Ernte gut – alles gut – Nur das Verbot stört noch.

28. Dezember 2016 um 04:45

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Torben* hat als Cannabispatient eine Ausnahmegenehmigung zum Erwerb von Medizinal-Hanfblüten in der Apotheke. Würde er die benötigte Menge kaufen, beliefen sich die monatlichen Kosten seiner Medizin auf weit über 1.500 Euro, die nicht erstattet werden. Über seine Krankheit an sich redet er nicht gerne, das sei seine Privatsache, erzählt er mir bei meinem dritten Besuch innerhalb von zwei Jahren. Dafür redet der Mittfünfziger gerne über seine illegale Zucht, die ihn seit Jahren mit Medizin versorgt.

Indoor 101-Zehn zentrale Fragen zum Anbau drinnen

30. Oktober 2016 um 02:07

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Indoor-Grower, besonders Anfänger auf diesem Gebiet, stehen vor einem Berg von Fragen sowie einer großen Vielfalt von Anbaumöglichkeiten. Zehn zentrale Fragen und Antworten sollen etwas Licht in den Kultivierungs-Dschungel bringen.

Grüner Growen

30. Oktober 2016 um 01:22

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Ein Thema, das häufig einen Grund zur Sorge für viele Heim(lich)gärtner darstellt, ist die Umweltbelastung durch den Indoor-Anbau. Das liegt vielleicht daran, dass uns die Bedeutung der Hanfpflanze für eine gesunde Umwelt und die prekäre Lage unseres Heimatplaneten immer bewusster wird.  Aber wie kann man Growräume umweltfreundlicher gestalten? Ich möchte euch drei einfache Methoden aufzeigen wie man einen nachhaltigeren Indoor-Anbau gestalten kann.

Top 5 Diesel-Sorten-Grüner Treibstoff für Cannabisfreunde

1. September 2016 um 00:31

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Es gibt Kerle, die es lieben, in der Autowerkstatt zu stehen und den intensiven Geruch von Schmieröl, Benzin & Co. zu inhalieren, während sie darauf warten, dass ihr Auto nach dem TÜV wieder von der Hebebühne runterkommt. Und auch der Automechaniker selbst dürfte in der Regel die Gerüche gern haben, die ihn bei seiner Arbeit umgeben. Aber man muss nicht unbedingt ein Auto-affiner Typ sein, um eine Vorliebe für den Geruch von Benzin zu haben, es gibt ganz normale menschliche Nasen beiderlei Geschlechts, die darauf genauso stehen wie etwa auf den Geruch von frisch gemahlenem Kaffee. Unter den Cannabis-Konsumenten gibt es indessen noch sehr viel mehr Menschen, die auf ein penetrantes Benzinaroma abfahren, zumindest wenn es um den Duft ihres Lieblingskrauts geht.

Energiesparen ist reine Kraftsache

1. September 2016 um 00:06

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Ich hatte Gabriel* schon vergangenes Jahr besucht und über seinen „In-Outdoor Kombi-Grow“ berichtet. Der etwas unkonventionelle Heim(lich)gärtner hat auch dieses Jahr die ersten warmen Tage genutzt, um seinen kleinen Indoor-Grow mit echtem Sonnenlicht aufzupeppen. Der Lebenskünstler aus Süddeutschland wohnt seit 20 Jahren in einer norddeutschen Großstadt und bezeichnet sich selbst als einen der zahlreichen „Prohibtionsflüchtlinge“, die aus Bayern oder Baden-Württemberg geflüchtet sind, weil ihnen ihre Vorliebe für verbotene Pflanzen dort zum Verhängnis wurde. Für mich, als Berliner Grow-Reporter und langjähriger Growshop-Mitarbeiter, stammen im Norden mittlerweile gefühlte 40-50% aller Growenden, die ihrer Heimat aus Selbstschutz-Gründen den Rücken gekehrt haben, aus südlichen Gefilden.

Gewächshauskultur – Ein Königreich für Cannabispflanzen

29. Juni 2016 um 07:52

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Viele wollen es, aber nur wenige haben die Möglichkeit es zu tun: Cannabis im eigenen Gewächshaus anzubauen. Denn dafür braucht man ein eigenes Grundstück bzw. einen eigenen Garten – und dieser darf von Dritten idealerweise nicht einsehbar sein. Und so können die meisten in einer Zeit, in der Cannabisanbau in Deutschland leider immer noch illegal ist, nur davon träumen, ihre Lieblingspflanzen in einer geschützten Umgebung unter natürlichem Licht anzubauen.

Die großen Schwestern des Samenverbots

4. Mai 2016 um 01:20

Die großen Schwestern des Samenverbots

Beim Anbau von Cannabis unter Kunstlicht könnte man im Growshop den Eindruck gewinnen, dass der verwendete Dünger einen immensen Einfluss auf Qualität und Quantität der Ernte hat. Es gibt unzählige Produkte, auf jedes Medium, jede Entwicklungsphase und mittlerweile sogar auf Indica- und Sativa-Strains abgestimmte Nährstoffreihen. Die meisten versprechen und liefern gute Ergebnisse, sind – verglichen mit herkömmlichen Pflanzendüngern – allerdings auch nicht billig.

Outdoor 2016 – Neue fette Frühblüher für draußen

4. Mai 2016 um 01:06

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Im Verhältnis zur Marktpräsenz von Indoor-Sorten sind reine Outdoor-Sorten eine recht rare Spezies. Und im Vergleich zur Anfangszeit des professionellen Samen-Business in den 80er Jahren haben die diversen holländischen Samenbanken in den letzten zwanzig Jahren nur eine sehr geringe Anzahl von neuen Sorten fürs Freiland auf den Markt gebracht.

Biologisch Growen – Für Dich und Deine Umwelt

4. Mai 2016 um 00:45

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Der biologische Anbau von Nutzpflanzen – ganz gleich, ob diese als Nahrungs-, Genuss- oder als Heilmittel vorgesehen sind – erfreut sich einer stetig wachsenden Beliebtheit, was den ganzheitlich denkenden Gärtner kaum verwundert, birgt der Verzicht auf Kunstdünger, synthetische Pestizide und Co. doch eine beachtliche Vielzahl gesundheitlicher, ökologischer und ethischer Vorteile.

Die kleine Raucherecke

2. März 2016 um 23:55

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Beat ist Schweizer und hatte jahrelang auf seinem Balkon Cannabis angepflanzt. Jedes Jahr fünf Pflanzen in großen Töpfen. Von der Straße aus waren sie nicht einsehbar und den Nachbarn war es egal, in der Schweiz waren ein paar Outdoor-Pflänzchen seit den 1990er Jahren ein gewohnter Anblick, an dem sich nicht einmal Polizisten gestört haben. Doch die Zeiten des Augen-Zu-Drückens in Sachen Hanfanbau sind auch in der Schweiz passé. Im Sommer 2013 standen zwei Polizisten vor Beats Tür und haben behauptet, sie hätten einen Hinweis aus der Nachbarschaft erhalten. Ob es wirklich die Nachbarn waren oder lediglich der narkotische Geruch der Blüten, hat Beat bis heute nie herausgefunden. Danach waren die Pflanzen weg und Beat um ein paar Franken ärmer.