Ballermann für Kiffer-Auf Coffeeshop-Tour in Amsterdam

28. Dezember 2016 um 04:53

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Im Frühsommer war es mal wieder soweit. Auf eine Dienstreise nach Amsterdam sollte ich mich als Cannabis-Patient eigentlich wie ein Kind auf‘s Disneyland freuen. Doch ich war ob meiner letzten Besuche bereits vorgewarnt und deshalb auch ziemlich gespannt, wie sich die schrumpfende Coffeeshop-Szene seit meinem letzten Besuch im Frühjahr 2015 entwickelt hatte. Da es aufgrund der neuen Abstandsregel zu Schulen 2016 noch weniger Shops als je zuvor gibt, hatte ich bereits eine Vorahnung. Zusammen mit zwei anderen Cannabis-Patienten aus Deutschland habe ich drei Abende in Folge versucht, einen gemütlichen Shop mit Chill-Ecke, vernünftigen Preisen, freundlicher Bedienung und echt gutem Weed zu finden. Wir sind, um es vorwegzunehmen, kläglich gescheitert, weil kein einziger Laden alle vier Kriterien vollumfänglich erfüllen konnte.

Ausgestattet mit fünf Gramm legal mitgenommenen Bedrocan-Blüten ging es wie immer im Central, einem sehr kleinen Laden in der Nähe des Hauptbahnhofs, los. Hier stimmen Angebot und Qualität, das in Amsterdam omnipräsente Amnesia Haze gibt es für faire neun Euro, daneben noch PH89, die Indica-Hausmarke, für 7,50 Euro. Leider hat sich das Central in den letzten Jahren aufgrund strenger Auflagen von einem gemütlichen Café zu einem reinem Verkaufsschalter gewandelt. Die Bedienung ist freundlich, hat es aber immer eilig, ein gemütliches Aussuchen der Sorten ist aufgrund der vielen ungeduldig wartenden Kunden schwierig. Fazit: Gras okay, Hasch gut, Bedienung nett, kompetent, aber kurz angebunden. Chillfaktor Fehlanzeige.

Text: Kimo