Grassland

29. August 2014 um 14:09

Beim Thema Marihuana stehen die USA vor einer historischen Wende: Das Gleichgewicht zwischen jenen, die die sogenannte „weiche Droge“ illegal belassen wollen, und jenen, die sich für weitreichende Reformen aussprechen, hat sich in den letzten Monaten drastisch verschoben. Jahrzehntelang haben Marihuana-Grower in Nordkalifornien streng geheim operiert und ihre Plantagen vor der Polizei getarnt, doch seit es neue, legale Märkte für Cannabis gibt, wird der Anbau immer sichtbarer. Die in New York ansässige Fotografin H. Lee* dokumentierte ein Jahr lang die Cannabis-Kultur in Humboldt County. Während sie inmitten von Cannabisgärtnern lebte, wurden ihr auch recht intime Einblicke in die Welt des kalifornischen Marihuana-Anbaus gewährt, die sie nun als Fotobuch veröffentlicht.

Der Bildband Grassland bietet Einblicke eines Insiders in die bisher streng geheime Welt, die unter den gigantischen Redwoods von Humboldt County  existiert – dem Mittelpunkt des kalifornischen Marihuana-Anbaus. Eine nicht geringe Anzahl von Menschen ist von der Kultivierung dieser Pflanze geprägt, die zugleich als magisch und medizinisch wertvoll angesehen wird, deren AnbaGrasslandsu das Versprechen des Profits trägt und immer noch mögliche Gefängnisstrafen mit sich bringt. Mittlerweile öffnen die Grower nun aber ihre versteckten Gewächshäuser und lassen auch die Sonne auf ihre riesigen Pflanzen scheinen – ein Zeichen dafür, dass ein Ende des Verbots immer greifbar wird. Wir sprachen mit der New Yorker Fotografin über ihre Zeit auf kalifornischen Hanfplantagen.

Text: THCener

Fotos: H. Lee

Das Interview mit H. Lee der Fotografin von Grassland könnt Ihr jetzt in der thcene 05/2014 lesen.