„Cannabis statt Chemie – das wäre ein Riesenfortschritt…“

1. März 2017 um 11:12

Es ist schon bezeichnend für die aktuelle Praxis der deutschen Drogenpolitik, wenn eine „Fachkraft für Suchtprävention“ durchaus Potential in Cannabis als Ausstiegsdroge für Schwerstabhängige sieht, darüber mit uns aber nur anonym sprechen will. Wir respektieren natürlich diesen Wunsch und freuten uns einfach, dass dieses überaus interessante Gespräch überhaupt zustande gekommen ist.

Bühne frei für Hanfheilkunde

28. Dezember 2016 um 04:21

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Experten für Cannabis- und Cannabinoidmedizin im Gespräch

Zur Schweizer Hanfmesse CannaTrade 2016, die wieder in der Stadthalle Dietlikon bei Zürich stattfand, trafen sich drei international anerkannte Experten für Cannabismedizin, um zusammen eine Podiumsdiskussion auszugestalten: Professor Dr. Rudolf Brenneisen aus Bern, Dr. Franjo Grotenhermen aus Deutschland und Dr. Manfred Fankhauser, Apotheker aus dem Schweizer Emmental, der als erster Schweizer Cannabispräparate herstellen und an Patienten abgeben durfte. Gemeinsam stellten sie sich den Fragen des Moderators (und Autors dieses Texts) und des Publikums. Eine für den Druck modifizierte und gekürzte Abschrift.

Medizinalhanf mit Max und Micha

30. Oktober 2016 um 01:38

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Cannabis hilft immer mehr Menschen dabei, mit chronischen Leiden zu leben, ohne Einschränkungen der Lebensqualität oder störende Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Doch in Deutschland kann man leider nicht einfach zum Arzt gehen und sagen: „Ich nehme seit zehn Jahren Cannabis gegen Leiden XY, bitte verschreiben Sie mir das jetzt.“ Selbst die Verordnung von Fertigpräparaten wie Dronabinol oder Sativex ist nicht gerade einfach, bei echten Cannabisblüten ist das noch ein wenig komplizierter. Hierfür muss der Patient mit seinem begleitenden Arzt einen Antrag bei der Bundesopiumstelle einreichen. Bislang scheuen viele Ärzte den Verwaltungsakt oder fürchten um ihren guten Ruf. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel und so haben es bereits über 800 Menschen geschafft, eine Ausnahmegenehmigung zur Selbsttherapie mit niederländischem Apotheken-Gras zu erhalten. Unsere Autoren Max und Micha haben beide eine „Lizenz zum Kiffen“ und werden Euch das reichlich komplizierte Thema „Cannabis und Medizin“ ein wenig näher bringen und vor allem Fragen zum Thema „Medizinalhanfblüten“ beantworten. Wenn Ihr also Fragen habt, schreibt einfach an redaktion@thcene.com. Die Autoren können allerdings nicht die Rolle Eures Arztes übernehmen und werden an dieser Stelle keine medizinischen Fachfragen beantworten.

Medizinalhanf mit Max und Micha, Teil 4

1. September 2016 um 00:38

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Cannabis hilft immer mehr Menschen dabei, mit chronischen Leiden zu leben, ohne Einschränkungen der Lebensqualität oder störende Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Doch in Deutschland kann man leider nicht einfach zum Arzt gehen und sagen: „Ich nehme seit zehn Jahren Cannabis gegen Leiden XY, bitte verschreiben Sie mir das jetzt.“ Selbst die Verordnung von Fertigpräparaten wie Dronabinol oder Sativex ist nicht gerade einfach, bei echten Cannabisblüten ist das noch ein wenig komplizierter. Hierfür muss der Patient mit seinem begleitenden Arzt einen Antrag bei der Bundesopiumstelle einreichen. Bislang scheuen viele Ärzte den Verwaltungsakt oder fürchten um ihren guten Ruf. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel und so haben es bereits über 800 Menschen geschafft, eine Ausnahmegenehmigung zur Selbsttherapie mit niederländischem Apotheken-Gras zu erhalten. Unsere Autoren Max und Micha haben beide eine „Lizenz zum Kiffen“ und werden Euch das reichlich komplizierte Thema „Cannabis und Medizin“ ein wenig näher bringen und vor allem Fragen zum Thema „Medizinalhanfblüten“ beantworten. Wenn Ihr also Fragen habt, schreibt einfach an redaktion@thcene.com. Die Autoren können allerdings nicht die Rolle Eures Arztes übernehmen und werden an dieser Stelle keine medizinischen Fachfragen beantworten.

Energiesparen ist reine Kraftsache

1. September 2016 um 00:06

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Ich hatte Gabriel* schon vergangenes Jahr besucht und über seinen „In-Outdoor Kombi-Grow“ berichtet. Der etwas unkonventionelle Heim(lich)gärtner hat auch dieses Jahr die ersten warmen Tage genutzt, um seinen kleinen Indoor-Grow mit echtem Sonnenlicht aufzupeppen. Der Lebenskünstler aus Süddeutschland wohnt seit 20 Jahren in einer norddeutschen Großstadt und bezeichnet sich selbst als einen der zahlreichen „Prohibtionsflüchtlinge“, die aus Bayern oder Baden-Württemberg geflüchtet sind, weil ihnen ihre Vorliebe für verbotene Pflanzen dort zum Verhängnis wurde. Für mich, als Berliner Grow-Reporter und langjähriger Growshop-Mitarbeiter, stammen im Norden mittlerweile gefühlte 40-50% aller Growenden, die ihrer Heimat aus Selbstschutz-Gründen den Rücken gekehrt haben, aus südlichen Gefilden.

„Ohne Cannabis bin ich richtig asozial drauf“

31. August 2016 um 12:34

Cannabispatient

Chris Mannsfeldt (30) leidet unter ADHS und ist seit Anfang Mai diesen Jahres Inhaber einer Ausnahmegenehmigung zum legalen Erwerb von Medizinalhanfblüten. Der examinierte Krankenpfleger lebt in Berlin-Spandau und arbeitet – dank seiner grünen Medizin – nach wie vor in Vollzeit. Wir sprachen mit Chris über seinen Weg vom jugendlichen Genusskiffer hin zum staatlich anerkannten Cannabispatienten.

„Mein Arzt weiß, was ich hier tue“

29. Juni 2016 um 08:09

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Auch für Cannabis-Patienten ist der Anbau ihrer Medizin illegal – keine Frage. Trotz des positiven Urteils des Bundesverwaltungsgerichts im April 2016 dürfen auch anerkannte Cannabis-Patienten kein Gras anbauen, wenn sie sich die teure Medizin nicht leisten können. Derzeit liegen dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über 130 Anträge auf Eigenanbau vor, von denen nichtmal der von Michael F. bislang genehmigt wurde. Doch sein Antrag muss laut Bundesverwaltungsgericht bald genehmigt werden. Die Indikationen der anderen Antragsteller reichen von Krebs, chronischen Schmerzen und AIDS über ADHS bis hin zu Morbus Crohn- oder Glaukom-Patienten, um nur einige zu nennen. Trotz der regelmäßigen Niederlagen vor Gericht hat es das Bundesgesundheitsministerium bis heute versäumt, Cannabis-Patienten eine Alternative zu Bedrocan-Blüten anzubieten, was dazu führt, dass immer mehr Menschen ihre Medizin einfach selbst anbauen.

S.A.G.E. CBD – Eine reich sprudelnde CBD-Quelle

29. Juni 2016 um 07:45

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Es ist erstaunlich, welch steile Karriere das Cannabinoid CBD (Cannabidiol) in den letzten Jahren hingelegt hat, gleichsam wie Phönix aus der Asche emporgestiegen ist. Von Wissenschaft und Forschung lange Zeit ignoriert oder zumindest sehr stiefmütterlich behandelt, galt CBD auch unter Cannabiskonsumenten als zu vernachlässigender Inhaltsstoff von Cannabis. Ja sogar als lästiger, unerwünschter, denn man sagte CBD nach, dass es nichts anderes als Kopfschmerzen bewirke. Wie wahnsinnig weit gefehlt dies war, wie konträr falsch, wissen wir dank vieler klinischer Studien mittlerweile: CBD ist ein medizinisch äußerst wertvoller Stoff, mit dem sich eine Vielzahl von Leiden beheben oder lindern lässt.

Legales Gras aus deutschen Landen – Wie gut lässt die Cannabis-Agentur growen?

29. Juni 2016 um 07:42

Seit Anfang des Jahres ist es amtlich: Die Bundesrepublik Deutschland wird den Anbau von medizinischem Cannabis regulieren und überwachen. Details soll eine noch zu gründende Cannabis-Agentur regeln, die als Teil des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Anbau, Vertrieb und Verkauf von Medi-Weed erst ausschreiben und dann regulieren und überwachen soll.

Medizinalhanf mit Max und Micha, Teil 4

29. Juni 2016 um 07:16

Max-und-Micha-(01)

Cannabis hilft immer mehr Menschen dabei, mit chronischen Leiden zu leben, ohne Einschränkungen der Lebensqualität oder störende Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Doch in Deutschland kann man leider nicht einfach zum Arzt gehen und sagen: „Ich nehme seit zehn Jahren Cannabis gegen Leiden XY, bitte verschreiben Sie mir das jetzt.“ Selbst die Verordnung von Fertigpräparaten wie Dronabinol oder Sativex ist nicht gerade einfach, bei echten Cannabisblüten ist das noch ein wenig komplizierter. Hierfür muss der Patient mit seinem begleitenden Arzt einen Antrag bei der Bundesopiumstelle einreichen. Bislang scheuen viele Ärzte den Verwaltungsakt oder fürchten um ihren guten Ruf. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel und so haben es bereits über 650 Menschen geschafft, eine Ausnahmegenehmigung zur Selbsttherapie mit niederländischem Apotheken-Gras zu erhalten.