Über 30 Grad wird es heikel

28. Oktober 2015 um 10:10

30-GradMein letzter Wien-Besuch hat mich nach der Stippvisite bei Carlos* auch wieder zu Sebastian* geführt, den ich vor ziemlich  genau einem Jahr (siehe Ausgabe 05/2014: Bonanza – eine kleine, aber feine Farm) schon einmal besucht hatte. Sebastian baut in einer Bonanza-Box auf knapp 0,4 m2 Cannabis an und empfängt mich bei meinem insgesamt dritten Besuch im siebten Bezirk schon wie einen alten Bekannten.

Schädlingsbefall – Was tun?

28. Oktober 2015 um 09:51

SchädlingsbekämpfungJeder Hobbygärtner hat sie sehr wahrscheinlich schon einmal kennengelernt: Ungebetene Gäste, sogenannte Schädlinge, die  sich auf einer Pflanze einnisten und dieser – sofern sie nicht rechtzeitig erkannt und beseitigt werden – einen großen Schaden zufügen können. Beispielsweise indem sie die Blätter und Stängel aussaugen, das Wurzelwerk verletzen oder gleich ganze Blätter wegfressen. Daher ist es enorm wichtig, dass der Gärtner dazu in der Lage ist, Schädlinge frühzeitig zu erkennen und zu bestimmen. Denn nur so ist es möglich, passgenaue und im vorliegenden Artikel beschriebene Handlungsschritte vorzunehmen. Ansonsten, wenn die Schädlinge nicht erkannt und effektiv – aber pflanzenschonend – beseitigt werden, droht das Projekt zu scheitern.

Outdoor-Ernte und Verarbeitung

2. September 2015 um 08:35

Bald ist es wieder soweit: Die Outdoor-Saison 2015 befindet sich auf der Zielstrecke. In wenigen Tagen oder Wochen soll die Outdoor-Ernte Freiland- oder Gewächshaus-Ernte eingebracht werden. thcene schaute einigen Growern bei der Arbeit über die Schulter, um verschiedene Ernte- und Verarbeitungsmethoden zu zeigen.

Die Top 10 der häufigsten „Growing“-Fehler

2. September 2015 um 08:25

Bis sich ein Hanfkeimling zu einer stattlichen Pflanze entwickelt hat und die aromatischen Blüten geerntet und 10-Fehler  weiterverarbeitet werden können, ist es ein langer Weg, der mit einer Vielzahl von Gefahrenquellen verknüpft ist – sogenannte Risikofaktoren, die durchaus das Potenzial haben, das Projekt „Cannabis Growing“ binnen kürzester Zeit aufs Glatteis zu legen. Insbesondere bei Anfängern ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der eine oder andere Fehler unterläuft, der im Nachhinein bitter bereut wird. Deshalb nun eine Darstellung der zehn häufigsten Fehlerquellen, welche unbedingt ausgeschlossen werden müssen, damit das Projekt erfolgreich und ohne Enttäuschungen abgeschlossen werden kann. Denn ein unbefriedigendes Ergebnis ist weder den intensiven Arbeitsaufwand wert, geschweige denn das Risiko, erwischt zu werden.

Drogenpolitik fängt in den eigenen vier Schrankwänden an

2. September 2015 um 08:15

Mein erster Besuch bei Holle* liegt jetzt gut zwei Jahre zurück. Der End-Dreißiger hatte mich damals nicht nur mit selbst Ehrensache selektierten Strains beeindruckt, sondern auch durch das politische Anliegen, das er mit seinem illegalen Hobby verbindet. Holle ist Überzeugungstäter, er baut sein Gras nicht nur an, weil er gerne kifft. Tagsüber geht er einem „eher öden Job“ nach, abends widmet sich der ambitionierte Hobbygärtner seinem Schränkchen, das er mit viel Liebe und Sorgfalt selbst zusammengezimmert hat. Bei meinem ersten Besuch hatte er gerade aus Marken-Seeds eigene F1-Strains produziert. Dazu hatte er die Männchen auf dem Balkon ausblühen lassen und die Buds nach dem Bestäuben in Klarsichtfolie eingewickelt, um nebenstehende Pflanzen nicht mit zu bestäuben. Den männlichen Pollen hat er dabei mit einem Pinsel außerhalb seiner Growbox aufgetragen. Das Ergebnis waren ein paar hundert Samen, von denen er heute noch „zehrt.“

Eingriffe in das Wuchsverhalten

2. September 2015 um 08:05

Während der Wachstumsphase wende ich oft Methoden an, die das Wuchsverhalten meiner Hanfpflanzen beeinflussen. Das Wachstumsverhalten Ziel dabei ist immer ein höherer Ertrag und eine bessere Nutzung des verfügbaren Platzes und des Lichts.

Der Freund und Helfer

2. September 2015 um 07:40

Orhan* wohnt in Hamburg und hat erst vor ein paar Monaten angefangen zu growen. Als ich ihn besuche, erwartet er mich Freund-und-Helfer mit seinem Freund und Tutor Dirk in der Küche. Während wir die obligatorische Begrüßungstüte rauchen, erfahre ich, dass Dirk seinen Kumpel erst auf die Idee gebracht hat, vom Haschkunden zum Selbstversorger aufzusteigen. Dirk ist erfahrener Indoor-Gärtner, der früher schon einmal ein paar mehr Lampen betreut hat, derzeit aber die Finger vom ehemaligen Hobby lassen muss. Um nicht ganz ohne gutes Gras dazustehen, hat Orhan dann grünes Licht für einen Mini-Grow in seinem Wohnzimmer gegeben. Unter der Bedingung, dass sein Kumpel ihn anlernt und bei technischen Fragen berät.

Indoorkunst aus Bayern

1. Juli 2015 um 07:31

(02) IndoorkunstIn Bayern ist der Anbau von Cannabis angesichts der drakonischen Strafen noch viel verbotener als in den meisten Teilen der  Republik. Der hohe Repressionsgrad ist Grund für die Paranoia, die in Bayern und auch in Baden-Württemberg herrscht, verfolgen die Ermittler doch hier selbst kleine Kiffer bis in die eigenen vier Wände. Deshalb wollte mich Froanz* nicht in seiner Wohnung empfangen, sondern hat ein Treffen über einen gemeinsamen Bekannten arrangiert, der mir eine CD mit den Details seiner Zuchterfolge überreichen und einige Fragen zu Froanz‘ Grow beantworten sollte. Also habe ich mich irgendwo in einem Münchner Café mit dem Schorsch*, der gerne mal von den Blüten seines Freundes nascht, getroffen.

Der Affe, aus dem ein Biber wurde

1. Juli 2015 um 06:59

Was haben Grower eigentlich gemacht, bevor es Indoor-Zelte ga(07) Monkey-Tischb? Die meisten haben sich mit Selbstbau-Lösungen beholfen,  schließlich war der Anbau unter Licht, anders als heute, lange noch kein Massenphänomen. Doch schon wenige Jahre nach dem Auftauchen der ersten Growshops gab es in der Nähe von Heidelberg ein paar Enthusiasten, die neben NFT (Nährstoff-Filmtechnik) – Tischen auch die erste komplette Plug & Play Lösung entwickelt hatten. Zugegeben, das ganze war damals ein bisschen kompliziert aufgebaut und insgesamt sehr schwer, aber es hat prima funktioniert. Einige dieser alten Schränke, die damals unter dem Namen „Monkey“ bekannt wurden, erweisen ihren Besitzern bis heute treue Dienste.

Die Blüteninduktion

1. Juli 2015 um 06:55

(08) Die-BlüteninduktionDie Blüteninduktion – die Einleitung der Blüte – ist ein sehr komplexes Thema. Sie hat schon oft zu Missverständnissen,  Fehldeutungen, Mythen und Schwierigkeiten im Bereich des Anbaus von Cannabis geführt. In diesem Artikel möchte ich über einige dieser Probleme aufklären und einige wertvolle und hilfsreiche Tipps geben.