Indoorkunst aus Bayern

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Haschisch, BHOs, Tinkturen und andere Cannabiskonzentrate

Im Grunde genommen sind Cannabiskonzentrate nichts neues, denn Produkte wie Haschisch oder Charas werden bereits seit  vielen Jahrhunderten  produziert. Jedoch ist es so, dass dieses Phänomen in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung erfahren hat, denn inzwischen sind – neben den klassischen Methoden wie Sieben oder Reiben – eine ganze Reihe neuer Herstellungsverfahren bekannt, deren Resultate erstaunliche THC-Werte von 60% oder mehr aufweisen können. Es verwundert daher kaum, dass sich mode…

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Grapefruit, Zitrone und Co. - Fünf „exotische Früchtchen“

Welcher Cannabisfreund liebt sie nicht: Hanfsorten mit fruchtigem Aroma? Es ist ein absolutes Faszinosum und verblüffendes  Naturwunder, dass die Hanfpflanze dazu in der Lage ist, eine große Vielzahl ganz verschiedener Fruchtaromen auszubilden. Sie ist quasi das Aroma-Chamäleon unter den Pflanzen, kann je nach Sorte riechen wie die Obstpflanzen Grapefruit, Zitrone, Orange, Mandarine, Ananas, Erdbeere, Himbeere, Heidelbeere, Kiwi, Mango, Banane, Kirsche und so weiter und so fort. Natürlich sind diese Fruchtaromen der Hanfblüten nicht völlig identisch mit den jeweiligen Obst-Originalen, da eben auch immer die hanftypischen Kombinationen von Terpenen (Aromastoffen) mit im Spiel sind, die Gras eben grundsätzlich wie Gras riechen lassen. Manchmal sind die Fruchtaromen auch eher assoziativer Nat…

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30 Jahre Hanfzucht mit Leidenschaft

Die  Pioniere der professionellen Hanfsamen- und Sortenzucht feiern in diesem Jahr ihr 30jähriges Bestehen. Seit drei  Jahrzehnten gehört Sensi Seeds mit  Ben Dronkers an der Spitze zu den führenden Unternehmen in der Hanfszene. Für Dronkers und Sensi Seeds stellt die Re-Legalisierung, der Hanfpflanze eine Lebensaufgabe dar und die Saat, die vor dreißig Jahren gesät wurde, wächst und gedeiht mittlerweile so kräftig wie nie zuvor. Das Cannabis-Comeback ist in vollem Gange und die Wiederentdeckung…

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Der Affe, aus dem ein Biber wurde

Was haben Grower eigentlich gemacht, bevor es Indoor-Zelte gab? Die meisten haben sich mit Selbstbau-Lösungen beholfen,  schließlich war der Anbau unter Licht, anders als heute, lange noch kein Massenphänomen. Doch schon wenige Jahre nach dem Auftauchen der ersten Growshops gab es in der Nähe von Heidelberg ein paar Enthusiasten, die neben NFT (Nährstoff-Filmtechnik) – Tischen auch die erste komplette Plug & Play Lösung entwickelt hatten. Zugegeben, das ganze war damals ein bisschen komplizi…

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Editorial

1. Juli 2015 um 05:43

„Der Revolutionär muss imstande sein, das Gras wachsen zu hören.“

(01) thcene-201504Dieses Zitat stammt von dem deutschen Philosophen, Ökonom, Gesellschaftstheoretiker, politischen Journalisten und  Kapitalismuskritiker Karl Marx (1818-1883).

In Zeiten einer nicht enden wollenden globalen Finanzkrise voller Bank-Skandale, überschuldeter Staaten und Privathaushalte, Arbeitslosigkeit und Austeritätspolitik scheint Marx mit seiner Aussage „der Kapitalismus wird an sich selbst zugrunde gehen“ am Ende doch noch recht zu behalten.

Offiziell geht es beim “War on Drugs” – den europäische Politiker lieber vorsichtig als “Drogenpolitik” bezeichnen – ja um das Wohl und die Gesundheit der Gesellschaft und jedes Einzelnen.

Die Realität sieht allerdings ganz anders aus. Der Krieg gegen die (illegalen) Drogen hat mehr Opfer gefordert und für mehr Leid gesorgt, als das irgendeine Droge (von legalem Alkohol und Nikotin mal abgesehen) jemals könnte.

Wenn man sich mit der Geschichte der internationalen Drogenpolitik (die mit der Single Convention on Narcotics 1961 unter der Führung der USA weltweit etabliert wurde) genauer beschäftigt, stellt man schnell fest, dass von Anfang an politische und wirtschaftliche Interessen hinter der Prohibition steckten – und nicht etwa das Wohlergehen der Menschen. Verfolgt man die Spur der Milliarden, die mit dem illegalen Drogenhandel gemacht werden, landet man schnell bei den Zentren der internationalen und “freien” Märkte wie der Wall Street und den ach so seriösen Grossbanken, die alle munter mitmischen und dabei grossartig daran verdienen, während Konsumenten, Kranke und Kleindealer verfolgt, instrumentalisiert und bestraft werden.

Glücklicherweise werden immer mehr Leute wach und sich bewusst, dass das kapitalistische System – von dem wir zur Zeit alle noch mehr oder weniger abhängig sind – nur für eine kleine Elite (auf Kosten des Planeten und eines Großteils der Erdbevölkerung) funktioniert. Immer mehr Menschen beginnen sich zu organisieren und fordern eine weitgehende gesellschaftliche und politische

Veränderung des Status Quo.

Die Hanfszene ist Teil dieser Gegenbewegung und sollte sich dessen auch bewußt sein. Immer öfter hört man das Argument, mit Cannabis ließen sich Hunderte Millionen Steuereinnahmen gewinnen. Das ist richtig, sollte aber auf keinen Fall der einzige und treibende Grund sein, warum man die Re-Legalisierung fordert und sich aktiv dafür einsetzt. Die Forderung lautet seit jeher „Legalize it!“ – und zwar uneingeschränkt. Hanf ist das passende Symbol und Produkt für eine grüne(re) und nachhaltige(re) Zukunft.

Cannabis ist gleichzeitig Heil-, Genuss- und Nahrungsmittel und ein nachwachsender Rohstoff für zahllose Produkte des alltäglichen Lebens. Deshalb ist es wichtig, dass sich die Hanfszene ihrer Wurzeln bewusst bleibt und sich nicht vom System (ein)kaufen lässt. Wir brauchen keine Welt der Coffeeshop-Franchise-Unternehmen oder eines Sorten-Brandings, in der ein Gramm Medizin immer noch 15 Euro und mehr kostet und somit für viele Hilfsbedürftige einfach unerschwinglich bleibt.

Marx hatte sicher recht – als Revolutionär muss man geduldig und „imstande sein, das Gras wachsen zu hören.“

Inzwischen ist es aber an der Zeit, das Gras auch wachsen zu lassen.

Indoorkunst aus Bayern

1. Juli 2015 um 07:31

(02) IndoorkunstIn Bayern ist der Anbau von Cannabis angesichts der drakonischen Strafen noch viel verbotener als in den meisten Teilen der  Republik. Der hohe Repressionsgrad ist Grund für die Paranoia, die in Bayern und auch in Baden-Württemberg herrscht, verfolgen die Ermittler doch hier selbst kleine Kiffer bis in die eigenen vier Wände. Deshalb wollte mich Froanz* nicht in seiner Wohnung empfangen, sondern hat ein Treffen über einen gemeinsamen Bekannten arrangiert, der mir eine CD mit den Details seiner Zuchterfolge überreichen und einige Fragen zu Froanz‘ Grow beantworten sollte. Also habe ich mich irgendwo in einem Münchner Café mit dem Schorsch*, der gerne mal von den Blüten seines Freundes nascht, getroffen.

Haschisch, BHOs, Tinkturen und andere Cannabiskonzentrate

1. Juli 2015 um 07:21

(04) HaschischIm Grunde genommen sind Cannabiskonzentrate nichts neues, denn Produkte wie Haschisch oder Charas werden bereits seit  vielen Jahrhunderten  produziert. Jedoch ist es so, dass dieses Phänomen in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung erfahren hat, denn inzwischen sind – neben den klassischen Methoden wie Sieben oder Reiben – eine ganze Reihe neuer Herstellungsverfahren bekannt, deren Resultate erstaunliche THC-Werte von 60% oder mehr aufweisen können. Es verwundert daher kaum, dass sich moderne Konzentrate, wie zum Beispiel Waterhash oder die unterschiedlichen BHOs, nicht nur in den USA, sondern auch hierzulande einer wachsenden Beliebtheit erfreuen.

Grapefruit, Zitrone und Co. – Fünf „exotische Früchtchen“

1. Juli 2015 um 07:10

Welcher Cannabisfreund liebt sie nicht: Hanfsorten mit fruchtigem Aroma? Es ist ein absolutes Faszinosum und verblüffendes  Naturwunder, dass die Hanfpflanze dazu in der Lage ist, eine große Vielzahl ganz verschiedener Fruchtaromen auszubilden. Sie ist quasi das Aroma-Chamäleon unter den Pflanzen, kann je nach Sorte riechen wie die Obstpflanzen Grapefruit, Zitrone, Orange, Mandarine, Ananas, Erdbeere, Himbeere, Heidelbeere, Kiwi, Mango, Banane, Kirsche und so weiter und so fort. Natürlich sind diese Fruchtaromen der Hanfblüten nicht völlig identisch mit den jeweiligen Obst-Originalen, da eben auch immer die hanftypischen Kombinationen von Terpenen (Aromastoffen) mit im Spiel sind, die Gras eben grundsätzlich wie Gras riechen lassen. Manchmal sind die Fruchtaromen auch eher assoziativer Natur und nur eine Nebenkomponente, drängen sich nicht sofort auf und müssen erst „erschnüffelt“ werden.

30 Jahre Hanfzucht mit Leidenschaft

1. Juli 2015 um 07:06

Die  Pioniere der professionellen Hanfsamen- und Sortenzucht feiern in diese(06) Sensi-Seedsm Jahr ihr 30jähriges Bestehen. Seit drei  Jahrzehnten gehört Sensi Seeds mit  Ben Dronkers an der Spitze zu den führenden Unternehmen in der Hanfszene. Für Dronkers und Sensi Seeds stellt die Re-Legalisierung, der Hanfpflanze eine Lebensaufgabe dar und die Saat, die vor dreißig Jahren gesät wurde, wächst und gedeiht mittlerweile so kräftig wie nie zuvor. Das Cannabis-Comeback ist in vollem Gange und die Wiederentdeckung der vielseitigen Nutzpflanze als Medizin, nachwachsender Rohstoff und Genussmittel unaufhaltsam.

Der Affe, aus dem ein Biber wurde

1. Juli 2015 um 06:59

Was haben Grower eigentlich gemacht, bevor es Indoor-Zelte ga(07) Monkey-Tischb? Die meisten haben sich mit Selbstbau-Lösungen beholfen,  schließlich war der Anbau unter Licht, anders als heute, lange noch kein Massenphänomen. Doch schon wenige Jahre nach dem Auftauchen der ersten Growshops gab es in der Nähe von Heidelberg ein paar Enthusiasten, die neben NFT (Nährstoff-Filmtechnik) – Tischen auch die erste komplette Plug & Play Lösung entwickelt hatten. Zugegeben, das ganze war damals ein bisschen kompliziert aufgebaut und insgesamt sehr schwer, aber es hat prima funktioniert. Einige dieser alten Schränke, die damals unter dem Namen „Monkey“ bekannt wurden, erweisen ihren Besitzern bis heute treue Dienste.

Die Blüteninduktion

1. Juli 2015 um 06:55

(08) Die-BlüteninduktionDie Blüteninduktion – die Einleitung der Blüte – ist ein sehr komplexes Thema. Sie hat schon oft zu Missverständnissen,  Fehldeutungen, Mythen und Schwierigkeiten im Bereich des Anbaus von Cannabis geführt. In diesem Artikel möchte ich über einige dieser Probleme aufklären und einige wertvolle und hilfsreiche Tipps geben.

Autoflowering richtig gemacht!

1. Juli 2015 um 06:43

Autoflowering Strains erfreuen sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit bei(09) Autoflowering den Heim(lich-)gärtnern. Das liegt vor  allem daran, dass selbstblühende Cannabissorten – wie der Name schon sagt – unabhängig vom Lichtzyklus nach einer gewissen Zeit automatisch in die Blüte gehen und dazu als äußerst robust und pflegeleicht gelten. Trotzdem sollte man auch beim Growing mit “Autos” auf ein paar grundsätzliche Dinge achten um dafür zu sorgen, dass die Pflanzen gesund wachsen und gedeihen. Paradise Seeds, Pioniere bei der Zucht von Autoflowering Sorten, zeigen worauf es ankommt.

Der Cannabis Irrsinn

1. Juli 2015 um 06:32

(10) Cannabis-IrrsinnAls junger Staatsanwalt sah ich mich sehr schnell mit dem Drogenproblem konfrontiert. In jenen Jahren fing die Presse damit an,  mehr und mehr über Prozesse gegen Jugendliche zu berichten, die Cannabis konsumiert oder ihren Freunden verschafft hatten. Ein paar beschlagnahmte Gramm Drogen machten damals große Schlagzeilen. Die Emotionen waren ziemlich heftig, da es sich ganz oft um gewöhnliche Jugendliche ohne irgendwelche Probleme handelte – und die öffentliche Meinung forderte unnachgiebig eine starke Reaktion der Strafverfolgungsbehörden. Der Sprachgebrauch der Politiker, der Medienschaffenden sowie der Verantwortlichen der Justiz erinnerte an eine militärische Operation – Krieg gegen Drogen – oder beschrieb eine Naturkatastrophe – die Drogenplage.

Cannabis und Führerschein, Teil 2

1. Juli 2015 um 06:22

Es gibt Schreiben von der Führerscheinbehörde, die man seinem ärgsten Feind nicht wünscht und die lauten: „Wir beabsichtigen, Ihnen die Fahrerlaubnis zu entziehen und geben Ihnen hiermit die Gelegenheit, sich zu äußern.“ Die Entziehung der Fahrerlaubnis wegen mangelnder Eignung zur Teilnahme am Straßenverkehr durch Cannabiskonsum ist ein alltäglicher Vorgang in Deutschland. Im zweiten Teil dieses Beitrages stelle ich die Grundzüge des Entziehungsverfahrens dar.

MDMA-Adam, Ecstasy, XTC, Emma

1. Juli 2015 um 06:17

(12) MDMAIm dritten Teil unserer Drogeninfo-Serie besprechen wir eine Substanz, die seit Jahrzehnten sowohl innerhalb der Partyszene, als  auch in der psychonautischen Bewegung konsumiert wird und immer wieder in die Schlagzeilen der Szene-, aber auch der Mainstream-Medien gerät. Besonders wichtig in Bezug auf die ernsthafte und angewandte Psychonautik ist dieses Entaktogen und Empathogen als Therapeutikum, weil es ungeahnte, aber auch wohl bekannte Qualitäten in der Behandlung traumatisch erkrankter und anderer Patienten aufweist und weil das Potenzial dieser nach wie vor verbotenen Medizin noch lange nicht vollends ausgeschöpft werden kann. Es geht um ein Molekül, das in der Öffentlichkeit als Ecstasy bekannt geworden ist: Willkommen zur Drogeninfo MDMA.