Ein Interview mit Shantibaba

7. März 2013 um 05:02

Text & Fotos: Kimo

Zwei der besten Hanfzüchter der Welt haben sich 1996 mit Howard Marks, alias Mr. Nice, zusammengetan, um die Mr. Nice Seed Bank zu gründen. Der eine, CBD-Crew Shantibaba, züchtet seit 1980 Cannabis und ist für legendäre Sorten wie „White Family“ oder „G 13“ verantwortlich, die er in seiner Zeit als Besitzer von Greenhouse Seeds entwickelt hat. Der andere, Neville Shoemaker, ist eine lebende Hanf-Legende. Er gründete in den 1980er Jahren die erste Samenbank weltweit – die Dutch Seed Bank, die von den späteren Besitzern in „Sensi Seed Bank“ umgetauft werden sollte. Heute arbeiten die beiden Cannabis-Veteranen Hand in Hand unter dem Namen „CBD Crew“ an der Entwicklung von CBD-lastigen Varianten für die medizinische Anwendung sowie an der Züchtung von Sorten mit den intensivsten Aromen und immer neuen Geschmackserlebnissen.

Von türkischen und afrikanischen Landrassen

6. März 2013 um 07:04

Text und Fotos: Mr. CalyXTurkeyGhana

Wilde und ausschließlich von der Natur selektierte Landrassen findet man heute so gut wie nicht mehr.Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass auf den Feldern der Hanfbauern ferner Länder die gleichen Sorten blühen, die viele Grower auch in ihrem eigenen Growraum anbauen. Ich will in diesem Bericht versuchen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen und das Thema „wilde Landrassen“ an zwei Beispielen erklären.

Dinafem – 100 % weiblich

6. März 2013 um 06:44

Text: thcene Fotos: Dinafem

Spanien hat sich neben den Niederlanden in den letzten Jahren zum Vorreiter in Sachen Cannabis entwickelt. Unter der heißen Sonne Südeuropas wächst und gedeiht eine muntere Szene aus Cannabis Social Clubs, Breeder-Kollektiven, Hanfmessen in jeder größeren Stadt, spannenden neuen Strains und Seedbanks. Wir trafen uns mit Dinafem-Pionieren der spanischen Szene, die vor allem für ihre hervorragenden 100 % weiblichen Strains wie z. B. Critical+ und Moby Dick bekannt sind.

 Wie kam es dazu, dass ihr mit Dinafem eine der ersten Samenbanken in Spanien gegründet habt?

Nach meinem Landwirtschaftsstudium fing ich im Jahr 1995 an, mich ernsthaft mit der Hanfzucht auseinanderzusetzen. Ich hatte einiges davon gehört, wie man bei Hanfpflanzen mit Gibberlinsäure 100 % feminisierte Samen züchten kann und wollte das selber mal ausprobieren. Es gelang mir, etwas Gibberlinsäure über eine Baumschule zu besorgen und das Experiment durchzuführen – und das ging dann auch erstmal gewaltig in die Hose! Die Pflanzen wuchsen lang, mutierten und starben schließlich ab, ohne jemals Blüten zu bilden.

Ultra Genetics – Highter in die Zukunft

10. Juni 2012 um 13:03

MendoGrapeKush-7_webSamenbanken und immer neue Strains schießen (nach wie vor) wie Pilze aus dem Boden. War der Cannabissamen- und Sortenmarkt vor wenigen Jahren noch recht übersichtlich, sieht man das Hanffeld heutzutage kaum noch vor lauter Sativa-, Indica-, Autoflowering-, Kush-, Haze- und Skunk-Kreuzungen. Allerdings ist nicht alles, was da keimt, wächst und gedeiht am Ende der von den Samenbanken versprochene ultimative Superstrain mit hohen Erträgen, großartigem Aroma und umwerfendem Wirkungsspektrum. Gut, dass es da immer noch gewissenhafte Breeder gibt, die sich die Mühe machen, ihre ganz persönlichen Lieblingssorten sorgfältig zu entwickeln und ausreifen zu lassen, bevor sie die Strains in kleinem Umfang produzieren und das Saatgut mit der Community teilen, damit die Hanfartenvielfalt und stabile Genetiken auch in Zukunft erhalten bleiben. Gute Beispiele für diese „Boutique Breeder“ sind in den letzen Jahren u.a. Mandala Seeds, Joint Doctor, Alpine Seeds, Mallorca Seeds und nun Ultra Genetics aus England. Wir sprachen mit Poppa Large von Ultra Genetics.