Bühne frei für Hanfheilkunde

28. Dezember 2016 um 04:21

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Experten für Cannabis- und Cannabinoidmedizin im Gespräch

Zur Schweizer Hanfmesse CannaTrade 2016, die wieder in der Stadthalle Dietlikon bei Zürich stattfand, trafen sich drei international anerkannte Experten für Cannabismedizin, um zusammen eine Podiumsdiskussion auszugestalten: Professor Dr. Rudolf Brenneisen aus Bern, Dr. Franjo Grotenhermen aus Deutschland und Dr. Manfred Fankhauser, Apotheker aus dem Schweizer Emmental, der als erster Schweizer Cannabispräparate herstellen und an Patienten abgeben durfte. Gemeinsam stellten sie sich den Fragen des Moderators (und Autors dieses Texts) und des Publikums. Eine für den Druck modifizierte und gekürzte Abschrift.

Medizinalhanf mit Max und Micha, Teil 4

1. September 2016 um 00:38

Max-und-Micha

Cannabis hilft immer mehr Menschen dabei, mit chronischen Leiden zu leben, ohne Einschränkungen der Lebensqualität oder störende Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Doch in Deutschland kann man leider nicht einfach zum Arzt gehen und sagen: „Ich nehme seit zehn Jahren Cannabis gegen Leiden XY, bitte verschreiben Sie mir das jetzt.“ Selbst die Verordnung von Fertigpräparaten wie Dronabinol oder Sativex ist nicht gerade einfach, bei echten Cannabisblüten ist das noch ein wenig komplizierter. Hierfür muss der Patient mit seinem begleitenden Arzt einen Antrag bei der Bundesopiumstelle einreichen. Bislang scheuen viele Ärzte den Verwaltungsakt oder fürchten um ihren guten Ruf. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel und so haben es bereits über 800 Menschen geschafft, eine Ausnahmegenehmigung zur Selbsttherapie mit niederländischem Apotheken-Gras zu erhalten. Unsere Autoren Max und Micha haben beide eine „Lizenz zum Kiffen“ und werden Euch das reichlich komplizierte Thema „Cannabis und Medizin“ ein wenig näher bringen und vor allem Fragen zum Thema „Medizinalhanfblüten“ beantworten. Wenn Ihr also Fragen habt, schreibt einfach an redaktion@thcene.com. Die Autoren können allerdings nicht die Rolle Eures Arztes übernehmen und werden an dieser Stelle keine medizinischen Fachfragen beantworten.

„Ohne Cannabis bin ich richtig asozial drauf“

31. August 2016 um 12:34

Cannabispatient

Chris Mannsfeldt (30) leidet unter ADHS und ist seit Anfang Mai diesen Jahres Inhaber einer Ausnahmegenehmigung zum legalen Erwerb von Medizinalhanfblüten. Der examinierte Krankenpfleger lebt in Berlin-Spandau und arbeitet – dank seiner grünen Medizin – nach wie vor in Vollzeit. Wir sprachen mit Chris über seinen Weg vom jugendlichen Genusskiffer hin zum staatlich anerkannten Cannabispatienten.

„Mein Arzt weiß, was ich hier tue“

29. Juni 2016 um 08:09

Selbsttherapie-mit-Cannabis

Auch für Cannabis-Patienten ist der Anbau ihrer Medizin illegal – keine Frage. Trotz des positiven Urteils des Bundesverwaltungsgerichts im April 2016 dürfen auch anerkannte Cannabis-Patienten kein Gras anbauen, wenn sie sich die teure Medizin nicht leisten können. Derzeit liegen dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über 130 Anträge auf Eigenanbau vor, von denen nichtmal der von Michael F. bislang genehmigt wurde. Doch sein Antrag muss laut Bundesverwaltungsgericht bald genehmigt werden. Die Indikationen der anderen Antragsteller reichen von Krebs, chronischen Schmerzen und AIDS über ADHS bis hin zu Morbus Crohn- oder Glaukom-Patienten, um nur einige zu nennen. Trotz der regelmäßigen Niederlagen vor Gericht hat es das Bundesgesundheitsministerium bis heute versäumt, Cannabis-Patienten eine Alternative zu Bedrocan-Blüten anzubieten, was dazu führt, dass immer mehr Menschen ihre Medizin einfach selbst anbauen.

Legales Gras aus deutschen Landen – Wie gut lässt die Cannabis-Agentur growen?

29. Juni 2016 um 07:42

Seit Anfang des Jahres ist es amtlich: Die Bundesrepublik Deutschland wird den Anbau von medizinischem Cannabis regulieren und überwachen. Details soll eine noch zu gründende Cannabis-Agentur regeln, die als Teil des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Anbau, Vertrieb und Verkauf von Medi-Weed erst ausschreiben und dann regulieren und überwachen soll.

Medizinalhanf mit Max und Micha, Teil 4

29. Juni 2016 um 07:16

Max-und-Micha-(01)

Cannabis hilft immer mehr Menschen dabei, mit chronischen Leiden zu leben, ohne Einschränkungen der Lebensqualität oder störende Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Doch in Deutschland kann man leider nicht einfach zum Arzt gehen und sagen: „Ich nehme seit zehn Jahren Cannabis gegen Leiden XY, bitte verschreiben Sie mir das jetzt.“ Selbst die Verordnung von Fertigpräparaten wie Dronabinol oder Sativex ist nicht gerade einfach, bei echten Cannabisblüten ist das noch ein wenig komplizierter. Hierfür muss der Patient mit seinem begleitenden Arzt einen Antrag bei der Bundesopiumstelle einreichen. Bislang scheuen viele Ärzte den Verwaltungsakt oder fürchten um ihren guten Ruf. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel und so haben es bereits über 650 Menschen geschafft, eine Ausnahmegenehmigung zur Selbsttherapie mit niederländischem Apotheken-Gras zu erhalten.

Medizinal-Hanf mit Max und Micha, Teil 3

4. Mai 2016 um 00:49

Max-und-Micha-Teil-3

Cannabis hilft immer mehr Menschen dabei mit chronischen Leiden zu leben, ohne Einschränkungen der Lebensqualität oder störende Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Doch in Deutschland kann man leider nicht einfach zum Arzt gehen und sagen: „Ich nehme seit zehn Jahren Cannabis gegen Leiden XY, bitte verschreiben Sie mir das jetzt.“ Selbst die Verordnung von Fertigpräparaten wie Dronabinol oder Sativex ist nicht gerade einfach, bei echten Cannabisblüten ist das noch ein wenig komplizierter. Hierfür muss der Patient mit seinem begleitenden Arzt einen Antrag bei der Bundesopiumstelle einreichen. Bislang scheuen viele Ärzte den Verwaltungsakt oder fürchten um ihren guten Ruf. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel und so haben es bereits über 450 Menschen geschafft, eine Ausnahmegenehmigung zur Selbsttherapie mit niederländischem Apotheken-Gras zu erhalten. Unsere Autoren Max und Micha haben beide eine „Lizenz zu kiffen“ und werden Euch das reichlich komplizierte Thema „Cannabis und Medizin“ ein wenig näher bringen und vor allem Fragen zum Thema „Medizinalhanfblüten“ beantworten. Wenn Ihr also Fragen habt, schreibt einfach an redaktion@thcene.com. Die Autoren können allerdings nicht die Rolle Eures Arztes übernehmen und werden an dieser Stelle keine medizinischen Fachfragen beantworten.

Medizinal-Hanf mit Max und Micha

3. März 2016 um 00:04

Max-und-Micha

Cannabis hilft immer mehr Menschen dabei mit chronischen Leiden zu leben, ohne Einschränkungen der Lebensqualität oder störende Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Doch in Deutschland kann man leider nicht einfach zum Arzt gehen und sagen: „Ich nehme seit zehn Jahren Cannabis gegen Leiden XY, bitte verschreiben sie mir das jetzt.“ Selbst die Verordnung von Fertigpräparaten wie Dronabinol oder Sativex ist nicht gerade einfach, bei echten Cannabisblüten ist das noch ein wenig komplizierter. Hierfür muss der Patient mit seinem begleitenden Arzt einen Antrag bei der Bundesopiumstelle einreichen. Bislang scheuen viele Ärzte den Verwaltungsakt oder fürchten um ihren guten Ruf. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel und so haben es bereits über 550 Menschen geschafft, eine Ausnahmegenehmigung zur Selbsttherapie mit niederländischem Apotheken-Gras zu erhalten. Unsere Autoren Max und Micha haben beide eine „Lizenz zu kiffen“ und werden Euch das reichlich komplizierte Thema „Cannabis und Medizin“ ein wenig näher bringen und vor allem Fragen zum Thema „Medizinalhanfblüten“ beantworten. Wenn Ihr also Fragen habt, schreibt einfach an redaktion@thcene.com. Die Autoren können allerdings nicht die Rolle Eures Arztes übernehmen und werden an dieser Stelle keine medizinischen Fachfragen beantworten.

Medizinal-Hanf mit Max und Micha

30. Dezember 2015 um 04:41

Cannabis hilft immer mehr Menschen, mit chronischen Leiden zu leben, ohne Einschränkungen der Lebensqualität oder störende Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Doch in Deutschland kann man leider nicht einfach zum Arzt gehen und sagen: „Ich nehme seit zehn Jahren Cannabis gegen Leiden XY, bitte verschreiben sie mir das jetzt.“ Selbst die Verordnung von Fertigpräparaten wie Dronabinol oder Sativex ist nicht gerade einfach, bei echten Cannabisblüten ist das noch ein wenig komplizierter. Hierfür muss der Patient mit seinem begleitenden Arzt einen Antrag bei der Bundesopiumstelle einreichen. Bislang scheuen viele Ärzte den Verwaltungsakt oder fürchten um ihren guten Ruf. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel und so haben es bereits über 450 Menschen geschafft, eine Ausnahmegenehmigung zur Selbsttherapie mit niederländischem Apotheken-Gras zu erhalten. Zwei von ihnen werden von nun an den Lesern der thcene das reichlich komplizierte Thema „Cannabis und Medizin“ ein wenig näher bringen und vor allem Fragen zum Thema „Medizinalhanfblüten“ beantworten. Wenn Ihr Fragen an Max oder Micha habt, schreibt einfach an redaktion@thcene.com. Die Autoren können allerdings nicht die Rolle Eures Arztes übernehmen und werden an dieser Stelle keine medizinischen Fachfragen beantworten.

Blüten statt Tropfen

30. Dezember 2015 um 03:46

Oli* ist Cannabis-Patient in Österreich. Eigentlich bekommt er Dronabinol, also THC in Tropfenform. Weshalb, so sagt er, sei seine Privatsache, er rede nicht gerne über seine Krankheit. Worüber er aber gerne redet, ist die unerträgliche Situation in Österreich, wo der Staat zwar echtes Gras zur Dronabinol-Herstellung anbauen lässt, die Cannabispatienten aber nicht mal eine Ausnahmegenehmigung für eine Therapie mit den in Wien angepflanzten Blüten erhalten können. Was in Deutschland schon seit 2009 möglich ist, ist im eigentlich Hanf-freundlichen Österreich auch 2016 noch nicht legal.