Feminisiert und selbstblühend – Die neue Generation der Skunks

1. Mai 2014 um 12:59

Wie verbessert man einen Klassiker? Sensi Seeds führt das immer wieder vor. Das niederländische Unternehmen liebt die Herausforderung, und so hat es die Kunst verfeinert, jeden Fortschritt bei der Technologie der Cannabiszucht in die eigene, ständig wachsende genetische Sammlung einzufügen. Die Errungenschaften von Sensi Seeds haben in der Vergangenheit den Cannabisanbau für zahllose Züchter von Grund auf mitbestimmt, und das werden sie auch in Zukunft tun.

Im vergangenen Jahr brachte Sensi Seeds zwei neue Autoflowering-Sorten auf den Markt: Skunk #1 Automatic und Super Skunk Automatic. Das Unternehmen hat zudem verlauten lassen, auch für dieses Jahr neue Strains vorzubereiten. Man darf also gespannt sein.

Was aber macht die Skunks so erfolgreich?

Skunk ist ein wesentlicher Bestandteil der Entwicklungsgeschichte von Cannabis. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es in diesem Moment erwachsene Skunk-Raucher, die jünger sind als die Sorte selbst. Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an die Jahre vor der Einführung von Skunk, als ein genussvolles High zumeist nur durch den Konsum enormer Mengen von knochentrockenem, mit Samen gefülltem Super-Skunksund auf einen Bruchteil der lebenden Pflanze zusammengepresstem Thai-Gras erreicht werden konnte. Doch viele andere können sich solche Zeiten nicht einmal mehr vorstellen. Die Bezeichnung Skunk ist in einem Großteil der englischsprachigen Welt gleichbedeutend mit jedem außergewöhnlichen Gras, was zu dem beinahe alltäglichen Phänomen in Amsterdamer Coffeeshops führt, dass unbedarfte Touristen – verwirrt von der großen Auswahl an exotischen Namen auf der Menükarte – fragen: „Ist das alles Skunk?”

Obwohl sie fast schon als altertümlich gilt, ist die Original Sensi Seeds Skunk #1 weiterhin der unbestrittene Favorit, sowohl bei Züchtern als auch bei Rauchern. Erfahrene und kommerzielle Züchter verwenden sie oft zur Durchführung eines Probeanbaus bei neuen oder potenziell instabilen Anbausituationen. Denn ihre einheitlichen Wachstumsmuster und ihre robuste Widerstandsfähigkeit ermöglichen eine rasche Erkennung potenzieller Probleme des Anbauschemas; zudem erholen sie sich im Allgemeinen ohne Ernteverluste wieder von ihnen. Für Neulinge auf dem Gebiet des Cannabisanbaus ist Skunk #1 als eine der pflegeleichtesten Sorten besonders empfehlenswert, denn sie ist in der Lage, zufriedenstellende Ernten zu liefern und zugleich den Großteil der häufigsten Anbaufehler zu verzeihen. Und wie steht es mit dem Konsum der fetten, scharfen Buds mit dem unverkennbaren Aroma, dem sie ihren Namen verdankt? Trotz der üblichen, allzu leicht dahingesagten Witze über dieses Thema erinnern sich die meisten Leute sehr wohl an das erste Mal, als sie Skunk rauchten. Der geistige, zum Kichern verführende High-Effekt kann nämlich oft den Unterschied zwischen „als ich das erste Mal rauchte” und „als ich das erste Mal wirklich high war” ausmachen.

Und als ob all das nicht schon genügen würde – um ihre Bedeutung als eine der einflussreichsten Sorten der Gegenwart zu beweisen, ist Sensi Seedsʼ Skunk #1 vom Soft Secrets Magazine zur Sorte des Jahres 2013 gekürt worden.

Text und Fotos: Sensi Seeds

Das ganze Sortenporträt könnt Ihr jetzt in Ausgabe 03/2014 der thcene lesen.