thcene 02/2017 März-April jetzt am Kiosk

Weiterlesen...

Editorial 02/2017

Der März 2017 markiert einen ganz besonderen Meilenstein im Kampf für die Legalisierung von Cannabis, denn am Anfang des Monats trat das neue Gesetz zu Cannabis als Medizin in Kraft. Dieses neue Gesetz ermöglicht nun Hunderttausenden schwerkranken Patienten endlich den legalen Zugriff auf ihre natürliche Medizin. Ärzte können Cannabis nun bei einer Vielzahl von Krankheiten auf Rezept verschreiben und die Krankenkassen müssen die Kosten für die Blüten aus der Apotheke auch übernehmen.

Diese …

Weiterlesen...

Fünf Indoor-Sorten mit kurzer Blüte

Na ja, möglichst schnell soll es beim Home-Growing ja eigentlich immer gehen. Damit man die damit verbundenen illegalen Handlungen so bald wie’s geht hinter sich bringen kann, damit man nicht länger bei jedem Türklingeln Angst haben muss, ob es statt dem Postboten, den Zeugen Jehovas, dem Unitymedia-Vertreter oder Mutti eben nicht doch einmal dein sogenannter „Freund und Helfer“ ist, der dir dann zu einem Platz auf der Anklagebank oder gar im Knast verhilft… Angst vor der Polizei hat wohl je…

Weiterlesen...

Die legendäre Skunk #1 als flotte Auto-Version

Wenn eine Sorten-Legende wie Skunk #1 als automatisch blühende Version herausgebracht wird, liegt die Messlatte sehr hoch. Denn der Auto-Abkömmling soll seiner berühmten Mutter natürlich alle Ehre machen und ebenfalls von herausragender Qualität sein. Und so setzten die Breeder von Sensi Seeds bei der Züchtung von Skunk #1 Automatic alles daran, dieses hohe Ziel zu erreichen.

Zur Ausgangssorte Skunk #1 muss man an dieser Stelle nicht mehr viel sagen – dieser bereits vor fast 40 Jahren (!) i…

Weiterlesen...

"Cannabis statt Chemie - das wäre ein Riesenfortschritt..."

Es ist schon bezeichnend für die aktuelle Praxis der deutschen Drogenpolitik, wenn eine „Fachkraft für Suchtprävention“ durchaus Potential in Cannabis als Ausstiegsdroge für Schwerstabhängige sieht, darüber mit uns aber nur anonym sprechen will. Wir respektieren natürlich diesen Wunsch und freuten uns einfach, dass dieses überaus interessante Gespräch überhaupt zustande gekommen ist.

Wie bist du zu einer „Fachkraft für Suchtprävention“ geworden?
Ich bin vor einigen Jahren aus meiner Heimat…

Weiterlesen...

Inzwischen kiffe ich auch mit meiner Mutter – ein Alltag mit Cannabis

25. März 2012 um 12:22

Babette ist neunundzwanzig Jahre alt und arbeitet als Sonderpädagogin mit Kindern und Jugendlichen, die eine Lernbehinderung aufweisen. An einer Schule in Berlin-Wedding vermittelt sie Tag für Tag zwischen Lehrern und sogenannten „Problemschülern“, die sie stets ganz individuell unterstützt. Da könnte man sich ja auch mal fragen: Muss eine studierte Pädagogin nicht ein Vorbild für Jugendliche sein? Und kann sie überhaupt ein Vorbild sein, wenn sie tagtäglich Cannabis konsumiert? Wir glauben schon und auch Babette sieht das so. Schließlich ist Cannabis mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

2012: Advanced Growing Techniques „Was heißt hier gut? – Es geht immer besser!“

11. März 2012 um 15:38
Cover der THCene Ausgabe 2/2012

Cover der THCene Ausgabe 2/2012

Hinter einer Growshoptheke wird man zwangsläufig Zeuge netter Dialoge der Kunden, die sich sehr oft um das Thema Ertrag drehen. „Wie war Deine Ernte?“ „Ganz okay, Strawberry Cough auf Hydro, gab 0,8 Gramm pro Watt dieses Mal. Das nächste Mal versuche ich mal den XY-Dünger, dann komme ich vielleicht endlich auf mein Gramm pro Watt“.

In Growerkreisen hat sich, diese ungeschriebene „ein Gramm pro Watt“-Regel als Maßstab für effiziente Indoor-Technik in den Köpfen vieler Heim(lich)-Gärtner festgesetzt. Hierbei handelt es sich allerdings um einen groben Richtwert, der bei guten und erfolgreichen Ernten sowohl über- als auch unterschritten werden kann, weil die Ertragsmenge neben der Zeit und der verbrauchten Energiemenge nur einer von mehreren Faktoren ist, der über die Effizienz der eingesetzten Mittel und die Qualität des Endprodukts entscheidet. Ich habe mich in Prag mit Can Tau* getroffen, um das Thema „maximaler Ertrag“ mal aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, denn Can hat in der Prager Growerszene ob seines Wissens und seiner extrem guten Ernten einen legendären Ruf. Er arbeitet seit über zehn Jahren in einem sehr ambitionierten Prager Growshop und kann, dank der liberalen Gesetzeslage dort und trotz seiner exponierten Stellung im Growshop, ziemlich unverkrampft sowie erfolgreich einen kleinen Growschrank in seiner kleinen Wohnung in der Innenstadt betreiben.

Editorial THCene 2/2012

8. März 2012 um 20:49

Cover der THCene Ausgabe 2/2012

Cover der THCene Ausgabe 2/2012

[catlist name=“thcene-22012″ numberposts=-1 orderby=ID order=DESC]

Pandora: Exzellente Autoflowering-Lady: Grün ist die Hoffnung!

7. März 2012 um 16:50

Pandora_005_kleinEiner der jüngeren Autoflowering-Releases von Paradise Seeds heißt Pandora, inspiriert von der bekannten griechischen Sage. Luc, der Inhaber und Breeder von Paradise Seeds, wählte diesen Namen aus einem guten Grund: Pandora bedeutet „Allesgeberin“ oder „Jene, die alles gibt“ …

Im Gegensatz zur landläufigen Wahrnehmung hat dieser Name also grundsätzlich keine negative Bedeutung. Der weitverbreitete Irrglaube resultiert aus der Tatsache, dass viele Leute das Ende dieser Sage nicht kennen. Folgendes geschah: Göttervater Zeus wollte die Menschheit bestrafen, weil der Titan Prometheus das Feuer aus dem Olymp gestohlen hatte. Also schickte er Pandora, mit dem Aussehen einer wunderschönen Göttin ausgestattet, auf die Erde und gab ihr eine geheimnisvolle Büchse als Geschenk mit. Nach ihrer Ankunft auf der Erde öffnete Pandora die Büchse, die anstelle von segensbringenden Geschenken jedoch diverse Übel und Plagen enthielt, die in die Welt freigesetzt wurden und dort schlimme Verwüstungen anrichteten. Pandora erschrak und schloss die Büchse wieder. Später öffnete sie sie aber noch einmal, und dieses Mal kam nichts anderes als Hoffnung heraus, die den Menschen Heilung brachte. Dieses gute Ende der Sage veranlasste Luc dazu, seine Sorte Pandora zu nennen, sie soll jede Menge grüne Hoffnung freisetzen, in der Form positiver mentaler Wirkung, die durch einen THC-Gehalt von 15-18% erzeugt wird – für eine Autoflowering-Sorte ein sehr hoher Wert.

Kali Mist: Schwergewichtige Sativa-Queen im perfekt weiblichen Gewand

5. März 2012 um 15:31

kali-mist_fem_021_copyright-by-gbi-2012_kleinDie Sorte Kali Mist von Serious Seeds ist eine Legende, eine zeitlose Königin unter den Sativa-Sorten dieser Welt, ein wahrer Evergreen. Ihre Züchtung geht auf das Jahr 1993 zurück. Seitdem ist Kali Mist mehrfach genetisch leicht verändert worden, teilweise weil ein Teil der Elterngenetik verloren gegangen war, teilweise aber auch aus dem Bestreben heraus, sie noch weiter zu optimieren. Simon, Inhaber und Breeder von Serious Seeds, trat sogar einmal extra eine Reise nach Kambodscha an, in der Hoffnung, dort auf alte, genetisch hochwertige Landrassen zu stoßen und sie nach Holland zu importieren. Leider aber fand Simon „nichts, was mit der Klasse der Kali Mist-Eltern zu vergleichen war“. Die verschiedenen genetischen Linien, die Simon in Kali Mist züchterisch vereinte, stammten ursprünglich aus Kambodscha, Kolumbien und Thailand (Sativa-Seite) und Afghanistan (Indica-Seite, geringer Anteil). Die exotische Kali Mist offenbart die klassischen Sativa-Effekte in kristallklarer Qualität, sie liefert einen energetisierenden und inspirierenden High-Energy-Flash von körperlich wie geistig lang anhaltender, intensiver Wirkung. Mehrfache Auszeichnungen bei verschiedenen Cannabis Cups unterstreichen die große Beliebtheit dieses Sorten-Klassikers.

Editorial THCene 1/2012

11. Februar 2012 um 20:47

THCene Cover Grafik 01/2012

THCene Cover Grafik 01/2012

[catlist name=“thcene-12012″ numberposts=-1 orderby=ID order=DESC]

Culcha Candela

10. Februar 2012 um 03:49

Schon seit 2001 gibt es sie, doch erst im August 2007 gelang ihnen der ganz große Durchbruch mit ihrer Vorab-Single „Hamma!“ zu ihrem bis dato dritten Album. Ende November 2011 ist nun bereits ihr fünftes Album namens „ Flätrate“ erschienen und sie sind mal wieder mächtig stolz darauf – die sieben Berliner von Culcha Candela.

Der Bio-Boom – pro und kontra

5. Februar 2012 um 03:46

Frisch, unbehandelt, einfach gesünder – so sehen viele Bio-Käufer ihre Produkte. Biologische Lebensmittel geben ihnen einfach ein „besseres Gefühl“, dabei sind die Zeiten längst vorbei, als „Bio“ noch für regionale Produkte im Laden um die Ecke standen. Mittlerweile haben auch alle großen Einzelhandelsketten den Bio-Markt für sich entdeckt und suchen dabei – ebenso wie bei allen anderen Angeboten – global nach dem günstigsten Preis. Leidet darunter nicht ganz zwangsläufig die Qualität?

Cannabis im Strassenverkehr: Lieber Knüppelschaltung als Fußgänger

4. Februar 2012 um 03:41

Welche Fehler fahrende Kiffer in Polizeikontrollen und danach vermeiden sollten

Eines der größten Probleme für Menschen, die ab und zu Cannabisprodukte genießen, ist das unfreiwillige Zusammentreffen mit der Polizei. Dies ist vor allem dann unangenehm, wenn plötzlich der Führerschein in Gefahr ist. Wer sich einige Regeln und Tipps rund um Rauschhanf und die kraftfahrzeuggestützte Lebensweise zu Herzen nimmt, der lebt weiterhin glücklich und mobil.

Cannabis im Alltag: „Marihuana ist meine Geliebte“

3. Februar 2012 um 03:38

Torsten F. (45) arbeitet als leitender Angestellter in einer kleinen Fachbuchhandlung in Berlin-Schöneberg und hat schon viele Bücher zum Thema Hanf gelesen. Doch neben der Theorie ist er auch ein Freund der Praxis und so raucht er nun schon seit fast zwanzig Jahren regelmäßig Cannabis – nur seine Freundinnen hatten und haben manchmal ein Problem mit ihm. Denn Torsten erklärt ganz freimütig Cannabis zu seiner Geliebten.

Text: Martin Müncheberg

Kannst du dich noch an deine erste Cannabiskonsumerfahrung erinnern?

Klar, das war auf einer Party meines großen Bruders – ich war gerade mal fünfzehn und hatte zwei Freunde zu Gast, die auch über Nacht bei uns blieben. Mein Bruder wollte uns Jungspunde auf seiner Party nicht wirklich dabei haben, aber natürlich ließen wir uns nicht davon abhalten, auch mal diesen oder jenen Raum zu betreten. Dabei stibitzte einer meiner Freunde einen fertig gedrehten Joint, mit dem wir uns dann rasch auf mein Zimmer zurückzogen. Dort zündeten wir drei kleinen Bengel die Tüte voller Vorfreude an – es war für uns alle der erste Hanfrausch. Eigentlich wusste keiner von uns, was wir da eigentlich rauchten – ich weiß gar nicht, ob damals überhaupt schon einer von uns irgendetwas von Haschisch oder Marihuana gehört hatte. Rückblickend gehe ich davon aus, dass wir damals ganz einfaches Haschisch geraucht haben, Gras war ja praktisch nicht zu haben. Wie dem auch sei – wir inhalierten das Gerät und schon bald wurde uns allen mächtig schwummerig und einer musste auch mal kurz brechen gehen. Da waren wir uns dann natürlich auch nicht mehr so sicher, ob es uns überhaupt gut geht. Aber mit der Zeit wurde das Körpergefühl viel angenehmer und wir saßen in meinem Kinderzimmer, während von draußen Partygeräusche und laute Musik trotz geschlossener Tür hereindrangen.