Editorial – Es geht voran!

6. März 2014 um 05:04

Das Jahr 2014 hat gut begonnen­ – am Neujahrstag bildthcene 201402 Editorial   Es geht voran!eten sich in vielen Orten des US-amerikanischen Bundeslands Colorado lange Schlangen vor nunmehr völlig legalen Cannabisabgabestellen. Damit hat ein erster Bundesstaat der USA die Cannabisprohibition in der Praxis abgeschafft und verdient nun viel Geld an der staatlich kontrollierten Abgabe. Das wird sicherlich bald Schule machen, denn auch andere US-Bundesstaaten werden schnell bemerken, wie viel Geld mit dem “Millionen-Dollar-Kraut” zu verdienen ist. Apropos viel Geld – Ende Januar gewann Georg Wurth die Show “Millionärswahl” mit seinem Anliegen, Cannabis in Deutschland legalisieren zu wollen. Dass er die Show tatsächlich gewinnen und damit eine Million Euro für den Deutschen Hanfverband einstreichen würde, war bis zum Ende nicht abzusehen – umso größer war die Überraschung, dass es dennoch dazu kam. Das zeigt, wie wichtig dieses Thema vielen Menschen mittlerweile ist, schließlich entschieden hier letztendlich die meisten Zuschauerstimmen – und die gab es für eine Legalisierung von Cannabis. Auch für die THCENE begann das neue Jahr gut – nachdem wir schon mit der letzten Ausgabe unser Magazin erneut verbessern konnten, legen wir nun noch einen drauf und erscheinen ab dieser Ausgabe mit 16 zusätzlichen Seiten. Damit werden wir Euch in Zukunft noch mehr Inhalt bieten und noch ausführlicher über interessante Themen berichten können. Wir hoffen, Ihr bleibt uns auch weiterhin grün und tragt auch selbst etwas dazu bei, dass sich die Zeiten (noch schneller) ändern…

20 Jahre ROOR

6. März 2014 um 07:33

Die Marke ROOR aus dem pfälzischen Frankenthal kann auf eine mittlerweile 20jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken und ist heute weltweit dafür bekannt, dass sie höchsten Qualitätsansprüchen genügt. Die Wasserpfeifen, Bongs und Vaporizer dieser Marke gelten Vielen als Glaskunstwerke – besondere Einzelstück werden auch gerne mal ausgestellt. Wir sprachen mit mit dem Mann hinter der Marke über die Anfänge, die Gegenwart und die Zukunft von ROOR.

TH Seeds überwältigend starke Darkstar

6. März 2014 um 07:18

Es hat sich ausgezahlt für die in Amsterdam ansässige Samenbank TH Seeds, in den letzten Jahren Niederlassungen in anderen Ländern eingerichtet zu haben: TH Seeds Colorado, aufgebaut von TH-Gründer Adam Dunn persönlich, kann ganz offen und legal Samen für die medizinische Marihuanakultur produzieren, dank der entsprechenden Medizinalhanfgesetze und der historischen Legalisierung von Cannabis in diesem US-Bundesstaat – und im Gegensatz zu den Niederlanden, wo die Samenbanken ihre Arbeit seit 1999 im Untergrund verrichten müssen, seinerzeit wurde dort ein Produktionsverbot für Drogenhanfsamen verhängt. Und in Spanien floriert TH Seeds Iberia bestens unter der reichhaltigen spanischen Sonne und dem dortigen liberalen Cannabisklima.

Nebula – Der Griff nach den Sternen

6. März 2014 um 07:09

Sie ist zwar nicht so alt wie die Sterne am Himmel, aber in der Welt professioneller Cannabissorten gehört die Paradise-Sorte Nebula (Sternenwolke) zu einer Gruppe von Cannabissternen, die bereits vor ziemlich langer Zeit entstanden: Im Jahre 1996 kreierte Paradise-Breeder Luc Nebula und wählte diesen Namen wegen ihrer „sternengleichen Qualitäten.“

Schöne neue Cannabiswelt?

6. März 2014 um 07:02

Biotechnologische Anwendungen wurden bereits vor Jahrtausenden entwickelt, so z. B. die Herstellung von Wein und Bier mit Hefen und die Verarbeitung von Milch zu verschiedenen Lebensmitteln mithilfe bestimmter Mikroorganismen oder Enzyme. Die moderne Biotechnologie greift auf mikro- und molekularbiologische, genetische bzw. gentechnische Erkenntnisse und Methoden zurück. Dadurch ist es möglich, Herstellungsverfahren für chemische Verbindungen, z. B. als Wirkstoff für die Pharmazeutik oder als Grundchemikalie für die chemische Industrie, Diagnosemethoden, neue Pflanzensorten und anderes zu entwickeln. Jetzt hält diese revolutionäre Technologie auch Einzug in die moderne Cannabiszucht.

Cannabis Tour de Force auf den Kanaren

6. März 2014 um 06:54

Nicht nur Colorado und Washington zeigen, dass ein verantwortungsvoller und kontrollierter Umgang mit Cannabis möglich ist. Immer mehr Genusskiffer und Medizinalhanf-User in Spanien schließen sich zu sogenannten „Cannabis Social Clubs“ zusammen und versorgen sich so mit selbst gezogenen Hanfblüten, um sie anschliessend in chilliger Atmosphäre zu geniessen. Warme Temperaturen und ein paar Tage am Meer vor Augen, zögerte ich nicht in den Flieger zu steigen um mir die blühende Hanfszene der kanarischen Inseln aus nächster Nähe anzusehen.

Hippies der Neuzeit

6. März 2014 um 04:57

Die Berliner Party-Szene ist vielfältig und weltberühmt. In der Hauptstadt wird nicht nur kräftig gefeiert – es werden dabei auch immer verschiedenste Drogen konsumiert. Welche Drogen hier in welchen Partykreisen angesagt sind, ist eine der Fragen, die wir zwei jungen Berliner Partyveranstaltern stellten, die wir um ein ausführliches Gespräch über Partys und Drogen gebeten hatten. Die Brüder Leonard und Matthäus sind erst Anfang zwanzig, aber schon mittendrin im Party-Dschungel Berlins. Ihre liebevoll und aufwendig dekorierten Psychedelic-Trance-Partys ziehen regelmäßig Hunderte Feierwütige an, die fast alle auch noch die eine oder andere Substanz konsumieren. Auch Leo und Matthäus selbst sind gelegentliche Ausflüge in andere Realitäten nicht fremd, sie sprachen mit uns ganz offen über ihre eigenen Erfahrungen mit verschiedenen Drogen.

Jack Herer – Die immergrüne Legende

6. März 2014 um 04:19

Der amerikanische Hanf-Aktivist und -Autor Jack Herer, der im Jahr 2010 verstorben ist, war eine der wichtigsten und schillerndsten Figuren der weltweiten Hanfszene. 1985 veröffentlichte er sein bahnbrechendes Buch The Emperor Wears No Clothes (deutscher Titel: Des Kaisers neue Kleider), das eindrucksvoll aufzeigt, welche Interessen und Intrigen zum weltweiten Hanfverbot führten, wie groß das industrielle Potenzial von Hanf ist, und auch, wie segensreich er für diesen Planeten, für die Umwelt und die Menschen sein könnte.

„Ich habe einfach das beste Gras!“

6. März 2014 um 03:39

Ende Dezember trafen wir in einer kleinen Bar in Los Angeles den umtriebigen Cannabis-Einzelhändler El Pato Fumador, der sich hier trotz der hohen Dichte der legalen Hanfapotheken nicht über mangelnde Kundschaft beschweren kann. Der gebürtige Mexikaner kam vor über 20 Jahren illegal in die USA, und in Ermangelung anderer Verdienstmöglichkeiten spezialisierte er sich auf das Scratchen und Mixen von Schallplatten. Und den Handel mit Cannabis. Nach unserem Interview in der Bar in North-Downtown-L.A. fuhren wir El Pato bis zum Ocean Park hinterher, um dort noch ein paar nächtliche Fotos von ihm vor typischer Stadtkulisse zu schießen. Unterwegs hielten wir allerdings nochmal an und El Pato ging in ein hübsches Einfamilienhaus in den Hollywood Hills, um hier nur schnell „etwas abzugeben“ – am Ocean Park angekommen, wartete hier auch schon ein Auto auf ihn, in dem er erstmal für ein paar Minuten verschwand. Danach baute er sich eine Pur-Tüte in seinem Auto, während sein Hund auf der Rückbank aufmerksam die gesamte Umgebung im Auge behielt. Kurz darauf spazierten wir zusammen durch den Ocean Park und erfuhren, dass hier im Sommer immer ganz viel buntes Volk herumliege und auch zahlreiche Cannabis-Schwaden produziere. Wir produzierten dann nur eine ganz kleine Tüte, als wir die Fotos schossen – aber natürlich nutzten auch wir die Gelegenheit und kauften für 50 Dollar ein wenig von seinem besten Gras …

Growing kann Entwicklungshilfe leisten

6. März 2014 um 01:38

Tim ist Mitte vierzig und baut seit fast einer Dekade Gras an, das er später auf dem Schwarzmarkt verkauft. Den Gewinn investiert der gelernte Koch dann in sein ganz persönliches Entwicklungshilfeprojekt im östlichen Afrika, um dort nachhaltige Projekte, wie er selber meint „nicht ganz ohne Eigennutz“ , zu realisieren.