Editorial

27. Oktober 2014 um 10:30

2014 wurde immer mehr Menschen das gewaltige Potenzial der Nutzpflanze Hanf bewusst – vor allem der einsetzende drogenpolitische Wandel in den  USA hat diesen Trend in Bewegung gebracht und zu einem weltweiten Umdenken in der Drogenpolitik und im Umgang mit Cannabis geführt. Ein Jahr nach der Re-Legalisierung in Colorado und Washington könnte das Ergebnis kaum besser sein: Die von einigen befürchteten Scharen von “kiffenden Zombies” sind ausgeblieben und der tolerante Umgang mit Cannabis als Genuss – und Heilmittel ist auf ganzer Linie eine Erfolgsgeschichte.

Dabei wird vor allem Cannabis als Medizin immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt und die verpönte Kiffer-Droge gilt auf einmal als natürliches und  wertvolles Heilkraut. Da ist es unverständlich, dass hierzulande selbst Schwerkranke, die ihr Leiden mit Cannabis lindern, indem sie ein paar Pflanzen in den eigenen vier Wänden hochziehen, strafrechtlich verfolgt und mit hohen Geld- und Freiheitsstrafen bedroht werden.

Anlass zur Freude bietet dasgegen das 20jährige Bestehen des Hanf Museum Berlin – um diesen runden Geburtstag gebührend zu feiern, veranstalten wir in Zusammenarbeit mit dem einzigen Hanf Museum Deutschlands ein Gewinnspiel, dass zunächst eine gründliche Suche voraussetzt, denn in dieser Ausgabe sind an verschiedenen Stellen Jubiläumslogos des Hanf Museums versteckt und die gilt es zu finden. Zählt alle Museumslogos, die Ihr finden könnt und schreibt eine Postkarte mit der richtigen Antwort(zahl) und Eurer Postadresse an:

Hanf Museum Berlin
Mühlendamm 5
10178 Berlin

Alle Einsendungen, die das Hanf Museum bis zu seinem 20. Jubiläum erreichen, nehmen an der Preisverleihung zur Geburtstagsfeier teil, die am Samstag, den 6. Dezember im Hanf Museum Berlin stattfindet.

Ansonsten wünschen wir Euch natürlich auch noch tiefenentspannte Feiertage und einen gelungenen Rutsch ins neue Jahr – auf dass die weltweit positive Entwicklung in Sachen Hanf auch 2015 anhält!

thcene 201406 HighRes Editorial

Alles noch in Handarbeit

27. Oktober 2014 um 10:29

Die deutsche Düngermarke GREEN BUZZ LIQUIDS wird in Mannheim produziert – das Ein-Mann-Unternehmen entstand aus einer konkreten Nachfrage und hat seitdem sein rein organisches Sortiment den Bedingungen des aktuellen Marktes angepasst. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer Enrico über die Anfänge der Produktlinie und die stetige Entwicklung seiner Firma.

Sensi Skunk: Feminisiert und Automatic!

27. Oktober 2014 um 10:28

Mit den neuen Strains Sensi Skunk Feminisiert und Sensi Skunk Automatic knüpft Sensi Seeds an den Erfolg ihrer feminisierten und selbstblühenden Kollektionen an – bestimmt werden sich erfahrene Grower ebenso wie Anfänger von den neuen Sorten der holländischen Samenbank begeistert zeigen.

Bubblegum

27. Oktober 2014 um 10:26

Jedes Kind kennt Kaugummi. Und eine ziemliche Menge von Kiffern weiß sehr gut, was Bubblegum, die Cannabissorte, ist: ein wahrer Klassiker in der Welt der Cannabissorten, eine süße grüne Legende, die auf eine sehr lange Geschichte zurückblickt.

Ein Cannabispatient in „Good Old Germany“

27. Oktober 2014 um 10:25

Phil kommt ursprünglich aus den USA, wohnt aber seit einer ganzen Weile in Deutschland. Er leidet schon seit vielen Jahren an einer seltenen Magenkrebsart, die ihm die Nahrungsaufnahme extrem erschwert. In seiner Heimat wohnt er mittlerweile in einem der 23 Bundesstaaten, die medizinisches Cannabis legalisiert haben, weshalb er dort über eine ärztliche Empfehlung für medizinisches Cannabis verfügt. Doch auch das ist in den USA teuer, und so baut Phil seine Medizinalhanfblüten in den Weiten des Wilden Westens unter Sonnenlicht an, wenn er sich gerade in den USA aufhält. Seine Abstecher über den Großen Teich sind in den vergangenen Jahren jedoch immer seltener geworden, denn er braucht neben seiner Gartenmedizin auch schulmedizinische Betreuung. Die wiederum ist in den USA teuer für einen Menschen mit geringem Einkommen. Phil ist mittlerweile fast 60 und hatte bereits einen guten Teil seines kleinen Vermögens für Ärzte ausgegeben, bis das Geld immer knapper wurde.

Cannabis im Alltag: Mein Konsumverhalten geht auf und ab. Wie mein Leben.

27. Oktober 2014 um 10:23

Flipp ist begeisterter Musiker, frische 19 Jahre alt und lebt im Osten Berlins. Er beschreibt sich selber gerne als Aktivist für urbane Clubkultur. Wir wollten wissen was dahinter steckt?

“Wenn es sein muss, gehe ich auch ins Gefängnis“

27. Oktober 2014 um 10:19

Alex Jähn ist 31 Jahre alt und Frührentner. Der Baden-Württemberger aus Wiesloch hatte im Alter von 19 Jahren einen schlimmen Verkehrsunfall und ist seitdem auf Schmerzmittel angewiesen. Inzwischen konsumiert Alex ganz legal 5 Gramm medizinisches Cannabis pro Tag – finanziert von seiner Krankenkasse. Noch immer ist unklar, ob der frisch gebackene Vater tatsächlich für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis muss, nachdem Ende 2012 in seinem Auto 12 Kilo Cannabis gefunden wurden…

Harzmonster und Trichomwunder

27. Oktober 2014 um 10:19

Wenn es um die Sortenwahl geht, ist ein möglichst üppiger Harzgehalt neben der Ertragsleistung für die meisten Leute ein zentrales Kriterium. Kein Wunder, schließlich ist ein hoher Harzgehalt fast immer gleichbedeutend mit einem hohen THC-Gehalt, also mit starker psychoaktiver Potenz, denn die THC-Moleküle sind in den Drüsenköpfen der Harzdrüsen am stärksten konzentriert.

Schweiz 2014: Von draußen nach drinnen

27. Oktober 2014 um 10:17

Noch vor zehn Jahren war die Schweiz ein echtes Hanfparadies mit mittlerweile legendären ‘Duftsäckli-Lädli’ und blühenden Hanffeldern wohin das Auge blickte. Doch nach Ablehnung der Hanf-Initiative und der Revision des Schweizer Betäubungsmittelgesetzes ist von der einstigen Hanf-Herrlichkeit nicht mehr viel übrig geblieben.

Kann Hanf vor Zuckerkrankheit schützen?

27. Oktober 2014 um 10:13

Diabetes ist eine Volkskrankheit. Mehr und mehr Menschen sind von dieser Erkrankung betroffen, und das sind schon längst nicht mehr nur Senioren und Leute, die einen ungesunden Lebensstil pflegen. Es sind gleichermaßen junge, aktive und sich gesund ernährende Menschen, die an Diabetes erkranken. Die Ursachen sind vielschichtig, und bis heute konnten nicht alle vollständig aufgeklärt werden. Nun ist die thcene kein Magazin für Mediziner, sondern eine Cannabis-Fachzeitschrift, und so würden wir nicht über Diabetes und Diabetiker berichten, wenn der gute alte Hanf da keine Rolle spielen würde. Denn Cannabis bzw. Cannabiskonsum kanneinen zum Teil immensen Einfluss auf Diabetes an sich, auf den Krankheitsverlauf und die Symptomatik haben. Wie das kommt und weshalb einige Betroffene sich über die Effekte des Cannabis auf Diabetes nicht einig werden können, schauen wir uns nun in Ruhe an.