Cannabis und Meditation

29. Juni 2016 um 07:10

Cannabis-und-Meditation

Stille, Aufmerksamkeit, Konzentration, im Hier und Jetzt sein, in sich hinein hören. Darum geht es bei der Meditation. Diese spirituelle Praxis hat eine lange Tradition und wird weltweit durch verschiedene Techniken praktiziert. In vielen Kulturen und Religionen ist die Meditation eine Erfahrungs- und Lebensform, die einen wichtigen Platz im täglichen Leben einnimmt.

Meditation an sich ist ein Mittel für veränderte Bewusstseinszustände und Bewusstseinserweiterung, wofür keine psychoaktiven Substanzen von Nöten sind. Und doch hat Cannabis eine lange Tradition in der Geschichte der Mediation.

Viele religiöse Gruppen verwenden Cannabis als Sakrament oder betrachten dessen Gebrauch in irgendeiner Weise als heilig oder als spirituell.

Einer der Effekte von Cannabis ist die Entwicklung der Fähigkeit, die eigene Aufmerksamkeit bündeln bzw. sich genau auf etwas fokussieren zu können. Sei es das Gemälde an der Wand, die Ordnung der eigenen Gedanken oder die bewusste Wahrnehmung des Hier und Jetzt. Cannabis kann somit bei der Meditation helfen, sich zu konzentrieren, auf Erinnerungen zurückzugreifen, auf die Gegenwart einzulassen oder auf den eigenen Körper zu hören. Was die indischen Sadhus seit hunderten von Jahren praktizieren, kann man sich selbst zu Nutze machen. Möchte man einen tiefen meditativen Zustand erreichen, weiß aber nicht wie, dann kann Cannabis die Lösung sein.

Die Kombination von Cannabis und Meditation gehen seit jeher Hand in Hand. Der Mensch ist sich der introspektiven Kräfte von Cannabis bewusst. Dabei spielt es keine Rolle, ob man sich in Stille der Aufmerksamkeit auf sich selbst hingibt oder Körper und Geist mit Yoga-Übungen trainiert.

Text: Cannabelle