thcene 01/2017 Januar-Februar jetzt am Kiosk

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Jacky White-Wenn die Weiße Witwe den alten Jack heiratet

Zehn Jahre ist es her, dass die Paradise Seeds-Sorte Jacky White auf den Markt kam. Seitdem ist sie dank ihrer vielen attraktiven Eigenschaften zu einem der populären Aushängeschilder der holländischen Seed Bank von Breeder Luc Krol geworden. Die genaue genetische Zusammensetzung von Jacky White war bisher ein Geheimnis – man durfte zwar schon immer davon ausgehen, dass Original White Widow ein Elternteil von Jacky White ist, denn Breeder Luc hat die originale Widow eigenen Angaben zufolge bei…

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Ballermann für Kiffer-Auf Coffeeshop-Tour in Amsterdam

Im Frühsommer war es mal wieder soweit. Auf eine Dienstreise nach Amsterdam sollte ich mich als Cannabis-Patient eigentlich wie ein Kind auf‘s Disneyland freuen. Doch ich war ob meiner letzten Besuche bereits vorgewarnt und deshalb auch ziemlich gespannt, wie sich die schrumpfende Coffeeshop-Szene seit meinem letzten Besuch im Frühjahr 2015 entwickelt hatte. Da es aufgrund der neuen Abstandsregel zu Schulen 2016 noch weniger Shops als je zuvor gibt, hatte ich bereits eine Vorahnung. Zusammen m…

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Dinachem-Ob Klon oder Samen – immer perfekte Damen

Groß war die Freude, als Master-Grower Cloudz beim IC420 Growers Cup 2015 mit dem von ihm angebauten Dinachem-Gras in der Indica-Kategorie auf dem zweiten Platz landete. Dieses Gras hatte er aus einem Dinachem-Klon gezogen, der zuvor von Growolf, einem großen Dinafem-Fan, aus einer Samenpartie selektiert worden war.

Beim gewerblichen Grower-Team Dick & Freerk startete Dinachem in jenem Jahr auch eine kommerzielle Karriere. Dieses „Mördergras“ (O-Ton eines Kunden) kam bei Dicks und Fre…

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Ernte gut - alles gut - Nur das Verbot stört noch.

Torben* hat als Cannabispatient eine Ausnahmegenehmigung zum Erwerb von Medizinal-Hanfblüten in der Apotheke. Würde er die benötigte Menge kaufen, beliefen sich die monatlichen Kosten seiner Medizin auf weit über 1.500 Euro, die nicht erstattet werden. Über seine Krankheit an sich redet er nicht gerne, das sei seine Privatsache, erzählt er mir bei meinem dritten Besuch innerhalb von zwei Jahren. Dafür redet der Mittfünfziger gerne über seine illegale Zucht, die ihn seit Jahren mit Medizin ve…

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Not my president

28. Dezember 2016 um 01:10

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Mein aktuelles Kabarettprogramm, mit dem ich derzeit auf Tour bin, trägt den Titel: „Menschliche Intelligenz“. Untertitel: „Oder wie blöd kann man sein?“ Und spätestens seit dem Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in den USA wäre zumindest diese Frage jetzt geklärt. Ich jedenfalls bin übrigens nicht unzufrieden, denn ein US-Präsident Donald Trump bedeutet immerhin vier goldene Jahre fürs deutsche Kabarett.

Editorial

28. Dezember 2016 um 01:06

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Am 20. Januar tritt der bisher wohl ungewöhnlichste Kandidat der US-Geschichte das Amt des Präsidenten an. Donald Trump, den man vorher nur als Self-Made-Milliardär, Reality-TV-Star und New Yorker Baulöwe mit eigenem “Tower” kannte, wird dann zum vermeintlich mächtigsten Mann der Welt. Und im Moment weiss noch niemand, was da eigentlich auf uns zukommt.

Parallel zu den Präsidentschaftswahlen haben mit Kalifornien, Nevada, Massachusetts und Maine vier weitere Bundesstaaten Cannabis für alle Bürger ab 21 legalisiert. Nach eigener (Wahlkampf-)Aussage will Trump “es den einzelnen Staaten überlassen, wie sie mit Cannabis umgehen wollen” und unterstützt den medizinischen Gebrauch. Gleichzeitig hat er die Situation in Colorado aber auch als „eher problematisch“ bezeichnet.

Einer Legalisierung auf Bundesebene könnte vor allem das Berater-Team des neuen US-Präsidenten im Weg stehen – so hat Trump den Hardliner Jeff Sessions zum Justizminister ernannt. Von dem erklärten Legalisierungsgegner stammen Kommentare wie “gute Menschen konsumieren kein Cannabis“ oder “das einzige Problem, das ich mit dem Ku Klux Klan habe, ist, dass sie Marihuana rauchen”. Und auch Vizepräsident Mike Pence und Chef-Berater Stephen Bannon sind konservative Drogenkrieger mit christlich-fundamentalistischen Hintergrund. Da bleibt nur abzuwarten, wie sich die Präsidentschaft von “Team Trump” auf die rollende Legalisierungswelle auswirken und was sie im Allgemeinen für die Welt bedeuten wird.

Und während wir das gemeinsam abwarten, hier noch schnell eine gute Nachricht für alle Leser, die sich manchmal ärgern, dass die thcene beim Zeitschriftendealer ihres Vertrauen schon vergriffen ist: Ab sofort gibt es die thcene auch im Jahres-Abo (für 25 Euro). Dieses verlängert sich nicht automatisch – wir fragen nach Ablauf des Jahres immer nochmal nach, ob es weitergehen soll. Wenn Ihr Euch in Zukunft also den Weg zum Presse-Shop sparen und die neueste Ausgabe immer bequem und diskret per Post erhalten wollt, dann schickt uns einfach eine Email an abo@thcene.com

Serious Kush-Die Geburt eines hell leuchtenden Kush-Sterns

30. Oktober 2016 um 02:12

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Ein Ende der weltweiten Kush-Mania ist noch nicht in Sicht, jeden Monat schießen neue Kush-Sorten wie Pilze aus dem Boden. Aber einige wenige von ihnen ragen als sehr spezielle kostbare Exemplare aus der Masse heraus und verdienen besondere Beachtung, welche sie problemlos bekommen – wenn sie von einer solch berühmten und seit langem etablierten Samenbank wie Serious Seeds aus den Niederlanden stammen.

Indoor 101-Zehn zentrale Fragen zum Anbau drinnen

30. Oktober 2016 um 02:07

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Indoor-Grower, besonders Anfänger auf diesem Gebiet, stehen vor einem Berg von Fragen sowie einer großen Vielfalt von Anbaumöglichkeiten. Zehn zentrale Fragen und Antworten sollen etwas Licht in den Kultivierungs-Dschungel bringen.

Auf Umwegen zur passenden Therapie

30. Oktober 2016 um 02:04

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Andreas*, der HIV-Patient, den ich schon mehrmals interviewt habe, hatte bei unserem letzten Gespräch Besuch. Rafael* nahm rege an unserem Erfahrungsaustausch über Grow-Techniken Teil und schien aus eigener Erfahrung zu plaudern. Da ich immer auf der Suche nach begeisterten Kleingärtnern bin, habe ich Rafael gefragt, ob er mir nicht irgendwann einmal seine Buds präsentieren will. Nach einigem Zögern hat er eingewilligt, schließlich sei er nicht so gut wie sein Lehrmeister Andreas, der ihm das Growen von der Pike auf beigebracht habe.

Medizinalhanf mit Max und Micha

30. Oktober 2016 um 01:38

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Cannabis hilft immer mehr Menschen dabei, mit chronischen Leiden zu leben, ohne Einschränkungen der Lebensqualität oder störende Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Doch in Deutschland kann man leider nicht einfach zum Arzt gehen und sagen: „Ich nehme seit zehn Jahren Cannabis gegen Leiden XY, bitte verschreiben Sie mir das jetzt.“ Selbst die Verordnung von Fertigpräparaten wie Dronabinol oder Sativex ist nicht gerade einfach, bei echten Cannabisblüten ist das noch ein wenig komplizierter. Hierfür muss der Patient mit seinem begleitenden Arzt einen Antrag bei der Bundesopiumstelle einreichen. Bislang scheuen viele Ärzte den Verwaltungsakt oder fürchten um ihren guten Ruf. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel und so haben es bereits über 800 Menschen geschafft, eine Ausnahmegenehmigung zur Selbsttherapie mit niederländischem Apotheken-Gras zu erhalten. Unsere Autoren Max und Micha haben beide eine „Lizenz zum Kiffen“ und werden Euch das reichlich komplizierte Thema „Cannabis und Medizin“ ein wenig näher bringen und vor allem Fragen zum Thema „Medizinalhanfblüten“ beantworten. Wenn Ihr also Fragen habt, schreibt einfach an redaktion@thcene.com. Die Autoren können allerdings nicht die Rolle Eures Arztes übernehmen und werden an dieser Stelle keine medizinischen Fachfragen beantworten.

Die Wiederentdeckung eines uralten Heil- und Nahrungsmittels Hanfsamen

30. Oktober 2016 um 01:36

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In der Nahrungsmittelbranche erfreuen sich Hanfsamen einer stetig und rapide wachsenden Beliebtheit, wahrhaftig einer Renaissance, einer Wiederentdeckung. Grund hierfür ist zum einen ihr äußerst leckerer Geschmack, zum anderen enthalten die kleinen Samenkörner der alten Kulturpflanze eine Vielzahl an wertvollen Nähr- und Vitalstoffen, die in Folge einer regelmäßigen Einnahme einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung unserer Gesundheit leisten können. Das bedeutet, dass Hanfsamen einerseits für ernährungsphysiologische Zwecke eingesetzt werden können, gleichzeitig verfügen sie aber auch über medizinische Qualitäten – der Übergang zwischen diesen beiden Aspekten gestaltet sich dabei fließend.

Ed Rosenthal Super Bud-Mit Vollgas zurück in die Zukunft

30. Oktober 2016 um 01:30

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Bei der holländischen Samenbank Sensi Seeds ist es gute Tradition, Menschen, die sich um die Cannabispflanze besonders verdient gemacht haben, noch zu Lebzeiten mit einer eigenen Namenssorte zu ehren. So geschehen bei Jack Herer und „Mr. Nice“ Howard Marks, zwei Legenden, die mittlerweile leider nicht mehr unter uns weilen. Der amerikanische Autor, Grower und Aktivist Ed Rosenthal jedoch ist noch quicklebendig und kann sich seit 2006 an der Sensi Seeds-Sorte Ed Rosenthal Super Bud erfreuen.

Bubba Kush-Vom Lucky Punch zum Weltstar

30. Oktober 2016 um 01:25

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Es ist mal wieder so weit: Dieses Sortenportrait dreht sich um einen echten Superstar unter den Cannabissorten, eine leuchtende Ikone von Weltberühmtheit, deren US-amerikanische Wurzeln ungefähr ein gutes Vierteljahrhundert zurückreichen. Ihr Name ist in der Cannabiswelt genauso bekannt wie das namentlich teilverwandte Hubba Bubba bei Kaugummi-Freunden auf dem gesamten Globus. Die Rede ist von der legendären Bubba Kush. Sie ist über die Jahrzehnte zum Inbegriff für Indica-Stärke geworden, zu einem mächtigen Kush-Flaggschiff, dessen Hoheitsgebiet die grünen Meere in den Grow-Kammern dieses Planeten sind.

Grüner Growen

30. Oktober 2016 um 01:22

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Ein Thema, das häufig einen Grund zur Sorge für viele Heim(lich)gärtner darstellt, ist die Umweltbelastung durch den Indoor-Anbau. Das liegt vielleicht daran, dass uns die Bedeutung der Hanfpflanze für eine gesunde Umwelt und die prekäre Lage unseres Heimatplaneten immer bewusster wird.  Aber wie kann man Growräume umweltfreundlicher gestalten? Ich möchte euch drei einfache Methoden aufzeigen wie man einen nachhaltigeren Indoor-Anbau gestalten kann.