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Editorial

3. Juli 2014 um 07:03

Seit Monaten überschlagen sich die Neuigkeiten im Bereich der internationalen Drogenpolitik und bisher ist noch kein Ende dieses Trends abzusehen. In den USA hat das Repräsentantenhaus mit 189 zu 219 Stimmen Cannabis für die medizinische Verwendung auf Rezept entkriminalisiert. Das bedeutet, dass Bundesbehörden wie die Drug Enforcement Agency (D.E.A.) und das Federal Bureau of Investigation (F.B.I.) nicht mehr gegen Patienten vorgehen können, die medizinisches Cannabis erhalten – auch Grower und Abgabestellen von Medizinalhanfprodukten sind nun endlich gesetzlich vor einer Strafverfolgung durch die “Feds” geschützt.

Außerdem wird erwägt, Cannabis endlich von einer Klasse 1 (Schedule 1) Droge auf Klasse 2 (Schedule 2) herabzustufen. Dass Cannabis weniger Risiken bietet, als andere Substanzen der Klasse 1, ist auch in den USA allgemein bekannt – doch solange Cannabis hier als Klasse 1 Droge Cover 201404 Editorialeingestuft ist, ist es (fast) unmöglich, damit auf breiter Fläche Forschung für den medizinischen Nutzen zu betreiben, ohne vorab grosse Hürden überwinden zu müssen. Eine Reklassifizierung würde dazu führen, das medizinische Potenzial von Cannabis ausführlich zu erforschen und es vielen Patienten – die dieses natürliche Heilmittel dringend für die Behandlung oft schwerwiegender, gesundheitlicher Probleme benötigen – auf legale Weise zugänglich zu machen.

Wer jetzt neidisch auf die Situation in den USA ist, braucht nicht zu verzweifeln. Wenn auch deutlich langsamer, tut sich auch hierzulande viel in “der  grünen Frage” – so hat die Bundesopiumstelle z. B. endlich eingestanden, dass der Selbstanbau von ein paar Hanfpflanzen oft die einzige Möglichkeit für Patienten ist, sich mit Medizinalhanfblüten zu versorgen. Grower, die Cannabis in den eigenen vier Wänden anpflanzen und medizinisch nutzen, können nun dieses Recht einklagen.

Es wird sicher noch ein Weilchen dauern, bis es auch hierzulande die ersten Cannabis Social Clubs (wie sie in Spanien schon fast normal sind) und Patienten-Kollektive (die offensiv zu ihrem Konsum und Anbau stehen und diesen auch nach außen hin verteidigen­) gibt – wir glauben, auch in Deutschland steht der Durchbruch kurz bevor. Vielleicht ist das ja schon der letzte Sommer mit Hanfverbot, bevor auch hier endlich grün-blühende Landschaften entstehen und behördliche Ausrutscher wie die Razzien gegen Head- & Growshops in Bremen dauerhaft der Vergangenheit angehörten werden.

Die beste Gelegenheit in diesem Sommer “Grünes Licht für die Legalisierung!” zu fordern, bietet die Hanfparade am 9. August – hier wird zuerst gemeinsam demonstriert und anschliessend ausgiebig gefeiert. Da seid natürlich auch Ihr gefragt und herzlich eingeladen!

Bis dahin wünschen wir Euch einen schönen Sommer und wie immer eine spannende und informative Lektüre

„Nein, das ist kein Puff!“

3. Juli 2014 um 10:23

Direkt am Steintor, mitten im Szene- und Rotlichtviertel Hannovers, ist Onur Kahtalioglu aufgewachsen. Auch heute noch lebt und arbeitet der 37-Jährige auf dem Kiez, wo er mittlerweile zwei Geschäfte betreibt – das Growbongloft und der ShishaBongClub, die nur drei Gehminuten voneinander entfernt sind. Wir sprachen mit Onur über die Geschichte seiner zwei Läden, geschäftliche Zukunftspläne und die Chancen einer Cannabislegalisierung.

Amnesia Haze-Süßes Vergessen

3. Juli 2014 um 10:14

Amnesia Haze von Soma Seeds hat es geschafft, zu einer der bekanntesten und beliebtesten Haze-Sorten weltweit zu werden. Breeder Soma erschuf sie aus einer komplexen genetischen Kombination aus südostasiatischen Sativa-Sorten (Thai, Kambodscha, Laos), einer Haze-artigen jamaikanischen Sativa sowie einer Afghani/Hawaiian-Kreuzung. Es gibt neben Somas Sorte auch eine Reihe von Amnesia Haze-Strains anderer Seed Banks, und alle zusammen haben dafür gesorgt, dass diese Sorte sich auch auf den Menükarten vieler Coffeeshops befindet (um welche Genetik es sich dabei jeweils genau handelt, ist in der Regel allerdings unbekannt).

Kosher Kush – Die mächtige Königin des Marihuana-Nachgeschmacks

3. Juli 2014 um 10:07

Sie ist der beeindruckende dreifache Seriengewinner 2010–2012 der Indica-Kategorie des High Times Cannabis Cup, und ihr Name stellt eine der wohl besten Alliterationen in der Welt der Cannabis-Sortennamen dar – Kosher Kush.

Es grünt so grün in… Wien!

3. Juli 2014 um 10:02

Neben der alljährlich stattfindenden Cultiva bietet Wien jedes Jahr im Mai noch ein zweites Hanf-Event der Extraklasse. Der im Rahmen des Global Marijuana Marches (GMM) abgehaltene Hanfwandertag hat sich im Laufe der Jahre zur größten Hanfdemo im deutschsprachigen Raum entwickelt und konnte seine Erfolgsgeschichte 2014 fortsetzen. Wir nutzten die Gelegenheit die Wiener Hanfszene aus nächster Nähe kennenzulernen.

Eine süße Verführung

3. Juli 2014 um 09:47

Wie schon Tom Hanks in Forrest Gump feststellte, „ist das Leben wie eine Pralinenschachtel”. Manchmal macht man positive Erfahrungen und hin und wieder weniger schöne. Erst die „Mischung aus beiden macht das Leben spannend und lebenswert. Ganz ähnlich ist es auch mit einem Mix aus Cannabissamen, wie er von vielen Seed Banks heutzutage angeboten wird. Sweet Seeds bieten in dieser Saison ihren neuen „Sweet Mix Auto” an und der Grower Tommy G. nutzte die Gelegenheit und brachte 16 Samen zum Keimen, um sich von dieser fruchtigen Mischung süßer Hanfsorten überraschen zu lassen.

Steffen Geyer: „Ich brauche keine Million, um die Welt zu retten“

3. Juli 2014 um 09:08

Die einen growen, die anderen konsumieren und wieder andere singen und schreiben darüber. Hanf ist ein Thema, das vielen eine Bühne gibt, im Großen und im Kleinen. Doch meistens dreht es sich um einen Markt, der von allen Beteiligten zum eigenen Vorteil genutzt wird. Aber halt – an vorderster Front gibt es auch eine Spezies, die sich völlig uneigennützig engagiert. Um zu informieren. Um aufzuklären. Um etwas zu bewegen. Und das ganz ohne finanzielle Hintergedanken. Die „Aktivisten“ sind die wahren Experten, die dann zu Rate gezogen werden, wenn man mal wieder Hilfe braucht. Oder Informationen.

Cannabis, Zwangsstörungen und das Tourette-Syndrom

3. Juli 2014 um 07:42

Zwangsstörung (englisch: obsessive-compulsive disorder – OCD) ist der Oberbegriff für eine Reihe von Erkrankungen, die durch eine Kombination zwanghafter Gedanken und Verhaltensweisen gekennzeichnet sind. Bei manchen betroffenen Personen beschränken sich die Auswirkungen auf zwanghafte Gedanken – andere sehen sich zu bestimmten Handlungen gezwungen, zu denen u. a. das An-den-Haaren-Ziehen, Nägel kauen, wiederholtes Händewaschen, zwanghaftes Zählen oder die Durchführung alltäglicher Aufgaben nach einem ganz bestimmten, festgelegten Muster gehören. Hier kann Cannabis möglicherweise helfen.

Serious Seeds: „Ich brauche diesen WOW!-Effekt!”

3. Juli 2014 um 07:39

Seit 20 Jahren steht die holländische Samenbank Serious Seeds von Breeder Simon für hochkarätige Hanfjuwelen. AK-47, Kali Mist, Chronic, Bubble Gum und White Russian sind inzwischen allesamt Evergreens der Cannabis-Kultur und weltweit Bestseller. Vor zwei Jahren hat Serious Seeds Strains wie Warlock, Biddy Early und Motavation von Magus Genetics in ihr kleines aber feines Sortiment aufgenommen und nach Jahren mit Serious 6 auch eine ganz neue Outdoor Sorte auf den Markt gebracht. Nachdem ich mich mit Simon auf ein Gespräch getroffen habe besteht kein Zweifel, dass Serious Seeds auch weiterhin wächst und gedeiht und die Zukunft saftig grün ist.

Jetzt wird´s „Critical“!

3. Juli 2014 um 07:25

In der Tschechischen Republik scheint für Grower die Sonne nicht mehr ganz so hell wie in den vergangenen Jahren, wurden doch Ende 2013 zahlreiche Shops durchsucht und einige, bei deren Mitarbeitern oder Inhabern Gras gefunden wurde, sogar komplett geschlossen. Wer in der Tschechischen Republik noch einen Growshop betreiben möchte, verzichtet seitdem auf den Verkauf von Samen, Anbauliteratur und Hanfzeitschriften (wie dieser hier). So sieht es das nicht mal neue Gesetz zur „Verhinderung der Verbreitung von Polytoxikomanie“ vor, das seitens des Innenministeriums und der Polizei seit Ende 2013 anders interpretiert wird als noch in den vergangenen Jahren.

HIGH in L.A.

3. Juli 2014 um 07:18

Ende letzten Jahres besuchten wir den 35jährigen TV- und Spielfilm-Autoren Andrew Hyman in den Hollywood Hills in Los Angeles. Er nutzt Cannabis (zumindest offiziell) als Medizin – eine kleine bunte Karte ermöglicht es ihm, hochpotentes Cannabis ganz legal zu kaufen.