölf Jahren, als diese Sorte auf den Markt kam. Nun, nicht viele, um nicht zu sagen, keine andere Sorte erhält von dem führenden Cannabis-Experten dieser Welt eine solche Empfehlung, und Robert Connell Clarke hätte seinen guten Namen sicherlich nicht für eine mittelmäßige Sorte hergegeben. Kein Wunder also, dass S.A.G.E. bereits beim High Times Cannabis Cup 1999 ausgezeichnet wurde, als sie beim Hasch-Contest den ersten Platz belegte, und dann beim Blind Test des Cup 2001 auf Platz zwei landete. T.H. Seeds berichtet, dass seinerzeit neben Robert Connell Clarke auch Cypress Hill, The Fun Lovin Criminals und Pharcyde auf S.A.G.E. schwörten – viel prominentes Lob also für diese klassische Sativa/Indica-Hybride, deren THC-Gehalt bei über extrem starken 20 Prozent gemessen wurde.

Pandora: Exzellente Autoflowering-Lady: Grün ist die Hoffnung!

7. März 2012 um 16:50

Pandora_005_kleinEiner der jüngeren Autoflowering-Releases von Paradise Seeds heißt Pandora, inspiriert von der bekannten griechischen Sage. Luc, der Inhaber und Breeder von Paradise Seeds, wählte diesen Namen aus einem guten Grund: Pandora bedeutet „Allesgeberin“ oder „Jene, die alles gibt“ …

Im Gegensatz zur landläufigen Wahrnehmung hat dieser Name also grundsätzlich keine negative Bedeutung. Der weitverbreitete Irrglaube resultiert aus der Tatsache, dass viele Leute das Ende dieser Sage nicht kennen. Folgendes geschah: Göttervater Zeus wollte die Menschheit bestrafen, weil der Titan Prometheus das Feuer aus dem Olymp gestohlen hatte. Also schickte er Pandora, mit dem Aussehen einer wunderschönen Göttin ausgestattet, auf die Erde und gab ihr eine geheimnisvolle Büchse als Geschenk mit. Nach ihrer Ankunft auf der Erde öffnete Pandora die Büchse, die anstelle von segensbringenden Geschenken jedoch diverse Übel und Plagen enthielt, die in die Welt freigesetzt wurden und dort schlimme Verwüstungen anrichteten. Pandora erschrak und schloss die Büchse wieder. Später öffnete sie sie aber noch einmal, und dieses Mal kam nichts anderes als Hoffnung heraus, die den Menschen Heilung brachte. Dieses gute Ende der Sage veranlasste Luc dazu, seine Sorte Pandora zu nennen, sie soll jede Menge grüne Hoffnung freisetzen, in der Form positiver mentaler Wirkung, die durch einen THC-Gehalt von 15-18% erzeugt wird – für eine Autoflowering-Sorte ein sehr hoher Wert.

Kali Mist: Schwergewichtige Sativa-Queen im perfekt weiblichen Gewand

5. März 2012 um 15:31

kali-mist_fem_021_copyright-by-gbi-2012_kleinDie Sorte Kali Mist von Serious Seeds ist eine Legende, eine zeitlose Königin unter den Sativa-Sorten dieser Welt, ein wahrer Evergreen. Ihre Züchtung geht auf das Jahr 1993 zurück. Seitdem ist Kali Mist mehrfach genetisch leicht verändert worden, teilweise weil ein Teil der Elterngenetik verloren gegangen war, teilweise aber auch aus dem Bestreben heraus, sie noch weiter zu optimieren. Simon, Inhaber und Breeder von Serious Seeds, trat sogar einmal extra eine Reise nach Kambodscha an, in der Hoffnung, dort auf alte, genetisch hochwertige Landrassen zu stoßen und sie nach Holland zu importieren. Leider aber fand Simon „nichts, was mit der Klasse der Kali Mist-Eltern zu vergleichen war“. Die verschiedenen genetischen Linien, die Simon in Kali Mist züchterisch vereinte, stammten ursprünglich aus Kambodscha, Kolumbien und Thailand (Sativa-Seite) und Afghanistan (Indica-Seite, geringer Anteil). Die exotische Kali Mist offenbart die klassischen Sativa-Effekte in kristallklarer Qualität, sie liefert einen energetisierenden und inspirierenden High-Energy-Flash von körperlich wie geistig lang anhaltender, intensiver Wirkung. Mehrfache Auszeichnungen bei verschiedenen Cannabis Cups unterstreichen die große Beliebtheit dieses Sorten-Klassikers.