Medizinal-Hanf mit Max und Micha, Teil 3

4. Mai 2016 um 00:49

Max-und-Micha-Teil-3

Cannabis hilft immer mehr Menschen dabei mit chronischen Leiden zu leben, ohne Einschränkungen der Lebensqualität oder störende Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Doch in Deutschland kann man leider nicht einfach zum Arzt gehen und sagen: „Ich nehme seit zehn Jahren Cannabis gegen Leiden XY, bitte verschreiben Sie mir das jetzt.“ Selbst die Verordnung von Fertigpräparaten wie Dronabinol oder Sativex ist nicht gerade einfach, bei echten Cannabisblüten ist das noch ein wenig komplizierter. Hierfür muss der Patient mit seinem begleitenden Arzt einen Antrag bei der Bundesopiumstelle einreichen. Bislang scheuen viele Ärzte den Verwaltungsakt oder fürchten um ihren guten Ruf. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel und so haben es bereits über 450 Menschen geschafft, eine Ausnahmegenehmigung zur Selbsttherapie mit niederländischem Apotheken-Gras zu erhalten. Unsere Autoren Max und Micha haben beide eine „Lizenz zu kiffen“ und werden Euch das reichlich komplizierte Thema „Cannabis und Medizin“ ein wenig näher bringen und vor allem Fragen zum Thema „Medizinalhanfblüten“ beantworten. Wenn Ihr also Fragen habt, schreibt einfach an redaktion@thcene.com. Die Autoren können allerdings nicht die Rolle Eures Arztes übernehmen und werden an dieser Stelle keine medizinischen Fachfragen beantworten.

Medizinal-Hanf mit Max und Micha

3. März 2016 um 00:04

Max-und-Micha

Cannabis hilft immer mehr Menschen dabei mit chronischen Leiden zu leben, ohne Einschränkungen der Lebensqualität oder störende Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Doch in Deutschland kann man leider nicht einfach zum Arzt gehen und sagen: „Ich nehme seit zehn Jahren Cannabis gegen Leiden XY, bitte verschreiben sie mir das jetzt.“ Selbst die Verordnung von Fertigpräparaten wie Dronabinol oder Sativex ist nicht gerade einfach, bei echten Cannabisblüten ist das noch ein wenig komplizierter. Hierfür muss der Patient mit seinem begleitenden Arzt einen Antrag bei der Bundesopiumstelle einreichen. Bislang scheuen viele Ärzte den Verwaltungsakt oder fürchten um ihren guten Ruf. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel und so haben es bereits über 550 Menschen geschafft, eine Ausnahmegenehmigung zur Selbsttherapie mit niederländischem Apotheken-Gras zu erhalten. Unsere Autoren Max und Micha haben beide eine „Lizenz zu kiffen“ und werden Euch das reichlich komplizierte Thema „Cannabis und Medizin“ ein wenig näher bringen und vor allem Fragen zum Thema „Medizinalhanfblüten“ beantworten. Wenn Ihr also Fragen habt, schreibt einfach an redaktion@thcene.com. Die Autoren können allerdings nicht die Rolle Eures Arztes übernehmen und werden an dieser Stelle keine medizinischen Fachfragen beantworten.

Cannabis Social Clubs gibt’s bei uns nur illegal

2. März 2016 um 23:42

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Spanien verfügt über Cannabis Social Clubs, deren Mitglieder in einer Art Kollektiv legal Cannabis für den Eigenbedarf und ohne kommerziellen Hintergrund anpflanzen dürfen. In Deutschland bestraft man Eigenbedarfs-Hanfbauern immer noch wie Dealer. Der Grund: Selbst eine Pflanze enthält oft mehr als die „Nicht-Geringe Menge“ von 7,5 Gramm THC und kann deshalb vor Gericht nicht mehr als Eigenbedarf angesehen werden, auch wenn der Richter dem Eigenversorger wohlgesonnen ist. Das hält jedoch immer weniger Menschen davon ab, ihr Gras selbst anzupflanzen.

Medizinal-Hanf mit Max und Micha

30. Dezember 2015 um 04:41

Cannabis hilft immer mehr Menschen, mit chronischen Leiden zu leben, ohne Einschränkungen der Lebensqualität oder störende Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Doch in Deutschland kann man leider nicht einfach zum Arzt gehen und sagen: „Ich nehme seit zehn Jahren Cannabis gegen Leiden XY, bitte verschreiben sie mir das jetzt.“ Selbst die Verordnung von Fertigpräparaten wie Dronabinol oder Sativex ist nicht gerade einfach, bei echten Cannabisblüten ist das noch ein wenig komplizierter. Hierfür muss der Patient mit seinem begleitenden Arzt einen Antrag bei der Bundesopiumstelle einreichen. Bislang scheuen viele Ärzte den Verwaltungsakt oder fürchten um ihren guten Ruf. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel und so haben es bereits über 450 Menschen geschafft, eine Ausnahmegenehmigung zur Selbsttherapie mit niederländischem Apotheken-Gras zu erhalten. Zwei von ihnen werden von nun an den Lesern der thcene das reichlich komplizierte Thema „Cannabis und Medizin“ ein wenig näher bringen und vor allem Fragen zum Thema „Medizinalhanfblüten“ beantworten. Wenn Ihr Fragen an Max oder Micha habt, schreibt einfach an redaktion@thcene.com. Die Autoren können allerdings nicht die Rolle Eures Arztes übernehmen und werden an dieser Stelle keine medizinischen Fachfragen beantworten.

Blüten statt Tropfen

30. Dezember 2015 um 03:46

Oli* ist Cannabis-Patient in Österreich. Eigentlich bekommt er Dronabinol, also THC in Tropfenform. Weshalb, so sagt er, sei seine Privatsache, er rede nicht gerne über seine Krankheit. Worüber er aber gerne redet, ist die unerträgliche Situation in Österreich, wo der Staat zwar echtes Gras zur Dronabinol-Herstellung anbauen lässt, die Cannabispatienten aber nicht mal eine Ausnahmegenehmigung für eine Therapie mit den in Wien angepflanzten Blüten erhalten können. Was in Deutschland schon seit 2009 möglich ist, ist im eigentlich Hanf-freundlichen Österreich auch 2016 noch nicht legal.

Durga Mata II CBD und Nebula II CBD

4. März 2015 um 14:38

Nebula-Durga-Mata-II-CBDLange Zeit hatte sich die weltweite wissenschaftliche und medizinische Cannabisforschung fast ausschließlich mit der Erkundung des Cannabinoids THC befasst, dem Wirkstoff der Cannabispflanze, “aus dem die Träume sind”, der hauptverantwortlich für die psychoaktive Wirkung der Droge ist. Das THC wurde 1964 von dem israelischen Forscher Raphael Mechoulam entdeckt. Aber bereits 1940 hatten zwei unabhängige Forschergruppen es geschafft, ein anderes Cannabinoid aus der Pflanze zu isolieren: Cannabidiol (CBD). Es war dann wiederum Professor Mechoulam, der viel später, im Jahre 1963, die chemische Struktur von CBD ermittelte. Zusammen mit seiner Entdeckung des THCs ein Jahr später legte er so den Grundstein für die moderne Cannabisforschung und -pharmakologie.

White Siberian

4. März 2015 um 14:02

White-SiberianCannabis als Medizin setzt sich immer weiter durch. Selbst Leute, die vorher nie gekifft haben, entdecken die heilsamen Eigenschaften der Hanfpflanze. Carlos R. (62) aus dem spanischen Toledo versorgt sich seit 2000 selbst mit Hanfblüten, die er erfolgreich bei der Linderung seiner chronischen Schmerzen, Schlaflosigkeit und Angstzustände anwendet. Dabei hat er festgestellt, dass Sorten mit einem ausgewogenen THC/CBD-Verhältnis ihm am besten helfen und seither experimentiert er immer wieder mit verschiedenen Strains – vor allem Indicas. Hier schildert er seinen Growdurchgang mit White Siberian von
Dinafem.

Schmerzfrei dank 0,36m² Gras

4. März 2015 um 13:43

Der ersten europäischen Grower-Generation Mitte der 90er war der Anbau von Cannabis als Medizin, anders als US-amerikanischen Indoor-Pionieren, so gut wie unbekannt. Die meisten wollten nur kiffen, einige auch ein wenig selbst ergärtnertes Gras verkaufen. Doch der Boom der letzten Jahre im Grow-Business ist auch eine Folge der strikten Handhabe
von medizinischem Cannabis in Deutschland.

Ein Cannabispatient in „Good Old Germany“

27. Oktober 2014 um 10:25

Phil kommt ursprünglich aus den USA, wohnt aber seit einer ganzen Weile in Deutschland. Er leidet schon seit vielen Jahren an einer seltenen Magenkrebsart, die ihm die Nahrungsaufnahme extrem erschwert. In seiner Heimat wohnt er mittlerweile in einem der 23 Bundesstaaten, die medizinisches Cannabis legalisiert haben, weshalb er dort über eine ärztliche Empfehlung für medizinisches Cannabis verfügt. Doch auch das ist in den USA teuer, und so baut Phil seine Medizinalhanfblüten in den Weiten des Wilden Westens unter Sonnenlicht an, wenn er sich gerade in den USA aufhält. Seine Abstecher über den Großen Teich sind in den vergangenen Jahren jedoch immer seltener geworden, denn er braucht neben seiner Gartenmedizin auch schulmedizinische Betreuung. Die wiederum ist in den USA teuer für einen Menschen mit geringem Einkommen. Phil ist mittlerweile fast 60 und hatte bereits einen guten Teil seines kleinen Vermögens für Ärzte ausgegeben, bis das Geld immer knapper wurde.

“Wenn es sein muss, gehe ich auch ins Gefängnis“

27. Oktober 2014 um 10:19

Alex Jähn ist 31 Jahre alt und Frührentner. Der Baden-Württemberger aus Wiesloch hatte im Alter von 19 Jahren einen schlimmen Verkehrsunfall und ist seitdem auf Schmerzmittel angewiesen. Inzwischen konsumiert Alex ganz legal 5 Gramm medizinisches Cannabis pro Tag – finanziert von seiner Krankenkasse. Noch immer ist unklar, ob der frisch gebackene Vater tatsächlich für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis muss, nachdem Ende 2012 in seinem Auto 12 Kilo Cannabis gefunden wurden…