Willkommen bei Royal Opium Airlines!

Es ist ungewöhnlich, wenn eine Cannabissorte nach einer anderen Droge benannt wird, und so halten Hanffreunde zunächst wohl etwas verwundert inne, wenn sie zum ersten Mal von der Paradise Seeds-Sorte Opium hören. Unweigerlich werden viele von ihnen an eine extrem narkotisierende Wirkung, an rauchgeschwängerte Opiumhöhlen und Konsumenten im Delirium denken. Doch Paradise Seeds ging es bei dieser Namensgebung nicht darum, die spezifische Wirkungsweise ihrer Cannabissorte mit Opium zu vergleichen, …

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Medizinal-Hanf mit Max und Micha

Cannabis hilft immer mehr Menschen, mit chronischen Leiden zu leben, ohne Einschränkungen der Lebensqualität oder störende Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Doch in Deutschland kann man leider nicht einfach zum Arzt gehen und sagen: „Ich nehme seit zehn Jahren Cannabis gegen Leiden XY, bitte verschreiben sie mir das jetzt.“ Selbst die Verordnung von Fertigpräparaten wie Dronabinol oder Sativex ist nicht gerade einfach, bei echten Cannabisblüten ist das noch ein wenig komplizierter. Hierfür muss der Patient mit seinem begleitenden Arzt einen Antrag bei der Bundesopiumstelle einreichen. Bislang scheuen viele Ärzte den Verwaltungsakt oder fürchten um ihren guten Ruf. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel und so haben es bereits über 450 Menschen geschafft, eine Ausnahmegenehmig…

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Auto MK-Ultra Kush

Groß war die Spannung, als Ellis D. eine der vier neuen selbstblühenden Sorten von T.H. Seeds testete: Auto MK-Ultra Kush. Denn die holländische Traditions-Samenbank hat mit seinem Auto-Sortenquartett (außer Auto MK-Ultra Kush noch Auto Bubblegum, Auto Critical Hog und Auto Northern Hog) züchterisches Neuland betreten, zum ersten Mal Autoflowering-Genetik auf den Markt gebracht. Ellis D. entschied sich zu einem Test von Auto MK-Ultra Kush, weil er zu dieser Sorte eine vergleichende Referenz hatt…

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Der Zwittergefahr vorbeugen

Das Phänomen, dass es von einem Lebewesen nicht nur weibliche und männliche, sondern auch zwittrige (hermaphroditische) Exemplare gibt, ist in Flora und Fauna häufig vorzufinden, und sogar beim Menschen kommt es in seltenen Fällen vor. Die Cannabispflanze ist zwar von Natur aus grundsätzlich zweihäusig, d. h. die Pflanzen sind entweder nur männlich oder weiblich, es können aber auch einhäusige (= zwittrige) Exemplare auftreten. Bei manchen Hanfsorten ist die Einhäusigkeit durch selektive Zucht a…

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Dinachem: Der neue Klon-König

Viele Jahre lang hatten die holländischen Kommerz-Grower Dick und Freerk nur die Standardsorten Power Plant und Amnesia angepflanzt und für ihre Kunden im Programm gehabt. Wie die allermeisten kommerziellen Anbauer arbeiten die beiden mit Klonen, kaufen diese aber nicht zu, sondern produzieren selbst Mutterpflanzen und schneiden von diesen Stecklinge. Immer mal wieder probierten sie neue Sorten aus, kauften sich entsprechende Samen, zogen sie groß und testeten, wie das neue Gras bei ihrer Kundsc…

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Editorial

30. Dezember 2015 um 02:48

Auf ein ebenso frohes wie highteres Jahr 2016!

Auch im neuen Jahr wollen wir Euch natürlich alle wichtigen Nachrichten aus der thcene-201601wachsenden und blühenden Welt der
Cannabis-Kultur und der internationalen Hanf-Szene nahebringen und Euch dabei gleichzeitig gut unterhalten und informieren.
In unserem ersten Heft des neuen Jahres findet Ihr neben potenten Sortenporträts, Growberichten und News aus aller Welt u.a. auch unsere neue Serie zum Thema „Cannabis und Medizin“, in der unsere Autoren (selbst Cannabis-Patienten) Max und Micha alle möglichen Fragen rund um dieses immer populärer werdende Thema sachlich und kompetent beantworten.
Unsere Autorin Pia M. beschäftigt sich mit dem sogenannten „Kiffersyndrom“ und geht der Frage nach, ob tatsächlich nur Cannaseure von Antriebslosigkeit betroffen sind oder ob gar mehr dahinter steckt.

In einem ausführlichen Interview gibt ein erfahrener Psychonaut detaillierte Auskunft über seine Reisen ins Innere und Markus Berger beschreibt in seiner Serie „Drogeninformation“ dieses Mal das „Molekül des Bewusstseins“: DMT.
Außerdem beschreibt unser Satiriker HG Butzko in seiner Rubrik, warum ihm beim Freihandelsabkommen TTIP das Lachen vergeht und Martin Müncheberg berichtet recht ausführlich von der Privatisierung unserer Rechtssprechung durch Gutachter und Schiedsgerichte.

Wir hoffen, Euch gefällt unsere erste Ausgabe des neuen Jahres. Schon jetzt freuen wir uns auf unser 10jähriges Jubiläum, welches wir mit Euch und der kommenden Ausgabe (die am 2. März erscheint) gebührend feiern wollen. Das nächste Heft wird daher etwas ganz Besonderes – Ihr dürft also gespannt sein…

Willkommen bei Royal Opium Airlines!

30. Dezember 2015 um 04:46

Es ist ungewöhnlich, wenn eine Cannabissorte nach einer anderen Droge benannt wird, und so halten Hanffreunde zunächst wohl etwas verwundert inne, wenn sie zum ersten Mal von der Paradise Seeds-Sorte Opium hören. Unweigerlich werden viele von ihnen an eine extrem narkotisierende Wirkung, an rauchgeschwängerte Opiumhöhlen und Konsumenten im Delirium denken. Doch Paradise Seeds ging es bei dieser Namensgebung nicht darum, die spezifische Wirkungsweise ihrer Cannabissorte mit Opium zu vergleichen, sondern schlichtweg um die Versinnbildlichung von hoher Potenz und geheimnisumwitterter Exotik. Das Parfüm Opium von Yves Saint Laurent riecht schließlich auch nicht wie die Droge Opium, der Name soll lediglich den orientalisch anmutenden Duft des Produkts zum Ausdruck bringen.

Medizinal-Hanf mit Max und Micha

30. Dezember 2015 um 04:41

Cannabis hilft immer mehr Menschen, mit chronischen Leiden zu leben, ohne Einschränkungen der Lebensqualität oder störende Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Doch in Deutschland kann man leider nicht einfach zum Arzt gehen und sagen: „Ich nehme seit zehn Jahren Cannabis gegen Leiden XY, bitte verschreiben sie mir das jetzt.“ Selbst die Verordnung von Fertigpräparaten wie Dronabinol oder Sativex ist nicht gerade einfach, bei echten Cannabisblüten ist das noch ein wenig komplizierter. Hierfür muss der Patient mit seinem begleitenden Arzt einen Antrag bei der Bundesopiumstelle einreichen. Bislang scheuen viele Ärzte den Verwaltungsakt oder fürchten um ihren guten Ruf. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel und so haben es bereits über 450 Menschen geschafft, eine Ausnahmegenehmigung zur Selbsttherapie mit niederländischem Apotheken-Gras zu erhalten. Zwei von ihnen werden von nun an den Lesern der thcene das reichlich komplizierte Thema „Cannabis und Medizin“ ein wenig näher bringen und vor allem Fragen zum Thema „Medizinalhanfblüten“ beantworten. Wenn Ihr Fragen an Max oder Micha habt, schreibt einfach an redaktion@thcene.com. Die Autoren können allerdings nicht die Rolle Eures Arztes übernehmen und werden an dieser Stelle keine medizinischen Fachfragen beantworten.

Auto MK-Ultra Kush

30. Dezember 2015 um 04:31

Groß war die Spannung, als Ellis D. eine der vier neuen selbstblühenden Sorten von T.H. Seeds testete: Auto MK-Ultra Kush. Denn die holländische Traditions-Samenbank hat mit seinem Auto-Sortenquartett (außer Auto MK-Ultra Kush noch Auto Bubblegum, Auto Critical Hog und Auto Northern Hog) züchterisches Neuland betreten, zum ersten Mal Autoflowering-Genetik auf den Markt gebracht. Ellis D. entschied sich zu einem Test von Auto MK-Ultra Kush, weil er zu dieser Sorte eine vergleichende Referenz hatte: Growolf hatte mal einen MK-Ultra Kush-Grow durchgeführt, also die entsprechende Ausgangssorte kultiviert, und Ellis D. war in den Genuss einer Probe gekommen: Hammerstarkes Zeug! Kein Wunder, besteht MK-Ultra Kush doch aus der legendären Indica-Sorte G-13 und der mittlerweile fast schon ebenso legendären OG Kush. Also versprach sich Ellis D. auch von Auto MK-Ultra Kush einiges an Potenz…

Der Zwittergefahr vorbeugen

30. Dezember 2015 um 04:22

Das Phänomen, dass es von einem Lebewesen nicht nur weibliche und männliche, sondern auch zwittrige (hermaphroditische) Exemplare gibt, ist in Flora und Fauna häufig vorzufinden, und sogar beim Menschen kommt es in seltenen Fällen vor. Die Cannabispflanze ist zwar von Natur aus grundsätzlich zweihäusig, d. h. die Pflanzen sind entweder nur männlich oder weiblich, es können aber auch einhäusige (= zwittrige) Exemplare auftreten. Bei manchen Hanfsorten ist die Einhäusigkeit durch selektive Zucht auch fest verankert, so z.B. bei bestimmten Fasersorten.

Dinachem: Der neue Klon-König

30. Dezember 2015 um 04:14

Viele Jahre lang hatten die holländischen Kommerz-Grower Dick und Freerk nur die Standardsorten Power Plant und Amnesia angepflanzt und für ihre Kunden im Programm gehabt. Wie die allermeisten kommerziellen Anbauer arbeiten die beiden mit Klonen, kaufen diese aber nicht zu, sondern produzieren selbst Mutterpflanzen und schneiden von diesen Stecklinge. Immer mal wieder probierten sie neue Sorten aus, kauften sich entsprechende Samen, zogen sie groß und testeten, wie das neue Gras bei ihrer Kundschaft ankam – mal besser, mal schlechter, aber nie fiel das Echo durchgängig so begeistert aus, wie es für eine Übernahme in Dicks und Freerks Standard-Sortiment hätte sein müssen.

Cannabis Global

30. Dezember 2015 um 04:11

Die professionelle Zucht von Cannabis ist ein ungewöhnlicher Beruf. Als Breeder ist man zum einen darauf bedacht klassische original Hanfsorten und deren Genetik zu bewahren, zum anderen bemüht man sich aber auch, ganz gezielt neue Strains mit aufregenden Eigenschaften zu züchten. Oft erzielt man die besten Ergebnisse mit einer Mischung aus original Genetiken und modernen Kreuzungen. Die positive Entwicklung in der Drogenpolitik hat dazu geführt, dass die Breeder der Samenbanken mittlerweile Zugriff auf genetische Schätze aus aller Welt haben.

Kiffersyndrom – Alles Lüge?

30. Dezember 2015 um 04:06

Wer kennt es nicht: Obwohl man sich fest vorgenommen hat, bestimmte dringende Dinge zu erledigen, vielleicht sogar ausnahmsweise in der dafür vorgegebenen Zeit, stapelt sich das ganze unerledigte Zeug immer höher auf dem Schreibtisch, bespickt mit verstaubenden „wichtig“ Notizzettelchen, dazwischen vergilbte, zerknitterte To-Do Listen nach allen Methoden und Ausführungen. Der Kram stapelt sich genauso an anderen Stellen der Wohnung und mahnt Tätigkeiten an, die definitiv in baldiger Zukunft stattfinden müssten. Doch nichts geschieht! Leise Ahnungen kommen auf, dass einige der wichtigen Termine schon seit Monaten unabänderlich verstrichen sein könnten und teure Konsequenzen nach sich ziehen werden. Manch einer bekommt dann erstmal ein schlechtes Gewissen. „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe ruhig auf morgen!“, haben wir oft gewitzelt. Handelt es sich um eine Verhaltensweise, mit der sich nur Kiffer herum schlagen müssen?

Ein kleines Einmaleins der Erfahrung

30. Dezember 2015 um 03:58

Ich treffe mich mal wieder mit Andreas*, der mir als HIV-Patient und langjähriger Grower schon viel Wissen über medizinisches Cannabis, den Anbau und so manch geilen Growreport vermittelt hat. Als ehemaliger Growshop-Mitarbeiter ohne aktuelle Praxis-Erfahrung und Cannabis-Patient mit Growbox sowie viel Erfahrung, wissen wir beide zusammen eine Menge über die Fehler, die in den versteckten Kleinoden der heimlichen Indoor-Gärten unseres Landes gemacht wurden und werden.

Psychonauten – Die Reise nach Innen

30. Dezember 2015 um 03:51

Philipp*, 46 Jahre alt, ist ein sogenannter Psychonaut – darunter sind Menschen zu verstehen, die mittels bewusstseinsverändernder Techniken – wozu auch die Einnahme psychoaktiver Substanzen gehören kann – die unendlichen Höhen, Tiefen und Weiten ihrer Psyche ergründen. Was das im Einzelfall zu bedeuten hat bzw. was genau sich der Laie darunter vorstellen kann, erzählt uns Philipp, ein sympathischer Mittvierziger, der seit seiner Jugend mit verschiedenen Bewusstseinszuständen experimentiert – mal mit und mal ohne Drogen.

Blüten statt Tropfen

30. Dezember 2015 um 03:46

Oli* ist Cannabis-Patient in Österreich. Eigentlich bekommt er Dronabinol, also THC in Tropfenform. Weshalb, so sagt er, sei seine Privatsache, er rede nicht gerne über seine Krankheit. Worüber er aber gerne redet, ist die unerträgliche Situation in Österreich, wo der Staat zwar echtes Gras zur Dronabinol-Herstellung anbauen lässt, die Cannabispatienten aber nicht mal eine Ausnahmegenehmigung für eine Therapie mit den in Wien angepflanzten Blüten erhalten können. Was in Deutschland schon seit 2009 möglich ist, ist im eigentlich Hanf-freundlichen Österreich auch 2016 noch nicht legal.