15 Jahre Samenwahl

Schon seit 2001 gibt es mit Samenwahl einen Fachversand für Hanfsamen, der in seiner Entwicklung schon ganz früh auf den Vertriebsweg Internet gesetzt hat – und das mit großem Erfolg. Wir sprachen mit Kay, dem Gründer und Chef von Samenwahl, der auch ein fürsorglicher, alleinerziehender Vater ist und mit seinem 8jährigen Sohn in Südspanien bei Gibraltar lebt.

Wie bist du – als geborener Deutscher – ein Hanfsamenhändler in Spanien geworden?
Ich bin ja gelernter Reiseverkehrskaufmann und bin ü…

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Industrial Plant

Bei dem Sortennamen Industrial Plant wird manch einer womöglich an Industriehanf, also THC-armen Faserhanf denken. Doch weit gefehlt! Dieser sehr erfolgreiche Strain der spanischen Seed Bank Dinafem beruht auf stark THC-haltigen Drogenhanfsorten, zum einen Teil sogar auf einer ganz berühmten Sorte: Northern Lights. Diese in den 1970er Jahren in den USA entstandene Sorte ist neben Skunk #1 und Haze einer der drei legendären Eckpfeiler des „Amsterdam Genpools“, jenes Sorten-Dreigestirns, dessen …

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Kush-Mania: Eine Genetik dominiert die Cannabissortenwelt!

Ein jeder, der sich etwas in die Cannabisbotanik eingelesen und sich über die klassischen Anbauländer und deren Landrassen informiert hat, weiß, dass Indica-Genetik aus der Hindukusch-Region ein zentraler Baustein der modernen Sortenkultur ist. Und so wusste auch ich dank der Lektüre von einschlägigen Fachbüchern als angehender Cannabisjournalist schon früh um die große Bedeutung von Kush-Genetik. Allerdings waren die damals noch üblichen Schwarzweiß-Fotos in den Anbaubüchern wenig aussagekräfti…

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Medizinal-Hanf mit Max und Micha

Cannabis hilft immer mehr Menschen dabei mit chronischen Leiden zu leben, ohne Einschränkungen der Lebensqualität oder störende Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Doch in Deutschland kann man leider nicht einfach zum Arzt gehen und sagen: „Ich nehme seit zehn Jahren Cannabis gegen Leiden XY, bitte verschreiben sie mir das jetzt.“ Selbst die Verordnung von Fertigpräparaten wie Dronabinol oder Sativex ist nicht gerade einfach, bei echten Cannabisblüten ist das noch ein wenig komplizierter….

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MK-Ultrasour Kush

Die Erwartungen waren wieder sehr hoch, als The Doc sich ein Päckchen mit fünf feminisierten Samen der neuen Sorte MK-Ultrasour Kush von T.H. Seeds beschaffte. Schließlich war er ohne Ausnahme ganz und hin und weg gewesen von all den T.H.-Strains, die er bis dahin getestet hatte. Und dann war da ja auch wieder die superpotente MK-Ultra (O.G. Kush x G-13) mit im Spiel – T.H. Seeds hatte seine Erfolgssorte mit der legendären East Coast Sour Diesel gekreuzt, um MK-Ultrasour Kush zu kreieren. Ein …

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10 Jahre THCENE… mehr als Gras!

2. März 2016 um 14:05

Seit 10 Jahren bemüht sich unser engagiertes Team aus Freunden, Aktivisten und Hanf-Enthusiasten darum, einen Beitrag fürthcene-201602_10-Jahre die Legalisierung der wohl vielseitigsten Nutzpflanze zu leisten. Damit kämpfen wir auch für die längst fällige Beendigung des „War on Drugs“ und eine zeitgemäße Drogenpolitik, die tatsächlich der sozialen Realität entspricht. Es geht uns um eine gerechtere, menschlichere und nachhaltigere Gesellschaft und Zukunft.

So, wie auch die Hanfszene selbst, hat sich unser Magazin in diesen zehn Jahren beständig weiterentwickelt und ist dem subkulturellen Untergrund mittlerweile entwachsen. Zwar finden auch jetzt noch die meisten grossen und kleinen Grow-Ops (von denen wir berichten) Indoors hinter geschlossenen Türen oder Outdoors in versteckten Guerrilla-Hanfplantagen statt – trotzdem wird die Cannabiskultur durch Veranstaltungen, Messen und öffentliche Projekte immer sichtbarer und kommt langsam in der Mitte unserer Gesellschaft an.

Bei diesem Prozess hat Cannabis als Medizin eine sehr wichtige Rolle gespielt. Das ist vor allem den vielen Patienten und Ärzten weltweit zu verdanken, die sich ihre Medizin nicht verbieten lassen und die für ihr Recht auf gesundheitliche Unversehrtheit kämpfen. Auch allen Aktivisten, die nicht locker gelassen und weltweit Millionen Menschen auf die Straße gebracht haben, verdanken wir es, dass diese neue Welle der Legalisierungsbewegung nicht wieder verebben wird.

Zur Zeit vollzieht sich ein gesellschaftlicher Wandel und die Hanfszene ist ein Teil davon. Das grüne Hanfblatt war schon immer ein Symbol für eine friedlichere, gesündere, tolerantere und nachhaltigere Welt und Gesellschaft. Und auch wenn es sicherlich noch einige Jahre dauern wird, bis Hanf auch bei uns legalisiert ist – wir werden es bestimmt noch alle miterleben.

Wir möchten uns natürlich auch bei all unseren Lesern (ein paar von Euch sind sicher schon von Anfang an mit dabei), unseren Anzeigenpartnern und unseren freien Mitarbeitern ganz herzlich für die Treue und Unterstützung bedanken. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten 10 Jahre mit Euch!

Um das Jubiläum gebührend zu feiern, präsentieren wir Euch in dieser Ausgabe neben einem A2-Poster und 16 zusätzlichen Seiten auch eine große Verlosungsaktion, die wir nur dank der tollen Unterstützung unserer Werbepartner mit so vielen hochklassigen Preisen im Gesamtwert von über 7.000 Euro gestalten konnten. Damit wollen wir Euch zu unserem 10jährigen etwas zurückgeben und hoffen, Ihr bleibt uns auch in Zukunft treu.

15 Jahre Samenwahl

3. März 2016 um 00:24

Schon seit 2001 gibt es mit Samenwahl einen Fachversand für Hanfsamen, der in seiner Entwicklung schon ganz früh auf den Vertriebsweg Internet gesetzt hat – und das mit großem Erfolg. Wir sprachen mit Kay, dem Gründer und Chef von Samenwahl, der auch ein fürsorglicher, alleinerziehender Vater ist und mit seinem 8jährigen Sohn in Südspanien bei Gibraltar lebt.

Industrial Plant

3. März 2016 um 00:20

Bei dem Sortennamen Industrial Plant wird manch einer womöglich an Industriehanf, also THC-armen Faserhanf denken. Doch weit gefehlt! Dieser sehr erfolgreiche Strain der spanischen Seed Bank Dinafem beruht auf stark THC-haltigen Drogenhanfsorten, zum einen Teil sogar auf einer ganz berühmten Sorte: Northern Lights. Diese in den 1970er Jahren in den USA entstandene Sorte ist neben Skunk #1 und Haze einer der drei legendären Eckpfeiler des „Amsterdam Genpools“, jenes Sorten-Dreigestirns, dessen Bausteine bei der Züchtung so unzählig vieler anderer Sorten weltweit Pate standen.

Kush-Mania: Eine Genetik dominiert die Cannabissortenwelt!

3. März 2016 um 00:09

Ein jeder, der sich etwas in die Cannabisbotanik eingelesen und sich über die klassischen Anbauländer und deren Landrassen informiert hat, weiß, dass Indica-Genetik aus der Hindukusch-Region ein zentraler Baustein der modernen Sortenkultur ist. Und so wusste auch ich dank der Lektüre von einschlägigen Fachbüchern als angehender Cannabisjournalist schon früh um die große Bedeutung von Kush-Genetik. Allerdings waren die damals noch üblichen Schwarzweiß-Fotos in den Anbaubüchern wenig aussagekräftig und inspirierend, man konnte sich anhand der Bilder von Hindukusch-Pflanzen eigentlich nur davon überzeugen, dass sie breite Blätter haben und buschig sind. Aber von der Schönheit ihrer Buds bekam man keine bildliche Vorstellung…

Kushmania_Purple-Afghan-Kush+-MK-Ultra-(05-y-03)

Medizinal-Hanf mit Max und Micha

3. März 2016 um 00:04

Max-und-Micha

Cannabis hilft immer mehr Menschen dabei mit chronischen Leiden zu leben, ohne Einschränkungen der Lebensqualität oder störende Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Doch in Deutschland kann man leider nicht einfach zum Arzt gehen und sagen: „Ich nehme seit zehn Jahren Cannabis gegen Leiden XY, bitte verschreiben sie mir das jetzt.“ Selbst die Verordnung von Fertigpräparaten wie Dronabinol oder Sativex ist nicht gerade einfach, bei echten Cannabisblüten ist das noch ein wenig komplizierter. Hierfür muss der Patient mit seinem begleitenden Arzt einen Antrag bei der Bundesopiumstelle einreichen. Bislang scheuen viele Ärzte den Verwaltungsakt oder fürchten um ihren guten Ruf. Doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel und so haben es bereits über 550 Menschen geschafft, eine Ausnahmegenehmigung zur Selbsttherapie mit niederländischem Apotheken-Gras zu erhalten. Unsere Autoren Max und Micha haben beide eine „Lizenz zu kiffen“ und werden Euch das reichlich komplizierte Thema „Cannabis und Medizin“ ein wenig näher bringen und vor allem Fragen zum Thema „Medizinalhanfblüten“ beantworten. Wenn Ihr also Fragen habt, schreibt einfach an redaktion@thcene.com. Die Autoren können allerdings nicht die Rolle Eures Arztes übernehmen und werden an dieser Stelle keine medizinischen Fachfragen beantworten.

MK-Ultrasour Kush

3. März 2016 um 00:01

MK-Ultra-Sour-Kush_TH-Seeds-(08)_Para-Abrir

Die Erwartungen waren wieder sehr hoch, als The Doc sich ein Päckchen mit fünf feminisierten Samen der neuen Sorte MK-Ultrasour Kush von T.H. Seeds beschaffte. Schließlich war er ohne Ausnahme ganz und hin und weg gewesen von all den T.H.-Strains, die er bis dahin getestet hatte. Und dann war da ja auch wieder die superpotente MK-Ultra (O.G. Kush x G-13) mit im Spiel – T.H. Seeds hatte seine Erfolgssorte mit der legendären East Coast Sour Diesel gekreuzt, um MK-Ultrasour Kush zu kreieren. Ein regelrechtes genetisches Gipfeltreffen also mal wieder!

Die kleine Raucherecke

2. März 2016 um 23:55

Die-Kleine-Raucherecke-(03)

Beat ist Schweizer und hatte jahrelang auf seinem Balkon Cannabis angepflanzt. Jedes Jahr fünf Pflanzen in großen Töpfen. Von der Straße aus waren sie nicht einsehbar und den Nachbarn war es egal, in der Schweiz waren ein paar Outdoor-Pflänzchen seit den 1990er Jahren ein gewohnter Anblick, an dem sich nicht einmal Polizisten gestört haben. Doch die Zeiten des Augen-Zu-Drückens in Sachen Hanfanbau sind auch in der Schweiz passé. Im Sommer 2013 standen zwei Polizisten vor Beats Tür und haben behauptet, sie hätten einen Hinweis aus der Nachbarschaft erhalten. Ob es wirklich die Nachbarn waren oder lediglich der narkotische Geruch der Blüten, hat Beat bis heute nie herausgefunden. Danach waren die Pflanzen weg und Beat um ein paar Franken ärmer.

Trends auf dem Samenmarkt

2. März 2016 um 23:45

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Im Cannabissamen-Business ist es ist wie in jeder anderen Branche auch: Trends kommen und gehen, immer wieder gibt es einen neuen Hype, dem alle hinterherjagen, Anbieter ebenso wie Abnehmer. Während es aber beispielsweise in der Modebranche Gesetz ist, dass mit jedem neuen Jahr auch ein neuer Trend kommt, sind die Trends im Cannabissamen-Business langlebiger, hier gibt es alle paar Jahre das „ganz große neue Ding“, das alle in Aufregung und Verzückung versetzt. Hier ein Überblick über die großen Trends, die es auf dem professionellen Cannabissamenmarkt seit seiner Entstehung in den Niederlanden ungefähr Mitte der 1980er Jahre gegeben hat. Die Perspektive bezieht sich dabei auch primär auf den holländischen Markt, denn hier nahm das legale, kommerzielle Samen-Business seinen weltweiten Anfang.

Cannabis Social Clubs gibt’s bei uns nur illegal

2. März 2016 um 23:42

Cannabis-Social-Clubs-(11)

Spanien verfügt über Cannabis Social Clubs, deren Mitglieder in einer Art Kollektiv legal Cannabis für den Eigenbedarf und ohne kommerziellen Hintergrund anpflanzen dürfen. In Deutschland bestraft man Eigenbedarfs-Hanfbauern immer noch wie Dealer. Der Grund: Selbst eine Pflanze enthält oft mehr als die „Nicht-Geringe Menge“ von 7,5 Gramm THC und kann deshalb vor Gericht nicht mehr als Eigenbedarf angesehen werden, auch wenn der Richter dem Eigenversorger wohlgesonnen ist. Das hält jedoch immer weniger Menschen davon ab, ihr Gras selbst anzupflanzen.

Cannabis in den USA: „Hilfe, ich darf kiffen! Ist jetzt alles anders?“

2. März 2016 um 23:34

United-States-of-Cannabis

Seit 1. Juli 2015 ist der Konsum von Cannabis in Oregon legal und im Oktober eröffneten schon die ersten Shops. Vorher war nur der Konsum aus medizinischen Gründen erlaubt. Ein halbes Jahr später besuche ich erwartungsvoll eine verschlafene Kleinstadt in dem nordwestlich liegenden Staat in Amerika. Dass ich mit recht romantischen Vorstellungen hierher komme, wird mir frühestens bewußt, als ich mich gleich einen Tag nach meiner Ankunft mit Liam in seinem Haus treffe, um über das Leben vor und nach der Legalisierung zu sprechen.

Drogen-Mischkonsum – Potenzial und Gefahren

2. März 2016 um 23:27

Drogenmischkonsum

Bestimmte psychoaktive Substanzen aufgrund ihrer besonderen Wechselwirkungen in Kombination einzunehmen, kann sehr interessant und reizvoll sein. Schließlich lassen sich mit Hilfe eines wohl überlegten Mischkonsums Bewusstseinszustände induzieren, welche durch den Monokonsum einer bestimmten Substanz für gewöhnlich nur schwer zu erfahren sind. Auf der anderen Seite gilt es zu wissen, dass die kombinierte Einnahme von mindestens zwei psychoaktiven Stoffen – abhängig von den substanziellen Eigenschaften, der persönlichen Konstitution und anderen Faktoren – ein erhöhtes und mitunter unkalkulierbares Risiko- und Gefahrenpotenzial birgt, welches, im Sinne der eigenen Gesundheitsfürsorge, niemals unterschätzt werden sollte. Letztlich geht es beim Mischkonsum um positive und wohltuende Synergien und um Genussoptimierung – und nicht darum, seinen Körper und Geist einer harten und unangenehmen Belastungsprobe auszusetzen.