Outdoor 2012 – Gute Zeiten für Freiluft-Grower

6. Mai 2012 um 12:00

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Die Freiluftsaison steht wieder vor der Tür. Sobald es draußen milder wird und die Sonnenstrahlen das Grower-Herz und die Natur erwärmen, fühlen wieder viele den starken Anreiz, einige Pflänzchen nach draußen zu setzen, auf den Balkon, in den Garten oder in die freie Natur.

Voller Power? Autoflower! – Die 3. Generation von Sweet Seeds

5. Mai 2012 um 14:55

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Diese Saison präsentiert die spanische Seedbank Sweet Seeds neun, neue selbstblühende Sorten, die 3. Auto-Generation genannt. Selbstblühende Strains sind z.Zt. der ganz grosse Trend in der Hanfszene und so bringt Sweet Seeds nun seine Sorten Green Poison, Mohan Ram, Sweet Cheese und Jack 47 in der autoflowering Version heraus. Neu dazu kommen Sweet Skunk Auto, Cream Mandarine, + Speed, Sweet Special Auto und Big Devil XL.

Sweet Seeds, eine spanische Samenbank die sich von Anfang an auf die Herstellung von ausschliesslich 100% feminisiertem Saatgut spezialisiert hat, begann 2007 auch mit selbstblühenden Sorten zu experimentieren und erkannten das Potenzial, das in diesen kleinwüchisgen und trotzdem potenten Pflanzen steckte.

Autoflowering-Sorten: Züchtungswunder oder aufgeblasener Hype?

29. März 2012 um 16:39

Pandora_Paradise_Seeds_kleinDie Cannabis-Sortenwelt wird seit einiger Zeit von „AutoS“ förmlich überrollt. Gemeint sind Autoflowering-Sorten, also solche, die unabhängig von der Lichtperiode nach einer gewissen Zeit automatisch in Blüte gehen, dank der Cannabis Ruderalis-Genetik, die sie enthalten. Fast jede Seed Bank hat sie, fast jede Seed Bank bringt derzeit kontinuierlich neue Autoflowering-Sortenvarianten auf den Markt, es ist der ganz große Hype, alle Saatgut-Produzenten wollen sich vom Kuchen ein möglichst großes Stück abschneiden. Die Zahl der momentan auf dem Samenmarkt verfügbaren AutoS liegt geschätzt bei mehreren hundert, schon bald wird sie eine vierstellige Höhe erreicht haben. Sind AutoS in ihren diversen Ausprägungen also tatsächlich segenbringende Züchtungswunder, oder nur ein künstlicher Hype?

Mallorca – a good place to grow

26. März 2012 um 14:26

Eigentlich wollte ich nie nach Mallorca reisen – zu tief saßen meine Vorurteile gegenüber der Ballermann-Insel und ihren alkoholisierten Pauschaltouristen aus der deutschen Heimat. Doch nachdem Familienmitglieder und Freunde die Insel bereist hatten und mit dem Eindruck heimkehrten, dass es da auch noch ein ganz anderes Mallorca zu entdecken gibt, flogen schließlich auch wir auf die angeblich „schönste Urlaubsinsel der Welt“. Hier sahen wir Cannabis-Samen in Hotel-Supermärkten und trafen sogar einen Auswanderer, der sich auf Mallorca eine durchaus hanfrelevante Existenz aufgebaut hat. Seit mehr als fünf Jahren betreibt ein Deutscher den mittlerweile größten Grow-Shop Mallorcas: Die „Grow-Zone“ in der Nähe des Flughafens von Palma de Mallorca. Hier trafen wir uns kurz vor der Abreise mit Rudolf, der mit „Mallorca Seeds“ auch seine eigene Samenbank betreibt und der uns eine ganze Menge zum Thema Cannabis in Spanien zu berichten wusste.

2012: Advanced Growing Techniques „Was heißt hier gut? – Es geht immer besser!“

11. März 2012 um 15:38
Cover der THCene Ausgabe 2/2012

Cover der THCene Ausgabe 2/2012

Hinter einer Growshoptheke wird man zwangsläufig Zeuge netter Dialoge der Kunden, die sich sehr oft um das Thema Ertrag drehen. „Wie war Deine Ernte?“ „Ganz okay, Strawberry Cough auf Hydro, gab 0,8 Gramm pro Watt dieses Mal. Das nächste Mal versuche ich mal den XY-Dünger, dann komme ich vielleicht endlich auf mein Gramm pro Watt“.

In Growerkreisen hat sich, diese ungeschriebene „ein Gramm pro Watt“-Regel als Maßstab für effiziente Indoor-Technik in den Köpfen vieler Heim(lich)-Gärtner festgesetzt. Hierbei handelt es sich allerdings um einen groben Richtwert, der bei guten und erfolgreichen Ernten sowohl über- als auch unterschritten werden kann, weil die Ertragsmenge neben der Zeit und der verbrauchten Energiemenge nur einer von mehreren Faktoren ist, der über die Effizienz der eingesetzten Mittel und die Qualität des Endprodukts entscheidet. Ich habe mich in Prag mit Can Tau* getroffen, um das Thema „maximaler Ertrag“ mal aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, denn Can hat in der Prager Growerszene ob seines Wissens und seiner extrem guten Ernten einen legendären Ruf. Er arbeitet seit über zehn Jahren in einem sehr ambitionierten Prager Growshop und kann, dank der liberalen Gesetzeslage dort und trotz seiner exponierten Stellung im Growshop, ziemlich unverkrampft sowie erfolgreich einen kleinen Growschrank in seiner kleinen Wohnung in der Innenstadt betreiben.

Fruchtsorten & Co.: Das erstaunliche Aromenspektrum der Cannabispflanze

22. Januar 2012 um 22:35


Ihre Blüten können nach Pfefferminz schmecken, nach Zimt, Sandelholz, Kiefer oder gar dunkler Schokolade. Oder nach Zitrone, Grapefruit, Mango, Ananas, Banane, Blaubeere, Erdbeere oder Himbeere. Oder nach… das Aromenspektrum der Cannabispflanze ist faszinierend vielfältig und neben dem im Pflanzenreich einzigartigen THC, der legendären Faserqualität und den extrem gesunden, nahrhaften Samen eine weitere herausragende Besonderheit des Hanfes.

Text & Fotos: Green Born Identity – G.B.I.

 

Lambo: Eine glückliche Vermählung: Double Jamaican trifft auf Super Afghan

7. Januar 2012 um 03:28

Beim High Times Cannabis Cup 2008 stach am Stand von T.H. Seeds ein wunderbar aussehender trockener Bud ins Auge, vor einer kleinen Rastafari-Figur platziert, was anzeigte, das die betreffende Sorte offensichtlich einen jamaikanischen Genetik-Hintergrund hatte. Sie hieß „Rambo“, was ich nicht sonderlich mochte, da ich Sortennamen, die in irgendeiner Weise Gewalt assoziieren, als zu martialisch, gegen die friedliche Natur von Cannabis gerichtet, empfinde.

Die genetische Komposition von Lambo schätzte ich dagegen umso mehr: Jamaican Haze x Jamaican Purple x Super Afghan – das klang sehr nach einer aufregenden genetischen Vermählung!

Text & Photos: Lux Cool

Medizinalhanf-User Report: Nur keine Panik … Critical+ von Dinafem!

1. Januar 2012 um 02:26

Das Hanf für viele Konsumenten mehr ist als ein illegales Genussmittel und schöner Zeitvertreib, wird leider immer wieder vergessen. Als wir diesen Erfahrungsbericht von einem Medizinalhanfuser aus der Schweiz, der Cannabis gegen seine Depressionen und Panikattacken anwendet erhielten, wurden auch wir wieder einmal daran erinnert, dass Cannabis vor allem eine Pflanze ist die vielen Menschen bei ihren gesundheitlichen Beschwerden Linderung verschaffen könnte, wenn sie nur endlich wieder legal wäre.

Text: Patrick Panik /THCENE

Seit einigen Jahren leidet Patrick (Name v. der Redaktion geändert) immer wieder unter depressiven Phasen und teilweise sogar unter Panikattacken. Neben seiner Arbeit mit einer Therapeutin setzt Patrick auch auf eine Selbstbehandlung mit Hanfblüten und schwört auf deren positive Wirkung auf seinen Gemütszustand.

Outdoor 2011: Von Dicken Dingern, Dieben und Zwittern – Hanfbauern als Stadtguerilla

1. Januar 2012 um 02:19

Bounty und Dr.G haben ihr Können bereits vor einem Jahr in unserem Outdoor-Growreport der Superlative unter Beweis gestellt (Thcene 02/2011: Urban Grow Legends: Hanf-Anbau im Großstadtdschungel). Auch 2011 war es wieder soweit. Die beiden ambitionierten Heim(lich)-Gärtner haben noch ein wenig zugelegt: Mehr Sorten, mehr Pflanzen, mehr Stellplätze, und das alles mitten in einer deutschen Großstadt. Doch das war auch mit mehr Stress und Ärger verbunden – dazu aber später.

Text & Fotos: Kimo

Ich treffe mich mit den beiden, um die Outdoorernte 2011 zu verkosten und mir nebenbei Notizen für diesen Bericht zu machen. Der Ort unseres Treffens ist gleichzeitig der Arbeitsraum und so kommt es, dass beide während des gesamtem Gesprächs damit beschäftigt sind, die Nachlese ihrer diesjährigen Ernte zu maniküren und danach zum Trocknen aufzuhängen. Eigentlich hatte ich geplant, ein Interview zu führen, doch die Antworten der beiden waren so umfassend, dass neben der eigentlichen Frage eine Menge mehr zur Sprache kam. Und das war so lehrreich und interessant, dass ich es unseren Lesern nicht vorenthalten wollte, auch wenn die eigentliche Frage dabei manchmal in den Hintergrund rückt.